Sonntag Sexagesimae | 2017 - 2024

Sie sind hier: ⏵Home | ⏵Evangelischer Kirchenkalender | ⏵Sonntag Sexagesimae 2017 - 2024
Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
19.2.2017 | Sexagesimae | 2. Sonntag vor der Passionszeit

Kirchenjahr 2016/2017

Sonntag
Sexagesimae

2. Sonntag vor der Passionszeit

 
 

Teil I: Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres  

Info

Regelung bis 2018: Der Sonntag Sexagesimae ist immer vorhanden.

Neue Regelung ab 2019: Der Sonntag Sexagesimae entfällt, wenn Ostern vor dem 31. März liegt (Schaltjahr: 30. März)

Inhalt dieser Seite

 
 Sonntag Sexagesimae in den Jahren 2017 bis 2024
 
Bewegliches Datum
Bewegliches Datum
  • 8. Sonntag vor Ostern
  • 2. Sonntag vor der Passionszeit
  • Abhängig vom Osterdatum
    Sexagesimae liegt zwischen dem 25. Januar und dem 28. Februar eines Jahres
  • Ab 2019 entfällt der Sonntag Sexagesimae, wenn Ostern vor dem 31. März liegt (Schaltjahr: 30. März)
 
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 56 Tage vor Ostern
  • gerechnet ab diesem Tag ist am 57. Tag Ostern
  • gerechnet ab diesem Tag ist am 60. Tag der Mittwoch der Osterwoche
Titel Gottesdienstliche Ordnung

Der evangelische Sonntag

Sexagesimae

2. Sonntag vor der Passionszeit

Gottesdienstliche Ordnung

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

1. Sonntag nach Epiphanias | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: Sexagesimae ist der zweite Sonntag vor der Passionszeit.
Die Zeit vor der Passionszeit umfasst drei Sonntage.
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

Die Perikopenordnungen 1978/1999 und 2018 (Entwurf 2014) in der Gesamtschau

1 Die Ordnung gemäß der Revisionen 1978 und (mit marginalen Änderungen) 1999 verliert ihre Gültigkeit mit dem 1. Advent 2018, dem ersten Sonntag des Kirchenjahres 2018/2019. Wir zeigen zum Vergleich die dann ungültigen Angaben zu Spruch, Psalm, Lied und Predigttexten vorläufig weiterhin.

2 Die Ordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte wird derzeit überarbeitet. Sie wurde veröffentlicht unter dem Titel »Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte, Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD Pfingsten 2014«. Die Neuordnung soll erstmals im Kirchenjahr 2018/2019 (ab dem 1. Advent 2018) allgemein gelten. Der Entwurf liegt vor, jedoch sind Änderungen bis zu seiner Verabschiedung möglich.

Wir geben zum Vergleich zu den Festtagen, Gedenktagen und Sonntagen Spruch, Psalm, Lied und Predigtexte nach beiden Ordnungen wieder. Dort, wo wir die zugehörigen Texte aus der Lutherbibel von 1545 zeigen, kann ggf. der selbe Text sowohl in der Perikopensammlung für 1978 wie auch in der für 2018 erscheinen. Die klare Trennung beider Ordnungen dient der Übersichtlichkeit.

 

Sexagesimae

Spruch, Psalm und Lied

Nach der Ordnung 1978/1999 1
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Heute / ſo jr ſeine ſtimme hören werdet / ſo verſtocket ewre Hertzen nicht.

→Hebr 3,15b

Pſalm
119
 

Psalm für die Woche

 
Nach der Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Heute / ſo jr ſeine ſtimme hören werdet / ſo verſtocket ewre Hertzen nicht.

→Hebr 3,15b

Pſalm
119
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Ordnung 1978/19991 Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
EG 196
oder:
Herr, für dein Wort sei hoch gepreist A EG 196 Herr, für dein Wort sei hoch gepreist
EG 280 Es wolle Gott uns gnädig sein B EG 295 Wohl denen, die da wandeln
   

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 
Text: HERR thu meine Lippen auff | Das mein Mund deinen Ruhm verkündige. (Psalm 51,17)

Sexagesimae

Textlesung und Predigt

Die biblische Textlesung

Lesung Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
Evangelium Zum TextLk 8,4-8(9-15) Lk 8,4-8(9-15)
Epistel Zum TextHebr 4,12-13 Hebr 4,12-13
Altes Testament Zum TextJes 55,(6-9)10-12a Jes 55,(6-7)8-12a
   

 

Die biblischen Texte für die Predigtreihen

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2017 - 2022 folgende biblischen Texte in den Reihen3 I - VI für die Predigt vorgesehen:

Reihe Datum Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
III 19.2.2017 Zum TextMk 4,26-29
IV 4.2.2018 Zum Text2Kor (11,18.23b-30); 12,1-10
V 24.2.2019 Jes 55,(6-7)8-12a
VI 16.2.2020 Mk 4,26-29
I 7.2.2021 2Kor (11,18.23b-30); 12,1-10
II 20.2.2022 Weish 6,13-17 oder Hes 2,1-3,3
   

 

 

Marginaltexte

Anstelle der Texte aus den Predigtreihen I - VI stehen für die Predigt sog. Marginaltexte (M) zur Auswahl. Sie passen inhaltlich sehr gut zum Thema des Sonntags, konnten aber durch die Beschränkung der Reihen dort nicht berücksichtigt werden.

TypOrdnung 1978/19991TypOrdung 2018 (Entwurf 2014)2
MZum TextWeish 6,13-17MMt 13,31-33(34-35)
MZum TextMt 13,31-33(34-35)MApg 16,9-15
MGal 1,6-10
  
 

3 Die Perikopenordnung kennt seit der Revision von 1978 drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen. Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren. Erst im siebten Jahr wiederholen sich die Textstellen. Neben dem Text aus der jeweiligen Reihe stehen marginale Textstellen für die Predigt an diesem Tag zur Auswahl.
Erstmals galt die Reihe I für das Kirchenjahr 1978/1979.

Titel Perikopen

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Lk 8,4-8(9-15)

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Lucas.

 

C. VIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das Gleichnis vom Säemann

|| →Mt 13,1-23    || →Mk 4,1-20

Verse 4-8

Mal. 13.

→*2)

Mar. 4.

DA nu viel volcks bey einander war / vnd aus den Stedten zu jm eileten / ſprach er durch eine Gleichniſſe / 5Es gieng ein Seeman aus zu ſeen ſeinen Samen / Vnd in dem er ſeet / fiel etlichs an den Weg / vnd ward vertretten / vnd die Vogel vnter dem Himel fraſſens auff. 6Vnd etlichs fiel auff den Fels / vnd da es auffgieng / verdorret es / darumb / das es nicht ſafft hatte. 7Vnd etlichs fiel mitten vnter die Dornen / vnd die dornen giengen mit auff / vnd erſticktens. 8Vnd etlichs fiel auff ein gut Land / vnd es gieng auff / vnd trug hundertfeltige frucht. Da er das ſaget / rieff er / wer ohren hat zuhören / der höre.

 

 

Fakultativ: Verse 9-15

 

ES fragten jn aber ſeine Jünger / vnd ſprachen / Was dieſe Gleichniſſe were? 10Er aber ſprach / Euch iſts gegeben zu wiſſen das Geheimnis des reichs Gottes / Den andern aber in Gleichniſſen / Das ſie es nicht ſehen / Ob ſie es ſchon ſehen / vnd nicht verſtehen / ob ſie es ſchon hören.

 

11DAS iſt aber die Gleichnis. Der Same iſt das wort Gottes. 12Die aber an dem Wege ſind / das ſind die es hören / Darnach kompt der Teufel vnd nimpt das wort von jrem hertzen / Auff das ſie nicht gleuben / vnd ſelig werden. 13Die aber auff dem Fels / ſind die / Wenn ſie es hören / nemen ſie das wort mit freuden an / vnd die haben nicht wurtzel / Eine zeit lang gleuben ſie / Vnd zu der zeit der anfechtung fallen ſie abe. 14Das aber vnter die Dornen fiel / ſind die / So es hören / vnd gehen hin vnter den ſorgen / reichthum vnd wolluſt dieſes Lebens / vnd erſticken / vnd bringen keine Frucht. 15Das aber auff dem guten Land / ſind die das wort hören vnd behalten / in einem feinen guten Hertzen vnd bringen Frucht in gedult.

 

 

 

*2) Druckfehler: Mal. 13.; Korrektur: Mat. 13.

Der Verweis bezieht sich auf Mt 13.

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
Hebr 4,12-13

EP
II

 

 

 

 

Die Epiſtel:
An die Ebreer.

 

C. IIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das Wort Gottes und der Prieſter Chriſtus

Verse 12-13

 

12Denn das wort Gottes iſt lebendig vnd krefftig / vnd ſcherffer / denn kein zweiſchneidig Schwert / Vnd durch dringet / bis das ſcheidet ſeele vnd geiſt / auch marck vnd bein / vnd iſt ein Richter der gedancken vnd ſinnen des hertzen / 13vnd iſt keine Creatur fur jm vnſichtbar / Es iſt aber alles blos vnd entdeckt fur ſeinen augen / Von dem reden wir.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
Jes 55,(6-9)10-12a

AT
V

 

 

 

 

Der Prophet Jeſáia.

 

C. LV.

 

 

Aus dem Abschnitt

Gottes wunderbarer Weg

Fakultativ: Verse 6-9

 

 

 

 

 

 

 

 

→Pſal. 130.

SVchet den HERRN / weil er zu finden iſt / Rufft jn an / weil er nahe iſt. 7Der Gottloſe laſſe von ſeinem wege / vnd der Vbeltheter ſeine gedancken / vnd bekere ſich zum HERRN / So wird er ſich ſein erbarmen / vnd zu vnſerm Gotte / Denn bey jm iſt viel vergebung. 8Denn meine gedancken ſind nicht ewr gedancken / vnd ewer wege ſind nicht meine wege / ſpricht der HERR. 9Sondern ſo viel der Himel höher iſt denn die Erde / So ſind auch meine Wege höher denn ewr wege / vnd meine gedancken denn ewr gedancken.

 

 

Verse 10-12a

 

DEnn gleich wie der Regen vnd Schnee vom Himel fellet / vnd nicht wider dahin kompt / Sondern feuchtet die Erden / vnd machet ſie fruchtbar vnd wachſend / das ſie gibt Samen zu ſeen / vnd Brot zu eſſen. 11Alſo ſol das Wort / ſo aus meinem Munde gehet / auch ſein / Es ſol nicht wider zu mir leer komen / Sondern thun das mir gefellet / vnd ſol jm gelingen / dazu ichs ſende. 12aDenn jr ſolt in Freuden auszihen / vnd im Friede geleitet werden /

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Mk 4,26-29

III

 

 

 

Euangelium
S. Marcus.

 

C. IIII.

 

 

Verse 26-29

Das Gleichnis von der ſelbſt wachſenden Saat

Mat. 13.

Luc. 8.

VND er ſprach / Das reich Gottes hat ſich alſo / als wenn ein Menſch ſamen auffs land wirfft / 27vnd ſchlefft / vnd ſtehet auff / nacht vnd tag / Vnd der Same gehet auff vnd wechſet / das ers nicht weis 28(Denn die Erde bringet von jr ſelbs zum erſten das Gras / darnach die Ehren / darnach den vollen Weitzen in den ehren) 29Wenn ſie aber die frucht bracht hat / So ſchicket er bald die Sicheln hin / denn die Erndte iſt da.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
2Kor (11,18.23b-30); 12,1-10

IV

 

 

 

Die Ander Epiſtel:
An die Córinther.

 

C. XI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Paulus in der Rolle des Narren

Fakultativ: Vers 18

 

18Sintemal / viel ſich rhümen nach dem fleiſch / wil ich mich auch rhümen.

 

 

Fakultativ: Verse 23b-30

 

23bIch habe mehr geerbeitet / Ich habe mehr ſchlege erlidden / Ich bin offter gefangen / Offt in todes nöten geweſt. 24Von den Jüden habe ich fünff mal empfangen viertzig Streich / weniger eines. 25Ich bin drey mal geſteupet / Einmal geſteiniget / Drey mal habe ich Schiffbruch erlidden / Tag vnd nacht hab ich zubracht in der tieffe des meers / 26Ich hab offt gereiſet. Ich bin in ferligkeit geweſen zu waſſer / In ferligkeit vnter den Mördern / In ferligkeit vnter den Jüden / In ferligkeit vnter den Heiden / In ferligkeit in den Stedten / In ferligkeit in den wüſten / In ferligkeit auff dem meer / In ferligkeit vnter den falſchen Brüdern. 27In mühe vnd erbeit / In viel wachen / In hunger vnd durſt / In viel faſten / In froſt vnd blöſſe.

 

28ON was ſich ſonſt zutregt / nemlich / das ich teglich werde angelauffen / vnd trage ſorge fur alle Gemeinen. 29Wer iſt ſchwach / vnd ich werde nicht ſchwach? Wer wird geergert / vnd ich brenne nicht? 30So ich mich je rhümen ſol / wil ich mich meiner ſchwacheit rhümen.

 

 

 

(Schwach)

Mit den Schwa­chen im glau­ben / thet vnd lies er viel / des er wol an­ders macht hat­te / Wie er. j. Corin 9. vnd j2. ſa­get. Vnd brand­te (das iſt) Es ver­dros jn hart / wenn man die Schwa­chen er­ger­te.

 

 

C. XII.

 

 

Verse 1-10

Offenbarung des HErrn und die Schwachheit des Paulus

 

ES iſt mir ja das rhümen nichts nütze /

Doch wil ich komen auff die Geſichte vnd Offenbarung des HErrn. 2Ich kenne einen Menſchen in Chriſto / vor vierzehen jaren / Iſt er in dem Leibe geweſen / ſo weis ichs nicht / Oder iſt er auſſer dem Leibe geweſen / ſo weis ichs auch nicht / Gott weis es / Derſelbige ward entzücket / bis in den dritten Himel. 3Vnd ich kenne denſelbigen Menſchen / Ob er in dem Leibe oder auſſer dem Leibe geweſen iſt / weis ich nicht / Gott weis es / 4Er ward entzücket in das Paradis / vnd höret vnausſprechliche wort / welche kein Menſch ſagen kan. 5Dauon wil ich mich rhümen / Von mir ſelbs aber wil ich mich nichts rhümen / on meiner ſchwacheit. 6Vnd ſo ich mich rhümen wolte / thet ich darumb nicht törlich / denn ich wolte die warheit ſagen. Ich enthalte mich aber des / auff das nicht jemand mich höher achte / denn er an mir ſihet oder von mir höret.

7VND auff das ich mich nicht der hohen offenbarung vberhebe / Iſt mir gegeben ein a Pfal ins Fleiſch / nemlich / des Satanas engel / der mich mit Feuſten ſchlahe / auff das ich mich nicht vberhebe. 8Dafur ich drey mal dem HErrn geflehet habe / das er von mir wiche / 9Vnd er hat zu mir geſagt / Las dir an meiner Gnade genügen / Denn b meine Krafft iſt in den Schwachen mechtig. Darvmb wil ich mich am allerliebſten rhümen meiner ſchwacheit / auff das die krafft Chriſti bey mir wone. 10Darumb bin ich guts muts / in ſchwacheiten / in ſchmachen / in nöten / in verfolgungen / in engſten / vmb Chriſtus willen. Denn wenn ich ſchwach bin / ſo bin ich ſtarck.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

a

(Pfal)

Heisſt hie nicht des Flei­ſches an­fech­tung zur vn­keuſch­eit / Son­dern groſ­ſe pla­ge vnd ſchreck­en vom Teu­fel. Denn Pfal iſt / da man die Leu­te an­ge­ſpieſ­ſet / ge­creutz­iget / oder ge­henckt hat.

 

b

(Meine krafft)

Mit dieſ­em wort trö­ſtet Chri­ſtus al­le / die in ſchwa­cheit oder lei­den ſind. Denn er kann ſei­ne ſter­cke in vns nicht be­wei­ſen / wir ſein denn ſchwach vnd lei­den.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Apg 16,9-15

VI

 

 

 

Das anderteil des Euangelij S. Lucas: Von der Apoſtel Geſcĥicĥte.

 

C. XVI.

 

 

Aus dem Abschnitt

In Troas: Der Ruf nach Mazedonien

Verse 9-10

 

9Vnd Paulo erſchein ein Geſichte bey der nacht / Das war ein Man aus Macedonia / der ſtund vnd bat jn / vnd ſprach / Kom ernider in Macedonian / vnd hilff vns. 10Als er aber das Geſichte geſehen hatte / da trachten wir alſo bald zu reiſen in Macedonian / gewis / das vns der HErr da hin beruffen hette / jnen das Euangelium zu predigen.

Paulo er-

ſcheinet ein Ge­ſichte.

 

 

Verse 11-13

In Philippi, der Hauptſtadt Mazedoniens

 

DA furen wir aus von Troada / vnd ſtracks lauffs kamen wir gen Samothracian / Des andern tages gen Neapolin / 12vnd von dannen gen Philippis / welche iſt die Heubtſtad des landes Macedonia / vnd eine Freieſtad. Wir hatten aber in dieſer Stad vnſer weſen etliche tage. 13Des tages der Sabbather giengen wir hin aus fur die Stad / an das waſſer / da man pfleget zu beten / vnd ſatzten vns / vnd redeten zu den Weibern / die da zuſamen kamen.

 

 

 

 

Philippi .

 

 

 

Verse 14-15

Die Bekehrung der Lydia

 

14Vnd ein gottfürchtig Weib mit namen Lydia eine Purpurkremerin / aus der ſtad der Thyatirer / hörete zu / welcher that der HErr das hertz auff / das ſie drauff acht hatte / was von Paulo geredt ward. 15Als ſie aber vnd jr Haus getaufft ward / ermanet ſie vns / vnd ſprach / So jr mich achtet / das ich gleubig bin an den HErrn / ſo kompt in mein Haus vnd bleibet alda. Vnd ſie zwang vns.

Lydia.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEN APOKRYPHEN
Weish 6,13-17

M1

Info

Das Buch Weisheit Salomos ist Teil der →Apokryphen des Alten Testaments.
Diese Texte sind nicht in jeder Bibelausgabe abgedruckt!

 

 

 

Die Weisheit Salómónis:
An die Tyrannen.

 

C. VI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Regenten werden zur Weisheit ermahnt

Verse 13-17

 

12[13]DEnn die Weisheit iſt ſchöne vnd vnuergenglich / vnd leſſt ſich gern ſehen von denen / die ſie lieb haben / Vnd leſſt ſich finden von denen / die ſie ſuchen. 13[14]Ja ſie begegnet vnd gibt ſich ſelbs zu erkennen / denen die ſie gerne haben. 14[15]Wer ſie gern bald hette / darff nicht viel mühe / er findet ſie fur ſeiner thür auff jn warten. 15[16]Denn nach jr trachten / das iſt die rechte Klugheit / vnd wer wacker iſt nach jr / darff nicht lange ſorgen. 16[17]Denn ſie gehet vmbher / vnd ſucht wer jr werd ſey / vnd erſcheinet jm gern vnter wegen / vnd hat acht auff jn / das ſie jm begegne.

Weis-

heit.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Mt 13,31-33(34-35)

M2

 

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. XIII.

 

 

Verse 31-32

Das Gleichnis vom Senfkorn

|| →Mk 4,30-32    || →Lk 13,18-19

Marc.4.

Luc.13.

EIn ander Gleichnis leget er jnen fur / vnd ſprach. Das Himelreich iſt gleich einem Senffkorn / das ein Menſch nam / vnd ſeet auff ſeinen Acker / 32Welches das kleineſt iſt vnter allem Samen / Wenn es aber erwechſt / ſo iſt es das gröſſeſt vnter dem Kol / vnd wird ein Bawm / das die Vögel vnter dem Himel komen / vnd wonen vnter ſeinen zweigen.

 

(Senffkorn)

Kein verachter wort iſt / denn das Euangelium / vnd doch kein kreffti­gers / denn es ma­chet gerecht / die / ſo dran gleuben. Geſetz vnd werck thun es nicht.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das Gleichnis vom Sauerteig

|| →Lk 13,20-21

Vers 33

EIn ander Gleichnis redet er zu jnen. Das Himelreich iſt einem Sawerteig gleich / den ein Weib nam / vnd vermenget jn vnter drey ſcheffel Melhs / bis das es gar durchſewrt ward.

(Sawerteig)

Iſt auch das wort das den Menſch­en vernewet.

 

 

 

Fakultativ: Verse 34-35

 

 

 

 

 

→Pſal. 78.

34SOlchs alles redet Jheſus durch Gleichnis zu dem Volck / vnd on gleichniſſe redet er nicht zu jnen. 35Auff das erfüllet würde / das geſagt iſt durch den Propheten / der da ſpricht / Ich wil meinen mund auffthun in Gleichniſſen / Vnd wil ausſprechen die Heimligkeit von anfang der Welt.

 

 

 

 
Text: Freut Euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. Habt mit allen Menschen Friede. (Römer 12, 15.18)

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlägt die Ordnung der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen.

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Text der Lutherbibel von 1545

Eine Besonderheit weisen unsere Seiten auf: Etliche biblische Texte (wie beispielsweise den Wochenspruch, die Psalmen und die Perikopen) geben wir nicht in der modernen, von der evangelischen Kirche vorgege­be­nen Textgestalt wieder, sondern in der Schreibweise und in der Sprache der Lutherbibel aus dem Jahr 1545.

Es ist der Text, den Martin Luther selbst aus den Quellen übersetzt und formuliert hatte. Er führt uns zurück in die Anfänge der Reformation, als die Bibel populär wurde und es Laien erstmals möglich war, biblische Texte zu lesen und über ihren Inhalt und Sinn nachzudenken.

Diese Texte sind gut geeignet für den Vergleich mit modernen Übersetzungen, vor allem aber für sehr private Medita­tio­nen über ihre Botschaften und über ihre gewaltige, sprachliche Aussagekraft.

 
Empfehlungen: Das könnte Sie auch interessieren
Zum Artikel

Wann ist Ostern?

Die beweglichen Fest- und Feiertage im Jahreslauf hängen ab vom Osterdatum. Wir erläutern, wie sich das Osterdatum berechnet und nennen die aktuellen Daten der Feiertage.

→Mehr darüber in diesem Artikel.
Sabrina

Text | Grafik | Webdesign | Layout:

©by Reiner Makohl | Stilkunst.de
©by Sabrina | SABRINA CREATIVE DESIGN™

Die Bundesrepublik Deutschland ist Mitglied der Europäischen Union.

 
Die Kalenderangaben beziehen sich ab dem Jahr 1949 auf Kalender der Bundesrepublik Deutschland (DE).
Die Datums- und Zeitangaben gelten nach Mitteleuropäischer Zeit (MEZ/MESZ | CET/CEST).
Fehler und Irrtümer sind nicht ausgeschlossen. Alle Angaben ohne Gewähr.