Sonntag Judika | Sonntag, 7. April 2019

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Titel: Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Violett
7.4.2019 | 5. Sonntag der Passionszeit | Judika
Sonntag
 

Kirchenjahr 2018/2019

5. Sonntag der Passionszeit

Judika

 
Symbol

Albrecht Dürer
(† 6. April 1528 in Nürnberg)

Symbol

Johann Hinrich Wichern
(† 7. April 1881 in Hamburg)

Symbol

Fastenzeit

Info

In der Passionszeit von →Aschermittwoch bis →Karsamstag entfällt im →Proprium der Hallelujavers, so auch an diesem Sonntag.

 

Die Passionszeit von →Aschermittwoch bis →Karsamstag wird in vielen Kirchen der Ökumene als Fastenzeit begangen.

 

Fällt der 5. Sonntag der Passionszeit (Judika) auf den 25. März, dann ist der →Tag der Ankündigung der Geburt Jesu (Mariä Verkündigung) im →Vespergottesdienst dieses Sonntags, am Vortag oder an einem Tag in der folgenden Woche zu feiern.

Dies tritt im 21. Jahrhundert in den Jahren 2007, 2012 und 2091 ein.

 

Wirkung in 2019

- keine -

 
Kalenderblätter
 
Bewegliches Datum
5. Sonntag der Passionszeit zwischen dem 8. März und dem 11. April
  • 2. Sonntag vor Ostern
  • Judika
  • Abhängig vom Osterdatum
    5. Sonntag der Passionszeit liegt zwischen dem 8. März und dem 11. April eines Jahres
 
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 14 Tage vor Ostern
  • gerechnet ab diesem Tag ist am 15. Tag Ostern
 

Der Name Judika

 

»Richte!«

judicare: verurteilen, richten
judica: Urteile! Richte!

 

Der Name Judika geht zurück auf die vorreformatorische Zeit und leitet sich ab vom ersten Wort des lateinischen Introitus der römisch-katholischen Messe für diesen Sonntag (»Judica me, Deus, et discerne causam meam de gente non sancta«). Er hat sich sich in den evangelischen Kirchen als Bezeichnung für den 5. Sonntag der Passionszeit bis heute erhalten.

Biblisch stützt sich die Bezeichnung Judika auf das erste Wort in →Psalm 43,1 (das ist in der lateinischen Biblia Sacra Vulgata der Psalm 42,1).

Hier der Text aus der lateinischen Biblia Sacra Vulgata (Ps 42,1; Text nach H) und aus Luthers Biblia von 1545 ( Ps 43,1):

 

42 1 Iudica me Deus et discerne causam meam a gente non sancta a viro doloso et iniquo salva me

 

431 RIchte mich Gott / vnd füre mir meine ſache wider das vnheilige Volck / Vnd errette mich von den falſchen vnd böſen Leuten.

 

Die mittelalterlichen Bezeichnungen

 

Judica ante palmas

 

Die Bezeichnung Judica ante palmas, meint: [Der Tag] Judika vor dem Palmfest (vor Palmsonntag).

 

 

Passio domini

Weitere Bezeichnungen
für den Sonntag Judika waren:

  • Passio domini, Passion des Herrn
  • Dominica passionis, Sonntag der Passion (Passionszeit)
  • Dominica de passione, Sonntag vor der Passion
  • Dominica V. in passione, Sonntag 5 der Passionszeit
  • Dominica de Abraham, Sonntag des Abraham (nach dem damaligen Evangelium zum Sonntag, Joh. 8, 46-59)

Diese Bezeichnungen sind nicht zu verwechseln mit passio dominicaTag des Herrn: Passion«), Tag der Passion des Herrn, das stets Karfreitag meint.

 

 

Unsere Kalender verwenden die vorreformatorischen Bezeichnungen bis zum Jahr 1530 (Verlesung der →Confessio Augustana, des Augsburgischen Bekenntnisses).

Titel Gottesdienstliche Ordnung
Symbol Evangelisch

Der evangelische

5. Sonntag der Passionszeit

Judika

Gottesdienstliche Ordnung

gültig in den Kirchenjahren ab 2018/2019

 
 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Violett

Violett

 
 

Spruch und Psalm

 
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Gleich wie des menſchen Son iſt nicht komen / das er jm dienen laſſe / Sondern das er diene / vnd gebe ſein Leben zu einer Erlöſung fur viele.

→Mt 20,28

Pſalm
43
 

Psalm für die Woche

 
 

→Psalm 43

 

 

 

Lied für die Woche

 
Liedauswahl
A EG 76 O Mensch, bewein dein Sünde groß
B EG 97 Holz auf Jesu Schulter
 

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 

HERR thu meine Lipppen auff

Das mein Mund deinen Rhum verkündige.

→Psalm 51,17

 

 

Textlesung und Predigt

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2019 - 2024 die folgenden biblischen Texte vorgesehen:

 

Die biblischen Texte für die Lesungen

 
Lesung Text für die Lesung
Evangelium Zum TextMk 10,35-45
Epistel Zum TextHebr 5,(1-6)7-9(10)
Altes Testament Zum Text1Mos 22,1-14(15-19)
   

 

 

Die biblischen Texte für die Predigt

 
Kirchen-
jahr
Datum Reihe Texte für die Predigt Weitere Texte
2018/2019 7.4.2019 I Zum TextJoh 18,28 - 19,5 Zum TextJer 15,(10.15)16-20
2019/2020 29.3.2020 II Zum TextHebr 13,12-14 Zum TextJoh 11,47-53
2020/2021 21.3.2021 III Zum TextHiob 19,19-27 Zum TextHebr 10,11-14(15-17)18
2021/2022 3.4.2022 IV Zum TextMk 10,35-45
2022/2023 26.3.2023 V Zum TextHebr 5,(1-6)7-9(10)
2023/2024 17.3.2024 VI Zum Text1Mos 22,1-14(15-19)
   
 

Kirchenjahr und Datum:
Unsere Sortierung stellt jeweils das gewählte Kirchenjahr nach oben. Die Spalte »Datum« zeigt das tatsächliche Datum des Tages, für den der Predigttext gilt.

Reihen:
Die Perikopenordnung kennt drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen.
Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren.
Die Reihe I gilt für das Kirchenjahr 2018/2019, die Reihe II für das Kirchenjahr 2019/2020 usw.

Weitere Texte:
Für diesen Tag stehen weitere Bibeltexte zur Auswahl, die thematisch gut zum Tag passen. Aus ihnen kann die Gemeinde unabhängig von Reihe und Kirchenjahr einen Text für die Predigt wählen, der dann den vorgesehenen Predigtext der gültigen Reihe ersetzt.

 
Titel Perikopen

5. Sonntag der Passionszeit

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre ab 2018/2019

Texte für Lesungen und Predigt nach der Perikopenordnung 2018/2019

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG AUS DEM EVANGELIUM UND PREDIGTTEXT

Evangelium nach Markus

Mk 10,35-45

REIHE

IV

 

 

 

Euangelium
S. Marcus.

 

C. X.

 

 

Verse 35-41

Die Söhne des Zebedäus

|| →Mt 20,20-23

Mat. 20.

DA giengen zu Jheſus Jacobus vnd Johannes die Söne Zebedei vnd ſprachen / Meiſter / wir wollen / das du vns thueſt / was wir dich bitten werden. 36Er ſprach zu jnen / Was wolt jr / das ich euch thue? 37Sie ſprachen zu jm / Gib vns / das wir ſitzen / einer zu deiner Rechten / vnd einer zu deiner Lincken / in deiner Herrligkeit. 38Jheſus aber ſprach zu jnen / Ir wiſſet nicht was jr bittet. Kund jr den Kelch trincken / den ich trincke / vnd euch teuffen laſſen mit der Tauffe / da ich mit getaufft werde? 39Sie ſprachen zu jm / Ja wir können es wol. Jheſus aber ſprach zu jnen / Zwar jr werdet den Kelch trincken / den ich trincke / vnd getaufft werden mit der Tauffe / da ich mit getaufft werde / 40Zu ſitzen aber zu meiner Rechten vnd zu meiner Lincken / ſtehet mir nicht zu euch zu geben / ſondern welchen es bereitet iſt.

 

 

 

 

VND da das die Zehen höreten / wurden ſie vnwillig vber Jacobum vnd Johannen.

 

 

 

 

 

 

 

Verse 42-45

Die Pflicht der Erſten, zu dienen

|| →Mt 20,25-27    || →Lk 22,24-27

Mat. 20.

Luc. 22.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

42Aber Jheſus rieff jnen / vnd ſprach zu jnen / Ir wiſſet / das die weltliche Fürſten herrſchen / vnd die Mechtigen vnter jnen / haben gewalt. 43Aber alſo ſol es vnter euch nicht ſein / Sondern welcher wil gros werden vnter euch / der ſol ewer Diener ſein / 44Vnd welcher vnter euch wil der Fürnemeſt werden / der ſol ewer aller Knecht ſein. 45Denn auch des menſchen Son iſt nicht komen / das er jm dienen laſſe / Sondern das er diene / vnd gebe ſein Leben zu bezalung fur viele.

 

 

 

LESUNG AUS DEN EPISTELN UND PREDIGTTEXT

Brief an die Hebräer

Hebr 5,(1-6)7-9(10)

REIHE

III

 

 

 

Die Epiſtel:
An die Ebreer.

 

C. V.

 

 

Aus dem Abschnitt

Jeſus, der mitfühlende Hoheprieſter

Fakultativ: Verse1-6

 

 

Der Apostel schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DEnn ein jglicher Hoherprieſter / der aus dem Menſchen genomen wird / der wird geſetzt fur die Menſchen gegen Gott / auff das er opffere Gaben vnd Opffer fur die ſünde / 2Der da kündte mitleiden vber die da vnwiſſend ſind vnd jrren / nach dem er auch ſelbs vmbgeben iſt mit ſchwacheit. 3Darumb mus er auch / gleich wie fur das Volck / alſo auch fur ſich ſelbs opffern / fur die ſünde. 4Vnd niemand nimpt jm ſelbs die ehre / ſondern der auch beruffen ſey von Gott / gleich wie der Aaron.

 

 

 

 

→Pſal. 2.

 

 

→Pſal. 110.

 

 

5ALſo auch Chriſtus hat ſich nicht ſelbs in die Ehre geſetzt / das er Hoherprieſter würde / Sondern der zu jm geſagt hat / Du biſt mein Son / Heute habe ich dich gezeuget. 6Wie er auch am andern ort ſpricht / Du biſt ein Prieſter in ewigkeit / nach der ordnung Melchiſedech.

 

 

 

 

Verse 7-9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VNd Jheſus hat am tage ſeines fleiſches Gebet vnd flehen mit ſtarckem geſchrey vnd threnen geopffert / zu dem / der jm von dem Tode kunde aushelffen / Vnd iſt auch erhöret / darumb das er Gott in ehren hatte. 8Vnd wiewol er Gottes Son war / hat er doch an dem / das er leid / gehorſam gelernet. 9Vnd da er iſt volendet / iſt er worden allen die jm gehorſam ſind / eine urſache zur ewigen Seligkeit /

 

 

 

 

Fakultativ: Vers 10

 

 

 

10genant von Gott ein Hoherprieſter / nach der ordnung Melchiſedech.

 

 

 

LESUNG AUS DEM ALTEN TESTAMENT UND PREDIGTTEXT

Erstes Buch Mose | Genesis

1Mos 22,1-14(15-19)

REIHE

VI

 

 

 

Das Erſte Bucĥ
Móẛe.

 

C. XXII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Abrahams Versuchung

Verse 1-14

 

 

 

 

 

Judit. 8.

→Ebre. 11.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NNach dieſen Geſchichten / Verſuchte

Gott Abraham / vnd ſprach zu jm / Abraham / Vnd er antwortet / Hie bin ich. 2Vnd er ſprach / Nim Iſaac deinen einigen Son / den du lieb haſt / vnd gehe hin in das land a Morija / vnd opffere jn da ſelbs zum Brandopffer auff einem Berge / den ich dir ſagen werde.

3DA ſtund Abraham des morgens früe auff / vnd gürtet ſeinen Eſel / vnd

 

Holzschnitt, Bild zu 1. Buch Mose, Kapitel 22, Abrahams Versuchung.

 

 

a

(Morija)

Morija heiſſt Got­tes furcht / reueren­tia Dei / cul­tus Dei

→*1)

Denn die Alt­ue­ter / Adam / Noah / Sem auff dem­ſel­ben Ber­ge Gott ge­eh­ret / ge­furcht / ge­die­net / ha­ben / Wir Deud­ſchen hieſ­ſen es vie­leicht den hei­li­gen Berg oder da man Gott die­net mit lo­ben / be­ten vnd dan­cken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nam mit ſich zween Knaben / vnd ſeinen ſon Iſaac / vnd ſpaltet holtz zum Brandopffer / Macht ſich auff / vnd gieng hin an den Ort / da von jm Gott geſagt hatte. 4Am dritten tage hub Abraham ſeine augen auff / vnd ſahe die ſtet von ferne / 5Vnd ſprach zu ſeinen Knaben / Bleibt jr hie mit dem Eſel / Ich vnd der Knabe wollen dort hin gehen / Vnd wenn wir angebetet haben / wollen wir wider zu euch komen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6VND Abraham nam das holtz zum Brandopffer / vnd legets auff ſeinen ſon Iſaac / Er aber nam das Fewr vnd Meſſer in ſeine hand / Vnd giengen die beide miteinander. 7Da ſprach Iſaac zu ſeinem Vater Abraham / Mein vater. Abraham antwortet / Hie bin ich / mein Son. Vnd er ſprach / Sihe / Hie iſt fewr vnd holtz / Wo iſt aber das ſchaf zum Brandopffer? 8Abraham antwortet / mein Son / Gott wird jm * erſehen ein ſchaf zum Brandopffer. Vnd giengen die beide miteinander.

 

 

 

 

 

 

 

*

(Ersehen) Gott ſi­het vnd weis wol wo das Schaf ſey / las jn da fur ſor­gen / er ſi­hets beſ­ſer denn wir.

 

 

 

 

→Ebre. 11.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND als ſie kamen an die ſtet / die jm Gott ſaget / bawet Abraham daſelbs einen Altar / vnd legt das holtz drauff / Vnd band ſeinen ſon Iſaac / legt jn auff den Altar oben auff das holtz / 10Vnd recket ſeine Hand aus / vnd faſſet das Meſſer / das er ſeinen Son ſchlachet.

11DA rieff jm der Engel des HERRN vom Himel / vnd ſprach / Abraham / Abraham / Er antwortet / Hie bin ich. 12Er ſprach / Lege deine hand nicht an den Knaben / vnd thu jm nichts / Denn nu weis ich / das du Gott fürchteſt vnd haſt deines einigen Sons nicht verſchonet / vmb meinen willen. 13Da hub Abraham ſeine augen auff / vnd ſahe einen Wider hinder jm / in der Hecken mit ſeinen Hörnern hangen / Vnd gieng hin / vnd nam den Wider / vnd opffert jn zum Brandopffer an ſeines Sons ſtat.14Vnd Abraham hies die ſtet / Der HERR a ſihet / Da her man noch heutiges tages ſagt / Auff dem Berge / da der HERR ſihet.

a

(Sihet)

Ebrei di­cunt Do­mi­nus vi­de­bi­tur / Sed nos Hie­ro­ny­mum ſe­cu­ti / Ra­bi­nos Gram­ma­ti­cos cum ſuis punc­tis et Cammetz hoc loco ne­gli­gi­mus / et ſi­ne punc­tis di­ci­mus. Der HERR ſi­het / das iſt / Gott ſor­get fur al­les vnd wa­chet. Etiam­ſi ſen­ſus ille / Do­mi­nus vi­de­bi­tur / ſit plus val­de / quod Deus appa­ret / vbi ver­bum ei­us do­ce­tur / quod Ra­bi­ni Gram­ma­ti­ci non in­telli­gunt.

→*2)

 

Fakultativ: Verse 15-19

Die Bestätigung der Verheißung für Abraham

 

→Ebre. 6.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Gen. 12.

→Act. 3.

→Gal. 3.

 

 

 

 

 

 

15VND der Engel des HERRN rieff Abraham abermal vom Himel / 16vnd ſprach / Ich habe bey mir ſelbs geſchworen / ſpricht der HERR / Die weil du ſolchs gethan haſt / vnd haſt deines einigen Sons nicht verſchonet / 17Das ich deinen Samen ſegenen vnd mehren wil / wie die Stern am Himel / vnd wie den Sand am vfer des Meers / Vnd dein Same ſol beſitzen die Thor ſeiner Feinde / 18Vnd durch deinen Samen ſollen alle Völcker auff Erden geſegenet werden / Darumb / das du meiner ſtimme b gehorcht haſt. 19Alſo keret Abraham wider zu ſeinen Knaben / Vnd machten ſich auff / vnd zogen miteinander gen BerSaba / vnd wonet daſelbs.

 

 

 

 

 

 

b

(Gehorcht)

Hie wird Abra­ham nicht ge­recht durch ſei­nen glau­ben fur ſich / ſon­dern ver­die­net ſol­che herr­lig­keit ſei­nes Sa­mens / denn er zu­uor ge­recht iſt. vt ſu­pra.

→*3)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*1) sprichwörtlich lat.: reverentia Dei / cultus Dei

dt.: »Die Erfurcht Gottes, die Verehrung Gottes«

Als Redewendungen vielleicht:

»Gottesfurcht ist Gottesdienst«, oder

»In der rechten Gottesfurcht besteht der wahre Gottesdienst«.

 

*2) Luther erklärt in lateinischer Sprache seine Übersetzung »Der HERR ſihet«:

a) lat.: Ebrei dicunt Dominus videbitur / Sed nos Hieronymum secuti / Rabinos Grammaticos cum suis punctis et Cammetz hoc loco negligimus / et sine punctis dicimus. Der HERR ſihet / das iſt / Gott ſorget fur alles vnd wachet.

dt.: »Die Hebräer sagen, »der Herr wird gesehen«. Wir dagegen folgen Hieronymus, wir ignorieren stattdessen die rabbinischen Sprachlehrer mit ihrer Punktierung [ = Vokalisation] und und auch Cammetz, und übersetzen es ohne Punktierung: »Der HERR sieht«. Das bedeutet: Gott sorgt für alles und wacht.«

Luther wendet sich gegen die Verwendung der Passivform, wie sie von den Rabbinern gelesen wird (»er wird gesehen / erkannt«). Diese Lesart sei nur durch die Punktierung entstanden, die erst spät in den hebräischen Texten Einzug fand. Die Punktierung erzeugt die Vokale in der sonst reinen hebräischen Konsonantenschrift. Die Besonderheit ist, dass in bestimmten Fällen allein die Vokalisation die Wortform (hier: Aktiv/Passiv) festlegt bei völlig gleichen Konsonanten. So ist das hebräische Wort ohne Vokalisation auch in der aktiven Form lesbar (»er sieht«). Nach Luthers Meinung ergibt dies hier dem Sinn nach die richtige Bedeutung.

b) lat.: Etiamsi sensus ille / Dominus videbitur / sit plus valde / quod Deus apparet / ubi verbum eius docetur / quod Rabini Grammatici non intelligunt.

dt.: »Zumal jener Sinn, der HERR wird gesehen, viel mehr darauf beruht, dass Gott erscheint, sobald sein Wort gelehrt wird, was die rabbinischen Sprachlehrer nicht begreifen.«

 

'*3) lat.: ut supra.

dt.: »wie oben.«

 

Hinweis zur Abbildung in 1Mos 22: : Klicken Sie auf das Bild oben, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Erläuterungen zu den abgebildeten Szenen finden Sie unter →1Mos 22.

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Evangelium nach Johannes

Joh 18,28 - 19,5

REIHE

I

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

XVIII.

 

 

Verse 28-38a

Der König der Wahrheit
Jeſus vor Pilatus

|| →Mt 27,2.11-26    || →Mk 15,1-15    || →Lk 23,1-7.13-25

III.

Jheſus

fur das Richthaus gefürt etc.

Mat. 27.

Mar. 15.

Luc. 23.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA füreten ſie Jheſum von Caipha fur das Richthaus. Vnd es war früe / Vnd ſie giengen nicht in das Richthaus / auff das ſie nicht vnrein würden / ſondern Oſtern eſſen möchten. 29Da gieng Pilatus zu jnen heraus / vnd ſprach / Was bringet jr fur Klage wider dieſen Menſchen? 30Sie antworten / vnd ſprachen zu jm / Were dieſer nicht ein Vbeltheter / wir hetten dir jn nicht vberantwortet. 31Da ſprach Pilatus zu jnen / So nemet jr jn hin / vnd richtet jn nach ewrem Geſetz. Da ſprachen die Jüden zu jm / Wir thüren niemand tödten / 32Auff das erfüllet würde das wort Jheſu / welchs er ſaget / da er deutet / welchs Tods er ſterben würde.

 

 

 

 

 

 

 

 

(Dieſen)

Es iſt wun­der was jr wi­der ſol­chen fro­men / be­rümb­ten Man / kla­gen kön­net.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

33DA gieng Pilatus wider hin ein ins Richthaus / vnd rieff Jheſu / vnd ſprach zu jm / Biſtu der Jüden König? 34Jheſus antwortet / Redeſtu das von dir ſelbs / Oder habens dir andere von mir geſagt? 35Pilatus antwortet / Bin ich ein Jüde? Dein Volck vnd die Hohenprieſter / haben dich mir vberantwortet / Was haſtu gethan? 36Jheſus antwortet / Mein Reich iſt nicht von dieſer welt / Were mein Reich von dieſer welt / meine Diener würden drob kempffen / das ich den Jüden nicht vberantwortet würde. Aber nu iſt mein Reich nicht von dannen. 37Da ſprach Pilatus zu jm / So biſtu dennoch ein König? Jheſus antwortet / Du ſagſts / Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren / vnd in die welt komen / das ich die Warheit zeugen ſol. Wer aus der warheit iſt / der höret meine ſtimme. 38Spricht Pilatus zu jm / * Was ist warheit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*

(Was iſt war­heit)

Ironia eſt. →*2) Wil­tu von war­heit re­den / ſo bi­ſtu ver­loren.

 

Verse 38b-40

Jeſus vor Pilatus: Das Volk wählt Barrabas

|| →Mt 27,15-18    || →Lk 23,13-19

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VND da er das geſaget / gieng er wider hin aus zu den Jüden / vnd ſpricht zu jnen / Ich finde keine Schuld an jm. 39Ir habt aber eine gewonheit / das ich euch einen auff Oſtern los gebe / Wolt jr nu / das ich euch der Jüden König los gebe? 40Da ſchrien ſie wider alle ſampt / vnd ſprachen / Nicht dieſen / ſondern Barrabam / Barrabas aber war ein Mörder.

 

 

XVIII.

 

Verse 1-5

Die Geißelung und Verſpottung Jeſu

→Mt 27,27-30    || →Mk 15,16-19

 

Mat. 27.

Mar. 15.

Luc. 23.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA nam Pilatus Jheſum vnd geiſſelte jn.

2Vnd die Kriegsknechte flochten eine Krone von dornen / vnd ſetzten ſie auff ſein Heubt / vnd legten jm ein Purpurkleid an / 3vnd ſprachen / Sey gegrüſſet lieber Jüden König. Vnd gaben jm Backenſtreiche. 4Da gieng Pilatus wider heraus / vnd ſprach zu jnen / Sehet / ich füre jn her aus zu euch / das jr erkennet / das ich keine ſchuld an jm finde. 5Alſo gieng Jheſus heraus / vnd trug eine dörnen Krone vnd Purpurkleid. Vnd er ſpricht zu jnen / Sehet / welch ein Menſch.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM NEUEN TESTAMENT

Brief an die Hebräer

Hebr 13,12-14

REIHE

II

 

 

 

Die Epiſtel:
An die Ebreer.

 

C. XIII.

 

 

Aus dem Abschnitt

Bitte um Treue zu den Lehrern des Wortes Gottes

Verse 12-14

 

 

Der Apostel schreibt:

 

DArumb auch Jheſus / auff das er heilige das Volck durch ſein eigen Blut / hat er gelidden auſſen fur dem Thor. 13So laſſet vns nu zu jm hin aus gehen / auſſer dem Lager / vnd ſeine ſchmach tragen. 14Denn wir haben hie kein bleibende Stad / ſondern die zukünfftige ſuchen wir.

 

 

 

PREDIGTTEXT AUS DEM ALTEN TESTAMENT

Buch des Hiob

Hiob 19,19-27

REIHE

III

 

 

 

Das Bucĥ Hiob.

 

C. XIX.

 

 

Aus dem Abschnitt

Hiobs Begründung: das zu Unrecht zugefügte Leid

Verse 19-24

 

 

Hiob spricht:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ALle meine getrewen haben Grewel an mir / Vnd die ich lieb hatte / haben ſich wider mich gekeret.

20MEin gebein hanget an meiner haut vnd fleiſch / vnd kan meine zeene mit der haut nicht bedecken. 21Erbarmet euch mein / erbarmet euch mein / jr meine Freunde / Denn die hand Gottes hat mich gerürt. 22Warumb verfolget jr mich / gleich ſo wol als Gott / vnd künd meines fleiſches nicht ſat werden? 23Ah das meine rede geſchrieben würden / Ah / das ſie in ein Buch geſtellet würden. 24Mit einem eiſern Griffel auff bley / vnd zu ewigem gedechtnis in einen Fels gehawen würden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Sat werden)

Das iſt / Künd nicht auff­hö­ren mich zu beiſ­ſen vnd zu ſtraf­fen.

 

Aus dem Abschnitt

Hiobs Gewißheit über den Erlöſer

Verse 25-27

 

 

 

 

 

 

 

 

25Aber ich weis das mein Erlöſer lebet / vnd er wird mich hernach aus der Erden auffwecken.26Vnd werde darnach mit dieſer meiner haut vmbgeben werden / vnd werde in meinem fleiſch Gott ſehen.27Den ſelben werde ich mir ſehen / vnd meine augen werden jn ſchawen / vnd kein frembder.

 

(Erlöser)

Retter, uin­dex Quia Chri­ſtus uin­di­cat nos con­tra Homi­ci­dam no­ſtrum Dia­bo­lum. →*1)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*1) Retter, [lat.]: vindex Quia Christus vindicat nos contra Homicidam nostrum Diabolum.

dt.: Retter, »Beschützer, denn Christus schützt uns vor unserem Mörder, den Teufel.«

Die lateinische Bibel benutzt an dieser Stelle (Hiob 19,25) das Wort redemptor. Es bedeutet »Erlöser« als denjenigen, der jemanden aus einer Gefangenschaft freikauft (eigentlich: »Auslöser«[aus der Gefangenschaft], »Befreier«).

Doch Luther möchte das Wort »Erlöser« nicht als Befreier, sondern als »Retter« und »Beschützer« verstanden wissen, was nicht an Gefangenschaft gebunden ist. Für ihn zielt Hiob 19,25 auf Christus und auf das christliche Leben, in dem es gilt, gegen den Teufel zu bestehen, was nur durch den Glauben an Christus möglich ist.

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Buch des Propheten Jeremia

Jer 15,(10.15)16-20

POOL

W
1

 

 

 

Der Próphet Jeremiá.

 

C. XV.

 

 

Aus dem Abschnitt

Jeremias zweite Klage: Die Laſt des Prophetenamts

Fakultativ: Verse 10.15

 

 

Jeremia spricht:

 

 

 

 

 

 

 

 

AH meine Mutter / das du mich geboren haſt / wider den jederman haddert vnd zanckt im gantzen Lande / Hab ich doch weder auff Wucher gelihen noch genomen / Noch flucht mir jederman.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ah HERR / du weiſt es / gedencke an vns / vnd nim dich vnſer an / vnd reche vns an vnſern Verfolgern. Nim vns auff vnd verzeuch nicht deinen zorn vber ſie / Denn du weiſſeſt / das wir vmb deinen willen geſchmecht werden.

Jeremie

Gebet.

 

 

 

 

Verse 16-20

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

IN des enthalt vns dein Wort / wenn wirs kriegen vnd dasſelb dein wort iſt vnſers hertzen freud vnd troſt / Denn wir ſind ja nach deinem Namen genennet / HERR Gott Zebaoth.17Wir geſellen vns nicht zu den Spöttern / noch frewen vns mit jnen / Sondern bleiben alleine fur deiner hand denn du zürneſt ſeer mit vns. 18Warumb weret doch vnſer Schmertzen ſo lange / vnd vnſer Wunden ſind ſo gar böſe / das ſie niemand heilen kan? Du biſt vns worden wie ein Born / der nicht mehr quellen wil.

 

 

 

 

 

→Jere. 1.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DARumb ſpricht der HERR alſo / Wo du dich zu mir helteſt / So wil Ich mich zu dir halten / vnd ſolt mein Prediger bleiben / a Vnd wo du die Fromen lereſt / ſich ſondern von den böſen Leuten / So ſoltu mein Lerer ſein / Vnd ehe du ſolteſt zu jnen fallen / So müſſen ſie ehe zu dir fallen. 20Denn ich habe dich wider dis Volck / zur feſten ehern Mauren gemacht / Ob ſie wider dich ſtreiten / Sollen ſie dir doch nichts anhaben / Denn Ich bin bey dir / das ich dir helffe vnd dich errette / ſpricht der HERR.

 

 

 

a

Ebra. Kan­ſtu das köſt­li­che vom ſchnö­den ſchei­den / ſol­tu wie mein Mund ſein.

→*1)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*1) lat.: Ebra.

dt.: (Abkürzung für:) »Hebraica«, die Bibel in Hebräisch.

Luther merkt an, dass die wörtliche Übersetzung dieser Textstelle aus dem Hebräischen heißen müsste: »[Dann,] wenn Du das Köstliche vom Schnöden trennen kannst, dann sollst Du [ganz gewiss] mein Mund sein!«

Luther übersetzte aber: »Wo Du die Frommen unterweist, sich von den bösen Leuten zu distanzieren, da sollst Du [ganz gewiss] mein [= in meinem Auftrag] Lehrer sein!«

 

 

WEITERER TEXT ZUR AUSWAHL FÜR DIE PREDIGT

Evangelium nach Johannes

Joh 11,47-53

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W
2

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. XI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Der Beschluſs des Hohen Rats, Jeſus zu töten

Verse 47-53

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DA verſamleten die Hohenprieſter vnd die Phariſeer einen Rat / vnd ſprachen / Was thun wir? Dieſer Menſch / Jheſus Chriſtus / thut viel Zeichen. 48Laſſen wir jn alſo / ſo werden ſie alle an jn gleuben / So komen denn die Römer / vnd nemen vns Land vnd Leute. 49Einer aber vnter jnen / Caiphas / der desſelben jars Hoherprieſter war / ſprach zu jnen / Ir wiſſet nichts / 50bedencket auch nichts. Es iſt vns beſſer / ein Menſch ſterbe fur das Volck / denn das das gantze Volck verderbe. 51Solchs aber redet er nicht von ſich ſelbs / ſondern dieweil er deſſelbigen jars Hoherprieſter war / weiſſaget er / Denn Jheſus ſolte ſterben fur das Volck / 52vnd nicht fur das volck alleine / Sondern / das er die kinder Gottes / die zuſtrewet waren / zuſamen brechte. 53Von dem tage an ratſchlugen ſie / wie ſie jn tödten.

 

 

 

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Brief an die Hebräer

Hebr 10,11-14(15-17)18

POOL

W
3

 

 

 

Die Epiſtel:
An die Ebreer.

 

C. X.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Wirkſamkeit des Opfers Chriſti

Verse 11-14

 

 

Der Apostel schreibt:

 

 

 

 

 

 

 

 

→Pſal. 110.

 

 

 

 

 

 

 

 

VND ein jglicher Prieſter iſt ein­ge­ſetzt / das er alle tage Got­tes­dienſt pflege / vnd offtmals ei­ner­ley Opffer thue / welche ni­mer­mehr kün­den die ſünde ab nemen. 12Dieſer aber / Jheſus Chriſtus / da er hat ein Opffer fur die ſünde geopffert / das ewiglich gilt / Sitzt er nu zur rechten Gottes / 13vnd wartet hinfurt / Bis das ſeine Feinde zum ſchemel ſeiner füſſe gelegt werden. 14Denn mit einem Opffer hat er in ewigkeit volendet die geheiliget werden.

 

 

 

 

Fakultativ: Verse 15-17

 

 

→Jere. 31.

 

 

 

 

 

 

 

 

15ES bezeuget vns aber des auch der heilige Geiſt / Denn nach dem er zuvor geſagt hatte / 16Das iſt das Teſtament / das ich jnen machen wil / nach dieſen tagen / ſpricht der HERR / Ich wil mein Geſetz in jr Hertz geben / vnd in jre Sinne wil ich es ſchreiben / 17Vnd jrer ſünde vnd jrer vngerechtigkeit wil ich nicht mehr gedencken.

 

 

 

 

Vers 18

 

 

 

18Wo aber derſelbigen vergebung iſt / da iſt nicht mehr Opffer fur die ſünde.

 

 

 

»Frewet euch mit den Frölichen /

vnd weinet mit den Weinenden.

Habt mit allen Menſchen Friede.«

→Römerbrief 12,15.18

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Ge­stal­tung der Gottes­dien­ste schla­gen die Ord­nun­gen der evan­ge­li­schen Kir­chen bib­li­sche Texte vor.

Sie sind je­doch nicht nur für den Vor­trag im Gottes­dienst ge­dacht. Es sind gleich­zei­tig Lese­emp­feh­lun­gen für alle Ge­mein­de­mit­glie­der, für Chris­ten, die sich nicht in der Ge­mein­de­ar­beit en­ga­gie­ren können oder wollen, und für je­den, der sich für die christ­li­che Re­li­gi­on oder für die Bi­bel in der prak­ti­schen An­wen­dung in­ter­es­siert.

Wir möch­ten Sie daher aus­drück­lich da­zu er­mun­tern, die Text­stel­len ein­mal in Ihrer Bi­bel zu le­sen!

Über das Jahr be­trach­tet und im Ver­lauf der Jahre wer­den Sie auf die­se Wei­se in klei­nen Ein­hei­ten, die nicht viel Zeit in An­spruch neh­men, die we­sent­li­chen Text­zeug­nis­se ken­nen­ler­nen, auf die sich die christ­li­che Re­li­gi­on stützt.

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel auf die­ser Sei­te ist in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
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