Der Brief an die Hebräer | Gliederung

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Die Briefe der Apostel

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Briefe der Apostel

Der Brief an die Hebräer

Inhaltsverzeichnis

 

Hebr

 

Gliederung und Verzeichnis der Textabschnitte

 
Auswahl der Beiträge und Kapitel

 

Inhaltliche Gliederung

Die Textabschnitte im Brief an die Hebräer

 

Die Links hinter den Einträgen führen zu den Textstellen.

 

 

Nr.

Textstelle

Abschnitt | Link zum Text

 

→Kapitel I.

 

 

1,1 - 4,13

 

I. DAS REDEN GOTTES DURCH DEN SOHN

 

1

1,1-4

→Gottes endgültiges Reden durch den Sohn

2

1,5-14

→Der Sohn ist höher als die Engel

 

→Kapitel II.

1

2,1-4

→Hören auf das Wort

2

2,5-18

→Die Erniedrigung und Erhöhung Christi

 

→Kapitel III.

 

 

3,1 - 5,10

 

II. JESUS, DER HOHEPRIESTER

 

1

3,1-6

→Christus überragt Moses

2

3,7-19

→Der Weg der Väter und die Ruhe bei Gott

 

→Kapitel IIII.

1

4,1-13

→Die verheißene Gottesruhe

2

4,1-13

→Das Wort Gottes und der Priester Christus (1)

 

→Kapitel V.

1

4,14-16

→Das Wort Gottes und der Priester Christus (2)

2

5,1-10

→Jesus, der mitfühlende Hohepriester

 

 

5,11 - 10,18

 

III. DAS PRIESTERTUM JESU CHRISTI

 

 

 

5,11 - 6,20

 

III.1 EINLEITUNG: ANSPRACHE AN DIE LESER

 

3

5,11-14

→Die Klage über die mangelnde Kenntnis des Gotteswortes

 

→Kapitel VI.

1

6,1-8

→Erläuterungen zum weiteren Vorgehen im Schreiben

2

6,9-20

→Worte der Hoffnung und Ermutigung

 

→Kapitel VII.

 

 

7,1-28

 

III.2 DIE ÜBERLEGENHHEIT CHRISTI
ÜBER DIE LEVITISCHEN PRIESTER

 

1

7,1-3

→Melchisedek

2

7,4-10

→Melchisedek erhielt den Zehnten von Abraham

3

7,11-14

→Vom levitischen Priestertum zum Priestertum des Melchisedek

4

7,15-19

→Die Aufhebung des alten Gesetzes

5

7,20-25

→Die Unwandelbarkeit des Priestertums Christi

6

7,26-28

→Die Vollkommenheit des himmlischen Hohenpriesters

 

→Kapitel VIII.

 

 

8,1 - 9,28

 

III.3 DIE ÜBERLEGENHHEIT VON KULT, HEILIGTUM
UND PRIESTERSCHAFT CHRISTI

 

1

8,1-5

→Das neue Priestertum und das neue Heiligtum

2

8,6-13

→Christus, der Mittler eines neuen Bundes

 

→Kapitel IX.

1

9,1-14

→Christus ist eingetreten in das himmlische Heiligtum

2

9,15-28

→Christus besiegelt den neuen Bund durch sein Blut

 

→Kapitel X.

 

 

10,1-18

 

III.4 ZUSAMMENFASSUNG: DIE ÜBERLEGENHHEIT DES OPFERS CHRISTI ÜBER DIE MOSAISCHEN OPFER

 

1

10,1-10

→Die Vergeblichkeit der alten Opfer

2

10,11-18

→Die Wirksamkeit des Opfers Christi

 

 

10,19 - 12,29

 

IV. DIE GLAUBENSTREUE

 

 

 

10,19-39

 

IV.1 DER GLAUBEN IST DIE GRUNDLAGE ZUR ERREICHUNG DER ZIELE

 

3

10,19-25

→Aufruf zur Pflege der Gemeinschaft

4

10,26-31

→Die Folgen des Abfalls

5

10,32-39

→Vertrauen, Geduld und Glauben führen zur Rettung

 

→Kapitel XI.

 

 

11,1-40

 

IV.2 DER WEG DES GLAUBENS SEIT DER SCHÖPFUNG

 

1

11,1-7

→Von der Schöpfung bis Noah

2

11,8-22

→Von Abraham bis Joseph

3

11,23-31

→Von Moses bis Rahab

4

11,32-40

→Der Glaube ist das Motiv aller Geschichten im Alten Testament

 

→Kapitel XII.

 

 

12,1-29

 

IV.3 DER WEG DES GLAUBENS SEIT CHRISTUS

 

1

12,1-4

→Das Vorbild Jesu Christi

2

12,5-11

→Die väterliche Erziehung Gottes

3

12,12-17

→Ermahnungen zur Standhaftigkeit, zur Friedfertigkeit und zu konsequenter Haltung im Glauben

4

12,18-24

→Der alte und der neue Bund

5

12,25-29

→Ermahnung, das Wort Gottes anzunehmen

 

→Kapitel XIII.

 

 

13,1-19

 

V. ANHANG

 

1

13,1-6

→Verschiedene Ermahnungen

2

13,7-16

→Bitte um Treue zu den Lehrern des Wortes Gottes

3

13,17-19

→Bitte um Gehorsamkeit gegenüber den Lehrern

 

 

13,20-25

 

VI. SCHLUSS DES BRIEFS

 

4

13,20-25

→Letzte Ermahnung, Segenswunsch und Gruß

5

13,25+

→Absenderzusatz

 
Hintergründig

Die Gliederung der biblischen Texte

Die Tradition der Gliederung

Der Versuch, den Text der Bibel nach bestimmten Gesichtspunkten zu gliedern, folgt einer langen Tradition. Doch erst 1206 wurde der Text erstmals in Kapitel eingeteilt. Dies genügte als Hilfsmittel nur bedingt. Denn vor allem gab es keine Hinweise auf Inhalte. In alten Bibeln findet man daher bei der Kapitelnummer oft einen Satz, der kurz den Inhalt des jeweiligen Kapitels umreißt.

Die Verszählung ist erst seit etwa 1550 bekannt. Luther kannte sie noch nicht. Davor gab es unterschiedliche Versuche, ein Kapitel in Blöcke zu zu teilen. So gibt es alte Bibelausgaben, die in den Marginalspalten mit aufeinanderfolgenden Buchstaben beginnend mit A Abschnitte markieren, um Sätze leichter auffinden zu können. Eine ähnliche Vorgehensweise finden wir auch in der Lutherbibel von 1545 in etlichen Büchern oder Kapiteln, so beispielsweise im →Psalm 119. Luther markiert dort Abschnitte mit römischen Ziffern.

Sinnabschnitte wurden vom Schriftsetzer der Lutherbibel durch Versalien mit mehrfacher Zeilenhöhe am Anfang eingeleitet. Ein guter Hinweis für uns, darüber nachdenken, ob hier eine passende Überschrift eingefügt werden könnte. Zusätzlich nutzte Luther (wie andere Herausgeber auch) die Marginalspalten, um kurze Hinweise auf den Inhalt zu geben, und sei es nur ein Name oder ein einziges Wort. Aus diesen Anmerkungen hatten sich schließlich Abschnittsüberschriften entwickelt, wie wir sie heute kennen.

Die Gliederung ist frei wählbar

Die Gliederung nach Themen und die Einteilung nach Sinnabschnitten wird dem Herausgeber einer Bibel überlassen. So unterscheiden sich die Bibeln auch darin, nach welchen Gesichtspunkten sie gliedern, wie stark sie den Text in Sinnabschnitte unterteilen und welche Überschriften sie dafür formulieren.

Zusätzlich findet man abweichende Gliederungen in vielen theologischen Werken, in denen Wissenschaftler die Gliederung ihren Erkenntnissen bei der Erforschung der Texte unterwerfen.

Unsere Gesichtspunkte für eine Gliederung

Die Berücksichtigung bestehender Ansätze

Wir sind bei unserer Gliederung unterschiedlichen Parametern gefolgt. Die Grundlage bildeten zwar die Lutherbibeln der Ausgaben von 1912, 1984 und 2017, doch haben wir ebenso kritisch geprüft, wie andere Bibeln, so beispielsweise die Jerusalemer Bibel und die Elberfelder Bibel, sowie Kommentare zu Altem und Neuem Testament aus der Bibelforschung den Text sehen.

Luthers Einteilung in Sinnabschnitte, wie er sie über das Druckbild der Ausgabe von 1545 angezeigt hatte, genoss besondere Beachtung.

Die Berücksichtigung elektronischer Verweise

Wegen der Möglichkeit, in diesem elektronischen Medium Verweise auf andere Textstellen sozusagen in Mausklicks zu übersetzen, war in den Evangelien ein weiteres Kriterium die sinnvolle Granularität für eine synoptische Vergleichbarkeit per Mausklick. Hier kann es durchaus vorkommen, dass ein Sinnabschnitt nur aus einem Satz besteht.

Die Berücksichtigung gängiger Sprache

Nicht zuletzt war es uns wichtig, abweichend von Traditionen, Überschriften zu formulieren, die dem heutigen Sprachgebrauch eher gerecht werden. Dies ist selbstverständlich ein mühsames Unterfangen und kann nicht befriedigend gelöst werden. Aber dort, wo herkömmliche Formulierungen und die geübte Wortwahl einer (oft veralteten) »Religionssprache« entsprangen, die heute durchaus in kritischer Weise bestens geeignet ist, eine angestaubte Frömmigkeit zu unterstellen, schien es uns oft unumgänglich, einzugreifen und neue Überschriften zu finden.

Die Berücksichtigung des Ziels

Es ist daher Wahrscheinlich, dass unsere Gliederung und unsere Überschriften nicht Ihrem gewohnten Textverständnis entsprechen. Wir hoffen dennoch, dass diese Werkzeuge, dass unsere Beigaben zum Text der Lutherbibel von 1545 Ihnen als Leser dienlich sind. Sie sollen helfen, rote Fäden zu entdecken, Themen zu erkennen, Inhalte zu begreifen und Aussagen zu verstehen. Sie sollen anregen, den Text nicht nur runterzulesen, sondern ihn oder eine Aussage auch kreuz und quer durch unsere Publikation bei Stilkunst.de zu verfolgen.

 

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel auf die­ser Sei­te ist in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
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Sabrina

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