8. Sonntag nach Trinitatis | 2017 - 2024

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Das evangelische Kirchenjahr
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün
6.8.2017 | 8. Sonntag nach Trinitatis

Kirchenjahr 2016/2017

8. Sonntag
nach Trinitatis

 
 

Teil I: Sonn- und Feiertage des Kirchenjahres  

Regeln

Fällt der →Tag des Apostels Jakobus des Älteren (25. Juli) auf diesen Sonntag, so ist er am Vorabend oder in der Woche danach zu begehen.

Nach der neuen Ordnung (ab dem Jahr 2019) kann der →Tag der Maria Magdalena (22. Juli) auf diesen Sonntag oder in die Woche danach fallen.

 

Wirkung in 2017

- keine -

 
 8. Sonntag nach Trinitatis  IN DEN JAHREN 2017 BIS 2024
Kalender

Der 8. Sonntag nach Trinitatis in den Jahren 2017 bis 2024
Verweise führen zu den Kalenderblättern des jeweiligen Datums:

 
Bewegliches Datum
Der 8. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem<br>12. Juli und dem 15. August eines Jahres.
  • 8. Sonntag nach Trinitatis
  • 16. Sonntag nach →Ostern
  • Abhängig vom →Osterdatum
  • Der 8. Sonntag nach Trinitatis liegt zwischen dem
    12. Juli und dem 15. August eines Jahres.
Symbol: Abstand zum Osterfest
  • 112 Tage nach Ostern
  • am 113. Tag nach Ostern, gerechnet ab Ostersonntag
Titel Gottesdienstliche Ordnung
 

Der evangelische

8. Sonntag
nach Trinitatis

Gottesdienstliche Ordnung

 

 

Liturgische Farbe

 
Christusmonogramm mit A und O in der liturgischen Farbe Grün

Grün

8. Sonntag nach Trinitatis | Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA
Creative Commons Attribution-ShareAlike

Abbildung: 8. Sonntag nach Trinitatis
Grafik: © Sabrina | Reiner | www.stilkunst.de | Lizenz CC BY-SA

Die Perikopenordnungen 1978/1999 und 2018 (Entwurf 2014) in der Gesamtschau

1 Die Ordnung gemäß der Revisionen 1978 und (mit marginalen Änderungen) 1999 verliert ihre Gültigkeit mit dem 1. Advent 2018, dem ersten Sonntag des Kirchenjahres 2018/2019. Wir zeigen zum Vergleich die dann ungültigen Angaben zu Spruch, Psalm, Lied und Predigttexten vorläufig weiterhin.

2 Die Ordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte wird derzeit überarbeitet. Sie wurde veröffentlicht unter dem Titel »Neuordnung der gottesdienstlichen Lesungen und Predigttexte, Entwurf zur Erprobung im Auftrag von EKD, UEK und VELKD Pfingsten 2014«. Die Neuordnung soll erstmals im Kirchenjahr 2018/2019 (ab dem 1. Advent 2018) allgemein gelten. Der Entwurf liegt vor, jedoch sind Änderungen bis zu seiner Verabschiedung möglich.

Wir geben zum Vergleich zu den Festtagen, Gedenktagen und Sonntagen Spruch, Psalm, Lied und Predigtexte nach beiden Ordnungen wieder. Dort, wo wir die zugehörigen Texte aus der Lutherbibel von 1545 zeigen, kann ggf. der selbe Text sowohl in der Perikopensammlung für 1978 wie auch in der für 2018 erscheinen. Die klare Trennung beider Ordnungen dient der Übersichtlichkeit.

 

8. Sonntag nach Trinitatis

Spruch, Psalm und Lied

Nach der Ordnung 1978/1999 1
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Wandelt wie die kinder des Liechts / Die frucht des Geiſtes iſt allerley gütigkeit vnd gerechtigkeit vnd warheit.

→Eph 5,8b.9

Pſalm
48
 

Psalm für die Woche

 
Nach der Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
Biblia
1545
 

Spruch für die Woche

 

Wandelt wie die kinder des Liechts / Die frucht des Geiſtes iſt allerley gütigkeit vnd gerechtigkeit vnd warheit.

→Eph 5,8b.9

Pſalm
48
 

Psalm für die Woche

 

 

 

Lied für die Woche

 
Ordnung 1978/19991 Ordnung 2018 (Entwurf 2014)2
EG 318 O gläubig Herz, gebenedei A EG 262/263 Sonne der Gerechtigkeit
B EG 440 All Morgen ist ganz frisch und neu
   

EG: Evangelisches Gesangbuch

 
 
Text: HERR thu meine Lippen auff | Das mein Mund deinen Ruhm verkündige. (Psalm 51,17)

8. Sonntag nach Trinitatis

Textlesung und Predigt

Die biblische Textlesung

Lesung Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
Evangelium Zum TextMt 5,13-16 Mt 5,13-16
Epistel Zum TextEph 5,8b-14 Eph 5,8b-14
Altes Testament Zum TextJes 2,1-5 Jes 2,1-5
   

 

Die biblischen Texte für die Predigtreihen

Nach der Perikopenordnung der Evangelischen Kirche sind für Gottesdienste in den Jahren 2017 - 2022 folgende biblischen Texte in den Reihen3 I - VI für die Predigt vorgesehen:

Reihe Datum Ordnung 1978/19991 Ordung 2018 (Entwurf 2014)2
III 6.8.2017 Zum TextJes 2,1-5
IV 22.7.2018 Zum Text1Kor 6,9-14.18-20
V 11.8.2019 Mk 12,41-44
VI 2.8.2020 1Joh 1,5-2,6
I 25.7.2021 Mt 5,13-16
II 7.8.2022 Eph 5,8b-14
   

 

 

Marginaltexte

Anstelle der Texte aus den Predigtreihen I - VI stehen für die Predigt sog. Marginaltexte (M) zur Auswahl. Sie passen inhaltlich sehr gut zum Thema des Sonntags, konnten aber durch die Beschränkung der Reihen dort nicht berücksichtigt werden.

TypOrdnung 1978/19991TypOrdung 2018 (Entwurf 2014)2
MZum TextPhil 2,14-16(17-18)MSpr 4,18-27
MZum TextOffb 10,1-11MMk 7,14-23
M1Kor 6,9-14.18-20
MPhil 2,14-16(17-18)
  
 

3 Die Perikopenordnung kennt seit der Revision von 1978 drei Lesetexte (je einen aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament) sowie sechs Predigttextreihen. Die Reihen werden mit römischen Zahlen von I bis VI gekennzeichnet. Jede Reihe benennt die Bibeltexte (Perikopen) für alle Predigten in einem Kirchenjahr zwischen dem 1. Advent und dem Ewigkeitssonntag. Die Reihen gelten nacheinander. Sie umfassen somit die Zeitspanne von sechs Kirchenjahren. Erst im siebten Jahr wiederholen sich die Textstellen. Neben dem Text aus der jeweiligen Reihe stehen marginale Textstellen für die Predigt an diesem Tag zur Auswahl.
Erstmals galt die Reihe I für das Kirchenjahr 1978/1979.

Titel Perikopen

Perikopen

Gültig für die Kirchenjahre 1978/1979 bis 2017/2018

Die Leittexte aus den Evangelien, den Episteln und dem Alten Testament
nach der Perikopenordnung 1978/1999
aus der Lutherbibel von 1545

Biblia
1545

Gesetzt nach der Vorlage des Originals in Frakturschrift
mit Luthers Scholion in den Marginalspalten.

Ergänzt um Verszählung und Abschnittsüberschriften.

 

LESUNG UND PREDIGT
Evangelium
Mt 5,13-16

EV
I

 

 

 

Euangelium
S. Mattheus.

 

C. V.

 

 

Vers 13

Das Salz der Erde

|| →Mk 9,50    || →Lk 14,34-35

Mar. 9.

Luc. 14.

 

 

 

Mar. 4.

Luc. 8. 11.

IR ſeid d das Saltz der Erden. Wo nu das Saltz thum wird / wo mit ſol man ſaltzen? Es iſt zu nicht hin furt nütze / denn das man es hin aus ſchütte / vnd las die Leute zutretten.

d

Wenn die Lerer auffhören Got­tes wort zu leren / müſſen sie von menſchen geſetzen vberfallen vnd zu tretten werden.

 

 

Verse 14-16

Das Licht der Welt

|| →Mk 4,21    || →Lk 8,16    || →Lk 11,33

 

14 Ir ſeid das Liecht der Welt. Es mag die Stad die auff einem Berge ligt / nicht verborgen ſein. 15 Man zündet auch nicht ein Liecht an / vnd ſetzt es vnter einen Scheffel / ſondern auff einen Leuchter / So leuchtet es denn allen / die im Hauſe ſind. 16 Alſo laſſt ewer Liecht leuchten fur den Leuten / Das ſie ewre gute Werck ſehen / vnd ewren Vater im Himel preiſen.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Epistel
Eph 5,8b-14

EP
II

 

 

 

Die Epiſtel S. Páuli:
An die Epheſer.

 

C. V.

 

 

Aus dem Abschnitt

Kinder des Lichts

Verse 8b-14

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

→Jeſa. 60.

8bNu aber ſeid jr ein Liecht in dem HErrn. Wandelt wie die kinder des Liechts / 9Die frucht des Geiſtes iſt allerley gütigkeit vnd gerechtigkeit vnd warheit / 10Vnd prüfet / was da ſey wolgefellig dem HErrn. 11Vnd habt nicht gemeinſchafft mit den vnfruchtbarn Wercken der finſternis / ſtraffet ſie aber viel mehr. 12Denn was heimlich von jnen geſchicht / das iſt auch ſchendlich zu ſagen. 13Das alles aber wird offenbar / wens vom Liecht geſtraffet wird / Denn alles was offenbar wird / das iſt liecht. 14Darumb ſpricht er / Wache auff der du ſchleffeſt / vnd ſtehe auff von den Todten / So wird dich Chriſtus erleuchten.

 

 

 

 

LESUNG UND PREDIGT
Altes Testament
Jes 2,1-5

AT
III

 

 

 

Der Prophet Jeſáia.

 

C. II.

 

 

Verse 1-5

In Zion finden alle Völker Heil und Frieden

 

 

→Mich. 4.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

b

oder Hip­pen

DIs iſts / das Jeſaia der ſon Amoz ſa-

he / von Juda vnd Jeruſalem. 2Es wird zur letzten zeit der Berg da des HERRN Haus iſt / gewis ſein / höher denn alle Berge / vnd vber alle Hügel erhaben werden. Vnd werden alle Heiden dazu a lauffen / 3vnd viel Völcker hin gehen / vnd ſagen / Kompt / laſſt vns auff den Berg des HERRN gehen / zum Hause des Gottes Jacob / Das er vns lere ſeine wege / vnd wir wandeln auff ſeinen ſteigen. Denn von Zion wird das Geſetz ausgehen / vnd des HERRN wort von Jeruſalem. 4Vnd er wird richten vnter den Heiden / vnd ſtraffen viel Völcker / Da werden ſie jre Schwerter zu Pflugſcharen / vnd jre Spieſſe zu b Sicheln machen. Denn es wird kein Volck wider das ander ein Schwert auffheben / vnd werden fort nicht mehr kriegen lernen. 5Komet jr nu vom hauſe Jacob / laſſt vns wandeln im Liecht des HERRN.

 

 

 

 

 

Gewis ſein Das man nicht hie vnd da darff lauf­fen / Son­dern gewis Gott fin­den wird Contra dubia et vaga opera cultuum. →*1)

a

(Lauffen)

Wie waſſer leufft mit gewalt vnd ſelbs frey.

 

 

 

*1) lat: Contra dubia et vaga opera cultuum.

dt.: »Gegenüber Zweifeln und unbeständigen Lebensweisen.«

Luthers kleine Notiz in lateinischer Sprache ist wohl gegen jene Priester und Theologen seiner Zeit gerichtet, die sich durch ständige Zweifel, wechselhafte Ansichten und durch eine fragwürdige Lebensweise auszeichnen.

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
1Kor 6,9-14.18-20

IV

 

 

 

Die Erſte Epiſtel
S. Páuli:
An die Córinther.

 

C. VI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Unzucht und ſittliche Freiheit

Verse 9-14

 

9WIſſet jr nicht / Das die vngerechten werden das reich Gottes nicht ererben? Laſſet euch nicht verfüren / Weder die Hurer / noch die Abgöttiſchen / noch die Ehebrecher / noch die Weichlingen / noch die Knabenſchender / 10noch die Diebe / noch die Geitzigen / noch die Trunckenbold / noch die Leſterer / noch die Reuber / werden das reich Gottes ererben. 11Vnd ſolche ſind ewr etlich geweſen / Aber jr ſeid abgewaſchen / jr ſeid geheiliget / jr ſeid gerecht worden / durch den namen des HErrn Jheſu / vnd durch den geiſt vnſers Gottes.

 

ICH hab es alles macht / Es fromet aber nicht alles. Ich hab es alles macht / Es ſol mich aber nichts gefangen nemen. 13Die Speiſe dem bauche / vnd der Bauch der ſpeiſe / Aber Gott wird dieſen vnd jene hinrichten. Der Leib aber nicht der Hurerey / ſondern dem HErrn / vnd der HErr dem leibe. 14Gott aber hat den HErrn aufferwecket / vnd wird vns auch auff erwecken / durch ſeine krafft.

 

 

Verse 18-20

 

 

 

→2. Cor. 6.

18FLiehet die Hurerey. Alle ſünde die der Menſch thut / ſind auſſer ſeinem Leibe / Wer aber huret / der ſündiget an ſeinem eigen Leibe. 19Oder wiſſet jr nicht das ewer leib ein Tempel des heiligen Geiſtes iſt / der in euch iſt / welchen jr habt von Gott / vnd ſeid nicht ewer ſelbs? 20Denn jr ſeid thewer erkaufft. Darumb ſo preiſet Gott an ewrem Leibe / vnd in ewrem geiſt / welche ſind Gottes.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Joh 9,1-7

V

 

 

 

Euangelium
S. Johannes.

 

C. IX.

 

 

Verse 1-7

Die Heilung eines Blindgeborenen

 

VND Jheſus gieng fur vber / vnd ſahe

einen der Blind geborn war / 2Vnd ſeine Jünger frageten jn / vnd ſprachen / Meiſter / wer hat geſundiget? Dieſer / oder ſeine Eltern / das er iſt blind geborn? 3Jheſus antwortet / Es hat weder dieſer geſündiget / noch ſeine Eltern / ſondern das die werck Gottes offenbar würden an jm. 4Ich mus wircken die werck / des / der mich geſand hat / ſo lange es tag iſt / Es kompt die nacht / da niemands wircken kan. 5Dieweil ich bin in der Welt / bin ich das Liecht der Welt. 6Da er ſolches geſaget / ſpützet er auff die Erden / vnd machet einen Kot aus dem Speichel / vnd ſchmiret den kot auff des blinden Augen / 7vnd ſprach zu jm / Gehe hin zu dem teich Siloha (das iſt verdolmetſcht / geſand) vnd waſſche dich. Da gieng er hin / vnd wuſch ſich / vnd kam ſehend.

 

 

 

 

PREDIGTTEXT
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Rom 6,19-23

VI

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Römer.

 

C. VI.

 

 

Aus dem Abschnitt

Das neue Leben

Verse 19-23

 

19ICH mus menſchlich dauon reden / vmb der ſchwacheit willen ewers Fleiſches. Gleich wie jr ewre Glieder begeben habet zu dienſte der Vnreinigkeit / vnd von einer Vngerechtigkeit zu der andern / Alſo begebet auch nu ewre Glieder zu dienſte der Gerechtigkeit / das ſie heilig werden. 20Denn da jr der Sünde Knechte wartet / da wartet jr frey von der Gerechtigkeit / 21Was hattet jr nu zu der zeit fur Frucht? welchs jr euch jtzt ſchemet / Denn das ende deſſelbigen / iſt der Tod. 22Nu jr aber ſeid von der Sünde frey / vnd Gottes Knechte worden / habt jr ewre Frucht / das jr heilig werdet / Das ende aber das ewige Leben. 23Denn der Tod iſt der Sünden ſold / Aber die gabe Gottes iſt das ewige Leben / in Chriſto Jheſu vnſerm HErrn.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Phil 2,14-16(17-18)

M1

 

 

 

Die Epiſtel S. Pauli:
An die Philipper.

 

C. II.

 

 

Aus dem Abschnitt

Die Auswirkungen des Heils

Verse 14-16

 

14THut alles on murmelung vnd on zweiuel / 15Auff das jr ſeid on taddel / vnd lauter / vnd Gottes kinder / vnſtrefflich / mitten vnter dem vnſchlachtigem vnd verkereten Geſchlecht / Vnter welchem jr ſcheinet als Liechter in der Welt / 16da mit / das jr haltet ob dem wort des Lebens / Mir zu einem rhum an dem tage Chriſti / als der ich nicht vergeblich gelauffen noch vergeblich geerbeitet habe.

(On zweiuel)

Das ſie nicht mur­ren wider Gott / in vn­ge­dult / auch nicht wan­cken im glau­ben.

 

 

Verse 17-18

 

17Vnd ob ich * geopffert werde / vber dem Opffer vnd Gottesdienſt ewers glaubens / ſo frewe ich mich / vnd frewe mich mit euch allen. 18Desſelbigen ſolt jr euch auch frewen / vnd ſolt euch mit mir frewen.

*

Geopffert werde)

Das iſt / Ob ich ſter­ben müſ­ſe vber dem / das ich euch zu Got­tes die­ner vnd Opf­fer ge­macht hab durchs Eu­an­ge­lium vnd glau­ben / So ſol michs ni­cht dau­ern / ſon­dern wils mit freu­den thun / Vnd jr ſolt mir das ſelb auch mit freu­den gön­nen.

 

 

 

 

MARGINALTEXT (M)
AUS DEM NEUEN TESTAMENT
Offb 10,1-11

M2

 

 

 

Die Offenbarung
S. Johannis
des Theologen.

 

C. X.

 

 

Verse 1-11

Der Engel mit dem Büchlein

 

O.

Bapſt.

VND ich ſahe einen andern ſtarcken

Engel vom Himel herab komen / der war mit einer Wolcken bekleidet / vnd ein Regenbogen auff ſeinem Heubt / vnd ſein Andlitz / wie die Sonne / vnd ſeine Füſſe wie die Fewrpfeiler. 2Vnd er hatte in ſeiner Hand ein Büchlin auff gethan / vnd er ſetzt ſeinen rechten fus auff das Meer / vnd den lincken auff die Erden / 3vnd er ſchrey mit groſſer ſtimme / wie ein Lewe brüllet. Vnd da er ſchrey / redeten ſieben Donner jre ſtimme. 4Vnd da die ſieben Donner jre ſtimme geredt hatten / wolt ich ſie ſchreiben. Da höret ich eine ſtim vom Himel ſagen zu mir / Verſiegel was die ſieben Donner geredt haben / dieſelbigen ſchreibe nicht.

Das iſt der Rö­miſch Papſt im geiſt­li­chen we­ſen.

 

5VND der Engel / den ich ſahe ſtehen auff dem Meer / vnd auff der Erden / hub ſeine Hand auff gen Himel / 6vnd ſchwur bey dem Lebendigen von ewigkeit zu ewigkeit / der den Himel geſchaffen hat / vnd was darinnen iſt / vnd die Erde / vnd was darinnen iſt / vnd das Meer / vnd was darinnen iſt / Das hin furt a keine zeit mehr ſein ſol / 7Sondern in den tagen der ſtimme des ſiebenden

 

 

a

(keine zeit)

Alles ſol vnter den Bapſt / was ſe­lig wil wer­den / Auſ­ſer dem Bap­ſtum iſt kein Chri­ſten / Er wil das Heupt al­lein ſein.

O.

Holzschnitt, Bild O aus der Offenbarung des Johannes

 

Engels / wenn er poſaunen wird / So ſol volendet werden das geheimnis Gottes / wie er hat verkündiget ſeinen Knechten vnd Propheten.

 

VND ich höret eine ſtim vom Himel abermal mit mir reden / vnd ſagen Gehe hin / nim das offene Büchlin von der hand des Engels / der auff dem Meer / vnd auff der Erden ſtehet. 9Vnd ich gieng hin zum Engel / vnd ſprach zu jm / Gib mir das Büchlin. Vnd er ſprach zu mir / Nim hin vnd verſchlings / vnd es wird dich im Bauch krimmen / Aber in deinem Munde wirds ſüſſe ſein wie honig. 10Vnd ich nam das Büchlin von der hand des Engels / vnd verſchlangs / vnd es war ſüſſe in meinem Munde / wie honig / Vnd da ichs geſſen hatte / krimmet michs im Bauch. 11Vnd er ſprach zu mir / Du muſt aber mal weiſſagen den Völckern / vnd Heiden / vnd Sprachen / vnd vielen Königen.

Merck / das Men­ſchen­le­re euſ­ſer­lich ſüſ­ſe ſind / vnd wol ge­fal­len / Aber das Ge­wiſ­ſen ver­der­ben ſie / Pſalm 5. vnd 10.

 

 

 

 
Text: Freut Euch mit den Fröhlichen, weint mit den Weinenden. Habt mit allen Menschen Friede. (Römer 12, 15.18)

Zum Gebrauch

Für die inhaltliche und thematische Gestaltung der Gottesdienste schlägt die Ordnung der evangelischen Kirchen biblische Texte vor.

Sie sind jedoch nicht nur für den Vortrag im Gottesdienst gedacht. Es sind gleichzeitig Leseempfehlungen für alle Gemeinde­mit­glie­der, für Christen, die sich nicht in der Gemeindearbeit engagieren können oder wollen, und für jeden, der sich für die christliche Religion oder für die Bibel in der praktischen Anwendung interessiert.

Wir möchten Sie daher ausdrücklich dazu ermuntern, die Textstellen einmal in Ihrer Bibel zu lesen.

Über das Jahr betrachtet und im Verlauf der Jahre werden Sie auf diese Weise in kleinen Einheiten, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen, die wesentlichen Textzeugnisse kennenlernen, auf die sich die christliche Religion stützt.

Text der Lutherbibel von 1545

Eine Besonderheit weisen unsere Seiten auf: Etliche biblische Texte (wie beispielsweise den Wochenspruch, die Psalmen und die Perikopen) geben wir nicht in der modernen, von der evangelischen Kirche vorgege­be­nen Textgestalt wieder, sondern in der Schreibweise und in der Sprache der Lutherbibel aus dem Jahr 1545.

Es ist der Text, den Martin Luther selbst aus den Quellen übersetzt und formuliert hatte. Er führt uns zurück in die Anfänge der Reformation, als die Bibel populär wurde und es Laien erstmals möglich war, biblische Texte zu lesen und über ihren Inhalt und Sinn nachzudenken.

Diese Texte sind gut geeignet für den Vergleich mit modernen Übersetzungen, vor allem aber für sehr private Medita­tio­nen über ihre Botschaften und über ihre gewaltige, sprachliche Aussagekraft.

 
Gedankenpause Text: Kommt her zu mir! Ich will Euch Ruhe geben und erfrischen. (Mt 11,28)

Die Einladung zum Glauben

Die Sonntage der Trinitatiszeit möchten dazu anleiten und dabei behilflich sein, Glauben zu finden und zu leben.

Wer mag, kann in den vielen biblischen Textempfehlungen dieser Sonntage selbst nachforschen, was Glauben meint. Sie erzählen vom Wissen, von den Erfahrungen und vom Glauben anderer Menschen in unterschiedlichen Formen: als Geschichten, als Gleichnisse, als Reden, als Lieder oder als Sprüche.

Wer dann dazu bereit ist, kann versuchen, christlichen Glauben im Alltag zu entdecken und hier und da für sich selbst anzuwenden. Durchaus in kleinen Schritten und Stück für Stück, jedoch immer wieder.

Damit das Glaubensbekenntnis keine leere Formel bleibt, die man nur zu gegebenen Anlässen aus der Schublade holt, sondern gelebtes Leben ausdrückt:

Ich glaube an Gott, den Vater. Und an Jesus Christus. Und an den Heiligen Geist.

Glaube und lebe danach!

Dies ist die Aufforderung zur Tat, der »Call-to-action«, zu der alle Sonntage der Trinitatiszeit immer wieder mit aller gebotenen Festlichkeit einladen:

Glaube und lebe danach!

So, wie Martin Luther sich eingeladen fühlte nach einer vielfach wiederholten Meditation über einen ganz bestimmten Bibeltext:

Biblia D. Mart. Luth. M·D·XLV·
Epiſtel S. Paul an die Römer. C.I·xvia.xvii.

 

Ich ſcheme mich des Euangelij
von Chriſto nicht.

Denn es iſt eine Krafft Gottes / die da ſelig machet /
alle / die daran gleuben /

Sintemal darinnen offenbaret wird die Gerechtigkeit /
die fur Gott gilt /
welche kompt aus glauben in glauben /
Wie denn geſchrieben ſtehet

Der Gerechte wird ſeines Glaubens leben.

→Römer 1,16A.17

 

Ob Sie die Einladung annehmen möchten, bleibt Ihnen überlassen.

Erläuterungen zum Text Römer 1,16a.17

Vision, Mission, Strategie

Der kurze Text →Römer 1,16A.17 ist äußerst modern konzipiert. Er enthält alle wesentlichen Merkmale des Konzepts des heutigen sog. normativen Unternehmensmanagements, ausgedrückt auf engstem Raum: das Leitbild, die Vision, die Mission, die Strategie und die Zielvereinbarung. Darüber hinaus steckt in ihm das Grundgerüst für die Botschaften, die es zu vermitteln gilt, sowie eine klare und eindeutige Handlungsempfehlung.

 

I. Das Leitbild

Das Leitbild beantwortet im Managementkonzept die Frage »Wofür stehen wir?« und formuliert dafür das Wertesystem, das zugrunde gelegt wird.

Paulus schreibt im ersten Satz: Wir stehen für das Evangelium von Chriſto. Die Christenheit orientiert sich am Wertesystem und an den Lehren des Evangeliums.

Das Leitbild ist klar. Die erste Herausforderung, der wir uns als Leser dieses Textes stellen müssen, ist es, die Glaubenslehren und die christliche Ethik des Evangeliums zu begreifen.

 

II. Die Vision

Die Vision beantwortet die Frage »Wo wollen wir hin?« und beschreibt, welches Fernziel erreicht werden soll.

Paulus nennt die Vision für praktizierende Christen im zweiten Satz: Selig werden!

»Selig werden«, das meint: Von allen irdischen Übeln erlöst werden (wie im Vaterunser formuliert) und des ewigen Lebens teilhaftig werden (wie es im Glaubensbekenntnis ausgedrückt ist). Den Weg dahin vermittelt Paulus in den Botschaften im selben Textstück.

Die Vision ist eindeutig: Selig werden, vom Übel erlöst werden, am ewigen Leben teilhaben. Das ist das ferne Ziel, dem wir zustreben. Doch wie? Dafür bedarf es der Mission.

 

III. Die Mission

Die Mission beantwortet die Frage »Was tun wir dafür?« und nennt die Aufgabe sowie den Zweck des Unternehmens.

Paulus sieht die Aufgabe darin, die Gerechtigkeit / die fur Gott gilt zu erlangen. Den Zweck beschreibt er so: daran gleuben , also den Glauben praktizieren.

Die Mission stellt die nächste Herausforderung dar: Glauben funktioniert nicht von jetzt auf nachher. Glauben entsteht nicht allein durch das stille Bekenntnis »Ich glaube!«. Glauben möchte und muss gelebt werden. Das verlangt Engagement.

Was die Aufgabe angeht, was »Gerechtigkeit« meint, die vor Gott gilt, das ist zu ergründen, bevor wir es leben können. Das ist eine weitere Herausforderung, der wir uns stellen müssen.

Gemeint ist die Gerechtigkeit, die sich aus dem Leitbild ableitet. Es geht also nicht um irgendeine Gerechtigkeit, wie sie beispielsweise in den Gesetzgebungen der Länder, Staaten und Nationen abgebildet ist, sondern um die vor Gott gültige, um die des Evangeliums.

Dafür muss man sich damit ernsthaft auseinandersetzen, um zu verstehen, was das Evangelium dazu sagt.

Neugierig macht uns Paulus mit seiner mahnenden Erkenntnis. Er schreibt: Das Evangelium Christi iſt eine Krafft Gottes. Sie ist es, die selig macht. Die Mission orientiert sich an der Vision »Selig werden«.

 

IV. Die Strategie

Die Strategie beantwortet die Frage »Wie wollen wir es erreichen?« und hält die mittelfristigen Ziele fest, also jene Ziele, die wir jetzt sofort ansteuern und in Kürze erreichen können. In diesem Fall meint das: zu unseren Lebzeiten, vor den fernen Zielen der Vision.

Paulus schreibt, wir erreichen das Ziel, gerecht vor Gott zu werden, aus glauben in glauben.

Die Strategie will geübt werden: Aus Glauben in Glauben, das meint, sich ständig am Glauben, am Wertesystem, am Evangelium orientieren, daraus die Kraft ziehen für zielgerichtetes Handeln, und dann danach handeln. Nicht leicht! Aber möglich.

 

V. Die Zielvereinbarung

Die Zielvereinbarung beantwortet die Frage »Wie machen wir es messbar?« und formuliert dafür das Kriterium, das für die Erfolgsmessung herangezogen wird. Woran also macht sich der Erfolg fest, wenn wir der Strategie folgen?

Paulus beschreibt die Zielvereinbarung und benennt das Messkriterium im letzten Satz:

Der Gerechte wird seines Glaubens leben.

Diese Zielvereinbarung erscheint trivial, ist sie aber nicht: Auf der Basis seines Glaubens leben, kann schwer sein. Und gefährlich. Unglaublich viele Menschen haben bis heute dafür schon ihr Leben gegeben. Und weitere werden folgen. Die Zeitungen berichten immer wieder über religiös motivierte Misshandlungen, über Folter und Verstümmelungen brutalster Art, sowie über Tötungen und Massentötungen von Menschen. Quer durch alle Kulturen und alle Religionen. Selbst Jesus, Petrus und auch Paulus haben letztendlich ihre religiöse Haltung mit dem Leben bezahlt.

Doch auch, wenn heute in Deutschland nicht unser Leben bedroht ist, nur weil wir Christen sind, gibt es sehr viele äußere und innere Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Sie scheinen klein und harmlos zu sein. Sind sie aber nicht!

Schämen Sie sich dafür, Christ zu sein? Als Christ in der Öffentlichkeit erkannt zu werden? Schämen Sie sich dafür, »Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst!« zu sagen, wenn es angebracht ist? Halten Sie sich dann zurück?

Paulus schrieb dazu seine Haltung, die nach seiner Erfahrung sowohl die äußeren Hindernisse wie auch die inneren Hindernisse überwinden hilft:

Ich ſcheme mich des Euangelij von Chriſto nicht.

Lernen, sich nicht zu schämen. Das setzt voraus, dass man übt und erfährt, wie es sich anfühlt. Lernen aus Erfahrung.

Sich nicht schämen für seinen Glauben, weder vor sich selbst noch vor anderen, auch das kann einem sehr schwer gemacht werden. Es verlangt Mut, zu seiner inneren Haltung zu stehen. Sehr viel Mut. Und denen, die den Mut aufbringen, gehört aller Respekt dafür. Sie sind es, die das Christentum und seine Lehren tragen und weitergeben, sie schreiten voran mit ihrem Beispiel. Das ist nicht einfach in einer Welt, in der andere Werte gesellschaftlich erstrebenswert und sehr oft bedeutungsvoller sind.

Es braucht Mut. Selbst Petrus hatte es im Angesicht der Gefangennahme Jesu nicht geschafft, zu Jesus zu stehen und ihn dreimal verleugnet. Gut, diese Situation war auch brandgefährlich für ihn.

Doch wie ist es bei Ihnen zu Hause? Beten Sie? Sprechen Sie beispielsweise Tischgebete? Auch wenn Gäste dabei sind? Gehen Sie in die Kirche ihrer Gemeinde? Erzählen Sie danach über ihre Erlebnisse und über das Gehörte dort im Bekanntenkreis? Ergreifen Sie Partei, wenn gegen christliche Lehren verstoßen wird, beispielsweise in der Nachbarschaft, im Verein oder am Stammtisch? Ergreifen Sie Partei, wenn Menschen zu Opfern gemacht werden von kleinen und größeren Taten? Wenn über Dritte hergezogen wird im lockeren Tratsch unter Nachbarn und am Arbeitsplatz? Wenn eigentlich »Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst!« angesagt wäre?

Sich nicht schämen und Courage zeigen, dort, wo andere schweigen, sich nicht schämen und seinem Gewissen folgen, aus Glauben in Glauben, ist wirklich nicht leicht. Doch es ist die Voraussetzung dafür, die Zielvereinbarung für praktizierten Glauben zu erfüllen.

Das schafft man nicht immer. Nicht immer ist es möglich, 100% Zielerreichung zu erbringen. Was auch nicht schlimm ist, man sollte sich nur klar darüber werden, woran es liegt, und wie man es ändern kann, wenn man seine Ziele nicht geschafft hat. Diese Reflexion hilft dabei, sich zu rüsten für das, was vor einem liegt.

 

VI. Die Botschaften

Paulus liefert uns als Empfänger dieser Zeilen in diesem Text im wesentlichen gleich drei Botschaften:

1. Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt – und damit vor den Menschen! –, kommt im Glauben an das Evangelium aus dem Glauben heraus.

2. Der vor Gott und vor seinen Mitmenschen »Gerechte« wird diesen Glauben leben und danach handeln. Reden ist eins, Handeln etwas anderes.

3. Wer entsprechend handelt, braucht sich seines Glaubens und des Evangeliums nicht zu schämen. Vielmehr ist er er aufgefordert, seinen Glauben frei und unbekümmert zu leben, wobei ihm die »Kraft Gottes« behilflich ist, die im Evangelium steckt.

 

VII. Die Handlungsempfehlung

Der Text liefert die Handlungsempfehlung für jeden, der in irgendeinem Sinne gerecht leben möchte: Probiere es einmal mit dem christlichen Glauben!

Denn egal, was man glaubt, es drückt sich immer in der Einstellung zum Leben und zu den Mitmenschen, im Denken, im Reden und im Handeln aus.

Dies gilt für Christen genau so. Ihre wirkliche Einstellung und das, was sie tatsächlich glauben unabhängig von einer Taufurkunde, lässt sich nicht verbergen! Ihr Reden und ihre Taten sind Ausdruck ihrer Gesinnung. Es sind die Zeugnisse, die sie sich selbst ausstellen. Es sind die Spiegelbilder, die alle anderen um sie herum wahrnehmen und die sich nicht beschönigen lassen. Immer und Überall.

Auch und oftmals gerade im Alltag wird es sichtbar: Im Umgang mit unseren Kindern und mit unseren Eltern, mit Verwandten und Bekannten, mit Nachbarn, Arbeitskollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten. Im Auto, im Supermarkt und im Restaurant. Kurz: Überall dort, wo wir sind, wo wir Handeln und wo wir Spuren unseres Seins hinterlassen..

Das christliche Bekenntnis und die Erwartung, selig werden zu wollen, geht einher mit der Aufforderung, gerecht zu leben. Immer und überall. Daran wird es sich erweisen, ob man Gerecht ist vor Gott und den Menschen:

Der Gerechte wird seines Glaubens leben.

 

Motivation und Einladung

Insofern bietet der Text die Motivation für jedes Handeln eines Christen. Er beschreibt praktiziertes Christentum.

Gleichzeitig ist er die Einladung an alle, die gerecht leben wollen, ob getauft oder ungetauft, es doch einmal mit dem christlichen Glauben zu probieren. Es kostet ja nichts.

 

Leittext für die Zeit nach Trinitatis

Wir haben den Text→Römer 1,16A.17als Leittext für unsere Beiträge zu den Sonntagen nach Trinitatis gewählt. In dieser Zeit stehen die Themen »Glaube« und »Gemeinde« im Vordergrund. Es geht um die Fragestellungen, was Glauben ist, wie sich Glauben zeigt und auswirkt, wie die Gemeinde Glauben umsetzen und leben kann und wie Glauben die Gemeinde formt.

Wir meinen: Neben dem Vaterunser und dem Glaubensbekenntnis bieten die Ausführungen von Paulus wunderbare Anleitungen für praktiziertes Christentum. Sie erklären in äußert knapper Form die Beziehung Gottes zu den Menschen.

Sie finden daher unter den Leseempfehlungen auf dieser Seite weitere Artikel und Materialien, die sich mit diesem Thema, der Beziehung Gottes zu den Menschen, auseinandersetzen.

 
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