Der Prophet Micha | Das Titelbild

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Die Prophetenbücher

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Bücher der Propheten

Der Prophet Micha

Das Titelbild

Titelbild zum Buch des Propheten Micha
 

Eine Betrachtung

 
Auswahl der Beiträge und Kapitel

 

Der Prophet
Micha

Das Titelbild zum
Buch des Propheten Micha

→Mi 1

Eine Betrachtung

 

 

Der Holzschnitt

Dem Buch des Propheten Micha ist im ersten Kapitel ein Bild vorangestellt, das die Berufungsvision aus dem 1. Kapitel zeigt. Der Druckstock ist als Holzschnitt erstellt worden, der die Maße ca. 28 x 17 cm besitzt.

 

Unsere Abbildungen

Wir zeigen hier das Bild aus der Ausgabe von 1545 im unkolorierten Schwarzdruck. Klicken Sie auf das Bild, um eine vergrößerte Ansicht zu erhalten.

 

Der Holzschnitt in der Ausgabe von 1545

Holzschnitt aus der Lutherbibel von 1545, Titelbild zum Buch des Propheten Micha

Abbildung: Titelbild zum Buch des Propheten Micha in der Lutherbibel von 1545.

 

Die Bildinhalte

Die Szene: Was das Bild zeigt

 

 

 

Die Seite befindet sich in der Aufbereitung.

 

 

Abschlussbemerkung

Der Sinn des Titelbildes ist es, den Autor und seine Absichten vorzustellen, ohne ein einziges Wort dem gedruckten Text hinzufügen zu müssen.

Noch bevor wir die ersten Worte des Paulusbriefes lesen, erfahren wir, wer dieser Paulus ist: Ein Heiliger, wie uns der Nimbus verrät, ein Apostel, dessen Waffe das Wort war und der für seinen Glauben hingerichtet wurde. Er war ein Mensch, der unermüdlich über das Evangelium predigte und selbst jene nicht vergaß, die weit entfernt von ihm auf ihn warteten. Es gab wichtige Botschaften, und Paulus formulierte sie in Briefen.

Das Bild ermöglicht es dem Leser, sich mit dem Empfänger zu identifizieren. Der Brief, den Paulus schrieb, liegt hier vor. Er kann jetzt gelesen werden. Er ist zwar an »die Römer« adressiert, also an die christliche Gemeinde im Rom der damaligen Zeit, doch damit auch an die Gemeinde, die zur Zeit Luthers in der Nachfolge der römischen Christen des 1. Jahrhunderts stehen: An die römische Kirche und ihre Gemeindemitglieder. Es ist ein Brief des Paulus an den christlichen Leser.

Die Bilder der Bibeln jener Zeit waren keineswegs nur schmückendes Beiwerk. Verstand man es, diese Bilder »zu lesen«, konnten daraus wieder die Geschichten entwickelt und nacherzählt werden. Dies war vor allem für jene Betrachter wichtig, die des Lesens unkundig waren oder visuelle Hilfen benötigten, um die durchaus schwierigen Texte der Bibel zu verstehen. Die Bilder waren ein wichtiger Anreiz dafür, die Texte zu lesen oder Lesen zu lernen, und trugen so erheblich zur Bildung ganzer Bevölkerungsgruppen bei.

 
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