Das Buch der Psalmen | Psalm 104

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Die Bücher der Dichtung im Alten Testament

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Bücher der Dichtung im Alten Testament

Der Psalter:
Die Bücher der Psalmen

Psalm 104

 

Ps 104

 

 

150 Psalmen, aufgeteilt in fünf Büchern

 

Lob des Schöpfers

Die Herrlichkeit der Schöpfung

 
Auswahlverzeichnis
Der Psalm 104 aus Luthers Biblia 1545
 

Der Pſalter.

 

CIIII.

 

LObe den HERRN mei­ne Seele / HERR mein Gott / du biſt ſeer herrlich / Du biſt ſchön vnd prechtig geſchmückt. 2


Himel.

LJecht iſt dein Kleid / das du an haſt / Du breiteſt aus den Himel / wie einen Teppich.

3Du welbeſt es oben mit Waſſer / Du fereſt auff den Wolcken / wie auff eim Wagen / Vnd geheſt auff den fittichen des Windes.

Ebre. 1.

4Der du macheſt deine Engel zu winden / Vnd deine Diener zu Fewrflammen.

Erdreich.

DER du das Erdreich gründeſt auff ſeinen Boden / Das es bleibt jmer vnd ewiglich.

6Mit der Tieffe deckeſtu es / wie mit einem Kleid / Vnd Waſſer ſtehen vber den Bergen.

7Aber von deinem Schelten fliehen ſie / Von deinem Donner fahren ſie dahin.

8DIe Berge gehen hoch erfür / vnd die Breiten ſetzen ſich herunter / Zum Ort den du jnen gegründet haſt.

9Du haſt eine Grentze geſetzt / darüber komen ſie nicht / Vnd müſſen nicht widerumb das Erdreich bedecken.

10DV leſſeſt Brünnen quellen in den gründen / Das die Waſſer zwiſſchen den Bergen hin flieſſen.

11Das alle Thier auff dem felde trincken / Vnd das Wild ſeinen durſt leſſche.

12An den ſelben ſitzen die Vögel des Himels / Vnd ſingen vnter den Zweigen.

13DV feuchteſt die Berge von oben her / Du macheſt das Land vol früchte die du ſchaffeſt.

14DV leſſeſt gras wachſen fur das Vieh / vnd ſaat zu nutz den Menſchen / Das du Brot aus der erden bringeſt.

15VND das der Wein erfrewe des Menſchen hertz / vnd ſeine geſtalt ſchön werde von Ole / Vnd das Brot des Menſchen hertz ſtercke.

Bewme des H E R R N / heiſſt er die im wald ſtehen / die nicht durch Menſchen ge­flantzet ſind.

16DAs die Bewme des HERRN vol ſaffts ſtehen / Die cedern Libanon die er gepflantzt hat.

17Da ſelbs niſten die Vogel / Vnd die Reiger wonen auff den Tannen.

18Die hohen Berge ſind der Gemſen zuflucht / Vnd die Steinklufft der Kaninichen.

19DV macheſt den Monden / das Jar darnach zu teilen / Die Sonne weis jren Nidergang.

20DV machſt finſternis / das Nacht wird / Da regen ſich alle wilde Thier.

21Die jungen Lewen / die da brüllen nach dem Raub / Vnd jre Speiſe ſuchen von Gott.

22WEnn aber die Sonne auffgehet / heben ſie ſich dauon / Vnd legen ſich in jre Löcher.

23So gehet denn der Menſch aus an ſeine erbeit / Vnd an ſein Ackerwerck / bis an den abend.

24HERR wie ſind deine Werck ſo gros vnd viel? Du haſt ſie alle weiſlich geordnet / Vnd die Erde iſt vol deiner Güter.

Meer.

DAS Meer das ſo gros vnd weit iſt / da wimmelts on zal / Beide gros vnd kleine Thier.

26Daſelbs gehen die Schiffe / Da ſind Walfiſche / die du gemacht haſt / das ſie drinnen ſchertzen.

Pſal.145.
Matth.6.

27Es wartet alles auff dich / Das du jnen Speiſe gebeſt zu ſeiner zeit.

 
 
 
(Geſettiget)

Das iſt / frö­lich.

28Wenn du jnen gibſt / ſo ſamlen ſie / Wenn du deine Hand auffthueſt ſo werden ſie mit Gut geſettiget.

29Verbirgeſtu dein Angeſicht / So er­ſchrecken ſie / Du nimpſt weg jren odem / So vergehen ſie / vnd werden wider zu Staub.

30Du leſſeſt aus deinen Odem / ſo wer­den ſie geſchaffen / Vnd verneweſt die geſtalt der Erden.

31DIE Ehre des HERRN iſt ewig / Der HERR hat wolgefallen an ſeinen Wercken.

32Er ſchawet die Erden an / ſo bebet ſie / Er rüret die Berge an / ſo rauchen ſie.

33ICh wil dem HERRN ſingen mein leben lang / Vnd meinen Gott lo­ben / ſo lange ich bin.

34Meine Rede müſſe jm wolgefallen / Ich frewe mich des HERRN.

35Der Sünder müſſe ein ende werden auff Erden / Vnd die Gottloſen nicht mehr ſein. Lobe den HER­RN meine Seele / Halelu ia.

 

 
Aus dem Verzeichnis der Abkürzungen und Namen biblischer Bücher

Luthers Verweise auf biblische Bücher

 Kürzel

 Bezeichnung in Luthers Biblia 1545

 Moderne Bibel

 Kürzel

Pſal.
Der Pſalter.

Biblia Vulgata: Psalmi

Der Psalter

Die Psalmen

Das Buch der Psalmen

Ps

Ps

Ps

Matth.
Matt.
Mat.
Math.
Euangelium S. Mattheus.

Biblia Vulgata:
Evangelium secundum Mattheum

Das Evangelium nach Matthäus

Matthäusevangelium

Mt

Mt

Mt

Ebre.
Die Epiſtel an die Ebreer.

Biblia Vulgata: Epistula Pauli ad Hebraeos

Der Brief an die Hebräer

Hebräerbrief

Hebr

Hebr

Hebr

Erläuterungen siehe →Liste der Abkürzungen und Namen biblischer Bücher

 
 

Worterklärungen: Übersicht

Die folgenden Begriffe aus dem Text Ps 104 werden hier erläutert.

Versnummer: Luthers Wort

1: HERR

1: Seele

2: LIecht

3: welbeſt

3: Du fereſt

3: fittichen

4: Engel

6: deckeſtu

8: erfür

16: Bewme

12: Bewme des HERRN

15: Ole

16: cedern Libanon

17: Reiger

21: Lewen

22: dauon

23: erbeit

26: ſchertzen

29: verbirgeſtu

29: odem

30: verneweſt

34: frewe mich

35: Sünder

35: Gottloſen

35: Halelu ia

   

Klick auf ein Wort führt zum Eintrag mit den Erklärungen.

Das vollständige Verzeichnis findet sich hier: →Das große Stilkunst.de–Wörterbuch zur Lutherbibel von 1545

 
Aus dem Stilkunst.de-Wörterbuch zur Lutherbibel von 1545

Worterklärungen: Seltene Namen, Wörter und Begriffe im Text

Vers

Luther-Deutsch

Deutsch   |   Erläuterungen

1

HERR

HERR, JHWH, Jahwe

Aussehen in unseren Frakturschriften:

HERR, HERR oder HERR

 

HERR im Alten Testament

 

hebräisch: יהוה (jhwh, das Tetragrammaton JHWH)

lateinisch (Biblia Sacra Vulgata): Dominus, Herr

 

Luthers Schreibweise HERR in Versalien (Großbuchstaben) folgt einer festen Regel. Sie weist darauf hin, dass im hebräischen Text an dieser Stelle das Tetragrammaton (das Vierfachzeichen) »JHWH« (hebr.: יהוה) steht. Es ist der unaussprechliche Name Gottes.

 

Satztechnisch bedingte Varianten

Um beim Satz der Lettern Platz in einer Zeile zu sparen, wodurch übermäßgiger Sperrdruck oder ungünstige Wortumbrüche vermieden werden, sind in der Lutherbibel von 1545 häufig auch die Varianten HERr oder HERrn zu finden. Dabei sind mindestens die ersten drei Zeichen in Versalien gesetzt, womit sie hinreichend von HErr unterscheidbar sind.

 

HERR HErr:

Der Ausdruck HERR HErr steht dann, wenn im hebräischen Text »JHWH Adonaj« zu lesen ist. (Siehe dazu auch den Artikel →HErr.)

 

Auch die umgekehrte Reihenfolge HErr HERR ist möglich (»Adonaj JHWH«).

 

→Hes 2,4b-5a

4bSo ſpricht der HErr HERR / 5aſie gehorchen oder laſſens /

 

Die neuen Lutherbibeln übersetzen diesen Ausdruck stets mit »Gott der HERR«.

 

Das Wissen um die Aussprache der vier Zeichen, die den Gottesnamen ausmachen, ist schon früh in der Geschichte verloren gegangen. Sie werden heute oft mit »Jahwe« (vokalisiert geschrieben יְהוָה nach der Aussprache des hebräischen Adonaj, Herr) oder »Jehova« (יְהוָֹה ebenfalls nach dem hebräischen Adonaj, Herr, jedoch unter Berücksichtigung aller Vokale) transkribiert, aber auch mit »Jewah« (ebenfalls יְהוָה aber nach dem hebräischen Schema, der Name, zu lesen) oder »Jehowih« (יְהוִה nach dem hebräischen Elohim, Gott/Götter).

 

Luther kannte die vokalisierten Varianten und die transkribierten Formen und war wohl besonders dem Wort »Jehova« zugeneigt. Es bezieht alle drei Vokale aus dem Wort Adonaj, das »Herr« bedeutet. Dennoch hatte er es vermieden in seiner Übersetzung »Jehova« zu verwenden. Stattdessen nutzte er wie die lateinischen Bibeln einen Wortersatz. Er setzte das deutsche Wort ein, das gemäß der jüdischen Tradition zu lesen sei, wenn im Text das Vierfachzeichen erscheint, machte es aber durch die besondere Satzweise in Großbuchstaben kenntlich: HERR.

 

Luthers Schreibweise hat sich bis heute in etlichen Bibelausgaben gehalten.

 

 

HERR im Neuen Testament

 

Im neuen Testament verwendet Luther die Schreibweise HERR in Versalien (Großbuchstaben) für Gott, den Vater, an Stellen, wo sich Zitate aus dem Alten Testament auf »JHWH« beziehen.

 

Wichtig:

Davon zu unterscheiden sind die Schreibweisen

→»HErr« und →»Herr«.

 

 

SK Rev 04.08.2017  

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1

Seele

Seele, die

Seele
Vorkommen in der Lutherbibel von 1545

 

Gesamt AT Apokryphen NT
602 504 29 69

hebräisch: נֶ֫פֶשׁ (nεfεš), eigtl.: Hauch, Atem

1) was ein Wesen lebendig macht: Seele

2) Sitze der Empfindungen: Gemüt, Herz

3) lebendiges Wesen (worin Leben ist), Lebender, Person

griechisch: ψυχή (psyche), eigtl.: das (irdische) Leben

1) die Seele

2) das Leben

3) lebendiges Wesen (worin Leben ist), Lebender, Person, lebender Mensch

lateinisch: anima

Atem, Hauch, Seele, Gemüt, Leben, Lebenskraft

Der Begriff Seele erstreckt sich über ein weites Feld von Bedeutungen, die alle im individuellen Sein eines lebendigen Wesens, speziell eines Menschen angesiedelt sind. Es reicht vom belebenden Atem über den Sitz der Emotionen, über Emotionen selbst, über Gemütszustände bis hin zu Lebenskraft und zu Leben an sich.

 

Seele grenzt immer lebende und empfindende Wesen von Gegenständen, toten Körpern und Verstorbenen ab, die alle diese Eigenschaften, also die Seele, entweder nicht besitzen oder verloren haben.

 

Das heutige Verständnis

 

Der Begriff der Seele ist religionsgeschichtlich in allen Kulturen vorhanden, aber mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen verbunden. Heute gibt es viele Interpretationsversuche, die oft zur Erklärung und Abgrenzung verschiedene Seelen-Typen beschreiben, wie die Körper-Seele, die Frei-Seele, die Schatten-Seele u.a.

 

Allen gemein scheint nur zu sein, dass mit Seele eine individuelle »Lebenskraft« gemeint ist, die jedoch nicht näher greifbar ist. Sie belebt den Körper, wenn der Mensch aktiv und bewusst ist (Körper-Seele). Sie existiert vom Bewusstsein aber auch unabhängig, beispielsweise, wenn der Mensch schläft oder bewusstlos ist (Frei-Seele). Sie beinhaltet die Gedanken und Gefühle (Ich-Seele). Die Hauch-Seele ist eine Art ätherisches Fluidum, und eine spezielle Gabe des Höchstens Wesens (ein Beispiel ist der Odem, den Adam eingeblasen bekommt). Die Schatten-Seele ermöglicht es, im Schlaf in den Träumen zu reisen, ohne den schlafenden Körper mitzunehmen, usw.

 

Im christlichen Abendland ist die Idee einer Seele zwar selbstverständlich, der Gebrauch des Begriffs aber längst nicht einheitlich. Bis heute steht der Begriff Seele im Zentrum theologischer Untersuchungen und Diskussionen. So ist das hebräische Wort נֶ֫פֶשׁ (Seele) eines der am meisten untersuchten Wörter im Alten Testament, nicht zuletzt, um die Grundlagen zu schaffen für ein christlich religiöses Verständnis.

 

Die Frei-Seele entspricht in etwa dem christlichen Verständnis: Sie ist von Körper und Geist unabhängig (frei). Die Frei-Seele vertritt den ganzen Menschen mit all seinen persönlichen Eigenschaften, Fähigkeiten, Gedanken und Erinnerungen. Sie kann in Träumen, Trancen oder in Bewusstlosigkeit den Körper vorübergehend verlassen und eigenständig existieren (frei). Kehrt sie nicht zurück, stirbt der Mensch, doch die Frei-Seele überlebt, womit die Persönlichkeit des Menschen nach seinem Tod erhalten bleibt.

 

Damit grenzt sich der Begriff Seele von der Bedeutung Lebenskraft oder von Leben eindeutig ab. Während die Lebenskraft und das Leben mit dem Tod verloren gehen, existiert die Seele weiter. Um eine »lebendige Seele« zu werden (→1Mos 2,7), braucht es einen Körper (Materie), einen Geist (Denken und Handeln), eine Seele (das individuelle »Ich«) und das Leben an sich (das Luther Odem nennt).

 

Die Interpretation des Wortes Seele
in den biblischen Texten

 

Die heutigen, z. T. sehr weitgreifenden Interpretationen des Begriffs der Seele, die bemüht sind, das breite Wortspektrum in einem einzigen Bild zu vereinen, wie auch unser heutiges christliches Verständnis von Seele sind nur bedingt eine Basis für die Betrachtung der Bibelstellen, in denen das Wort Seele vorkommt. Hier können die Grundbedeutungen der hebräischen (AT) und griechischen (NT) Wörter nicht ausgeblendet werden.

 

Das Ergebnis wird sein, dass das Wort Seele sehr unterschiedliche Dinge, Eigenschaften und Zustände ausdrückt, die sich in unserer Vorstellungswelt, und damit in unserem Sprachgebrauch, nicht vereinen lassen.

 

Welche Bedeutung mit dem Begriff Seele in Luthers Übersetzungen verbunden ist, und welches heutige Wort den Sinn am besten ausdrückt, kann nur aus dem Kontext in der jeweiligen Bibelstelle erarbeitet werden.

 

 

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2

Liecht

Licht, das

Substantivierung des Adjektivs →liecht

 

a) Helligkeit (im Gegs. zur Finsternis)

b) Lichtstrahlen (von Himmelskörpern, vom Feuer, von Lampen, usw.)

c) als leuchtender Körper: Licht, Leuchte, Lampe ( besonders im Plural)

 

→Ps 104,2

 

LJecht iſt dein Kleid / das du an haſt

 

a) Licht ist dein Kleid, das du an hast.

 

Hier ist Licht im Gegensatz zu Finsternis zu verstehen:

b) Helligkeit umgibt dich.

 

 

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3

welben

wölben (Verb)

bogenförmig decken, gewölbeartig bedecken, in der Form eines Gewölbes herstellen,

bogenförmig krümmen, gewölbeartig krümmen,

sich bogenförmig ausbreiten

 

→Ps 104,3

 

Du breiteſt aus den Himel / wie einen Teppich. Du welbeſt es oben mit Waſſer.

 

a) Du breitest den Himmel aus wie einen Teppich. Du wölbst es oben mit Wasser.

b) Du breitest den Himmel aus wie einen Teppich, wie ein Gewölbe aus Wasser.

 

 

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3

faren

fahren (Verb)

die rasche, schnelle Bewegung im Unterschied zur sanften Bewegung des Gehens.

 

Formen

 

  Luther-Deutsch Deutsch
Infinitiv faren fahren
Präsens ich fare ich fare
  du fereſt du fährst
  er feret er fährt
Präteritum er fur er fuhr
  wir furen wir fuhren
  sie furen sie fuhren
  ich bin gefaren ich bin gefahren
Perfekt du biſt gefaren du bist gefahren
  er iſt gefaren er ist gefahren
Plusquamperfekt ſie waren gefaren sie waren gefahren
Imperative fare! fahre!
  fereſtu fährst du!

 

 

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3

fittig
fittiche

Fittich, der

Flügel bzw. Federn der Vorkante des Flügels von Vögeln.

 

 

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4

Engel

Engel, der

griechisch: ἄνγελος (ángelos)

lateinisch: angelus

Übersetzung vom Hebräischen: מלאך (mal'ach)

 

(göttlicher) Bote, der

 

Engel sind Geistwesen, die im religiösen Verständnis von Gott erschaffen wurden und ihm unterstellt sind. Sie sind Teil der himmlischen Heerscharen und treten oft als Boten Gottes auf.

 

 

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6

deckeſtu

deckst du (Verb)

2. Person Singular Indikativ Aktiv von decken (Verb)

 

Präsens:

deckeſtu: deckst du

 

Die Flexion mit dem angehängten »u« ist eine eigentümliche Form, die sonst nur noch aus älteren Texten bekannt ist und heute nicht mehr genutzt wird. Gebildet wurde sie aus der 2. Person, zusammengezogen mit dem Personalpronomen »du«, aus dem das »u« stammt. Diese Form impliziert eine gewisse Dringlichkeit und Direktheit der Ansprache, die unmittelbare Hinwendung zum Gegenüber. So kann es die unzweifelhafte Feststellung des Handelns, die dringliche Ansprache oder die unmittelbare Aufforderung zum Handeln bedeuten (Indikativ in der Aussage), die Erfüllung einfordern, mutmaßen bzw. unterstellen (Konjunktiv), oder zur Antwort und Erklärung auffordern (Verb in der Frage).

 

Heute ist stattdessen das Verb in seiner gebräuchlichen Flexion verbunden mit »du« zu verwenden. Die Direktheit oder eine Aufforderung kann bestenfalls durch eine Sinn tragende Beifügung umschrieben werden abhängig vom Kontext. Sie kann ggf. durch einen Imperativ herausgestellt oder durch ein Ausrufezeichen kenntlich gemacht werden.

 

deckeſtu: deckst du (ganz bestimmt, ohne Zweifel) !

 

→Ps 104,6

 

Mit der Tieffe deckeſtu es / wie mit einem Kleid / Vnd Waſſer ſtehen vber den Bergen.

 

Mit der Tiefe des Wassers deckst du es zu wie mit einem Kleid. Das Wasser steht bis über die Berge.1

 

1Anmerkung zu Ps 104,6:

 

Luther verwendet für die Verse 6-9 einen erzählerischen Präsens. Erzählt wird die Geschichte der Erschaffung der Welt, in der zunächst die trockene Erde geschaffen wurde. Dann überspülten ungeheure Wassermassen die gesamte Erde, aus denen sich schließlich das Land hervorhob. Berge türmten sich auf und Täler bildeten sich zwischen ihnen.

 

Dies alles geschah in der Vergangenheit. Moderne Bibelübersetzungen, so auch Luther-1964 und Luther-1984, übersetzen daher:

 

Mit den Fluten decktest du es wie mit einem Kleide, und die Wasser standen über den Bergen.

 

 

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8

erfür

hervor (Adverb)

alte Form: herfür

in Luther-1545: erfür

 

→Ps 104,8

 

Die Berge gehen hoch erfür / vnd die Breiten ſetzen ſich herunter.

 

Die Berge treten hoch hervor, und die Täler senken sich ab.

 

 

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16

Bawm
Bewme

Baum, der

Bäume, die

 

Die Umlaute aw und ew

 

Neben den Umlauten »au« (haus) und »eu« (freude) kennt das Luther-Deutsch die Schreibweisen mit dem Buchstaben »w«.

 

Der Buchstabe »w« enstand aus einem doppelten »v« (»vv« bzw. »uu«) und signalisiert das verstärkte Klangbild.

 

Der Umlaut aw in Bawm endet in einem w-artigen Abklang, der fast wie ein kurzgesprochenes »o« klingt, ähnlich Ba(u)-om.

 

Der Umlaut ew in Bewme endet in einem v-artigen Abklang, der ein »j« mitschwingen lässt, ähnlich Be(u)-jme.

 

 

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12

ceder
cedern
cedern Libanon

 

cedern Gottes

 

Bewme des HERRN

 

Libanon-Zeder, die

Immergrüner Baum mit Wuchshöhen zwischen 30 bis 50 Meter, kann bis zu 1.000 Jahre alt werden.

 

In Palästina gibt es keine Zedern. Die Bibel nennt sie fast immer im Zusammenhang mit dem Libanon. Dort gab es große Zedernhaine, die sehr alt waren und wertvolles Holz für teure Bauwerke lieferten. So nutze König Salomo das Holz der Libanon-Zeder für den Bau des Tempels und seiner Paläste. Dem Holz haftet das Göttliche an, die »cedern Libanon« sind nach Ps 104 die »Bewme des HERRN«.

 

→Ps 104,16

 

DAs die Bewme des HERRN vol ſaffts ſtehen / Die cedern Libanon die er gepflantzt hat.

 

Dazu Luther im Scholion zu Ps 104,16:

Bewme des HERRN / heiſſt er die im wald ſtehen / die nicht durch Menſchen ge­flantzet ſind.

 

Luther versteht »die Bewme des HERRN« als Bäume des Waldes, die nicht von Menschenhand gepflanzt wurden.

Tatsächlich beschreibt der Autor des Psalms, dass »die Bewme des HERRN« die cedern Libanon sind, die durchaus von Menschen gepflanzt sein können. Die Beifügung die er gepflantzt hat, bezieht sich auf Gott als Lebensspender und Schöpfer, wie er bereits in den Versen davor beschrieben wurde: So wie alles Leben stammen auch die Libanon-Zedern aus der Hand Gottes.

 

→Ps 80,11

 

Berge ſind mit ſeinem Schatten bedeckt / Vnd mit ſeinen Reben die cedern Gottes.

 

Luther erklärt im Scholion zu Ps 80,11, dass die cedern Gottes die Libanon-Zedern sind, in dem er sie für die Ortsangabe benutzt:

(Cedern Gottes) Jd eſt / Regnum dilatatum vſque ad Libanum. (Zedern Gottes) Das meint: Das Königreich erstreckte sich bis zum Libanon.

 

→Ps 92,13

 

Er wird wachſſen wie ein Ceder auff Libanon.

 

 

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15

Ole

Öl, das

speziell das Öl, das zur Salbung benutzt wird, das Salböl.

 

Bedeutung gleich wie öle, jedoch entfällt das hochgestellte Umlaut-e auf dem Buchstaben O, wenn das Wort am Anfang mit Großbuchstaben gesetzt ist.

 

→Ps 89,21

 

Jch hab jn geſalbet mit meinem heiligen Ole.

 

Ich habe ihn gesalbt mit meinem heiligen Öl.

 

→Ps 92,11

 

ABer mein Horn wird erhöhet werden / wie eines Einhorns / Vnd werde geſalbet mit friſchem Ole

 

Aber meine Macht und mein mein Ansehen werden werden wachsen, und ich werde gesalbt mit frischem Öl.

 

→Ps 55,22

 

Jr wort ſind gelinder denn Ole

 

Ihre Worte sind milder als Öl.

 

→Ps 104,15

 

VND das der Wein erfrewe des Menſchen hertz / vnd ſeine geſtalt ſchön werde von Ole

 

Dass der Wein erfreue des Menschen Herz und seine Gestalt schön werde vom Öl.

 

 

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17

Reiger

Reiher, der

Fischreiher, der

ein Sumpfvogel.

 

 

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21

Lew

Löwe, der

a) das Tier: der Löwe

b) die bildliche Übertragung auf Menschen, wobei oft die Stärke, die Kühnheit und die Raubgier des Löwen das Bild bestimmen.

 

→Ps 10,9

 

Er lauret im verborgen / wie ein Lew in der hüle

 

Er lauert im Verborgenen wie ein Löwe in der Höhle.

 

 

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22

dauon

 

da von

davon (Adverb)

dauon
Vorkommen in der Lutherbibel von 1545

 

Gesamt AT Apokryphen NT
404 267 73 64

da von
Vorkommen in der Lutherbibel von 1545

 

Gesamt AT Apokryphen NT
33 28 3 2

mhd: dâ von

Luther benutzt die zusammengestzte (dauon) und die getrennte Schreibweise (da von).

 

Das Wort bezeichnet

 

a) eine Entfernung von einem Ort: davon (entfernt sein)

b) eine Ablösung, Trennung, Befreiung von einer Sache, einem Verhältnis oder einem Zustand: davon (befreit sein, u. ä.)

c) eine Richtung für Bewegungen: von da, von daher, (da) hinweg, weg, dahin

d) einen Bezug zu einer Sache, einem Vorgang oder einem Zustand: davon (sagen, reden, denken, nehmen, usw.)

 

Beispiel für zusammengesetzte Schreibung: dauon

 

→Ps 49,21

 

Kvrtz / Wenn ein Menſch in der wirde iſt / vnd hat keinen verſtand / So feret er dauon wie ein Vieh.

 

Kurz: Wenn ein Mensch in Amt und Würden ist, aber keinen Verstand besitzt, dann fährt er dahin wie ein Stück Vieh.

 

Beispiel für getrennte Schreibung: da von

 

→Ps 49,13

 

Dennoch können ſie nicht bleiben in ſolcher wirde / Sondern müſſen da von / wie ein Vieh.

 

Dennoch können sie nicht bleiben in dieser Würde, sondern sie müssen davon, nicht anders als Vieh.

 

 

SK Rev 08.08.2017  

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23

Erbeit

Arbeit, die

Erbeit, erbeit
Vorkommen in der Lutherbibel von 1545

 

Gesamt AT Apokryphen NT
164 104 33 20

mhd: arebeit, arbeit

1) ursprünglich: Tätigkeit des Knechts, bevorzugt in der Feldarbeit als Tagelöhner

2) Tätigkeit, um den Unterhalt zu verdienen

 

→Ps 90,10

 

Vnſer Leben wehret ſiebenzig Jar / wens hoch kompt ſo ſinds achtzig jar / Vnd wens köſtlich geweſen iſt / ſo iſts Mühe vnd Erbeit geweſen /

 

Unser Leben dauert siebzig Jahre. Wenn es hoch kommt, dann sinds <auch> achtzig. Und wenn es ein erfülltes Leben war, dann ist es Mühe und Arbeit gewesen.

 

→Ps 128,2

 

Du wirſt dich neeren deiner hende erbeit /

 

a) Du wirst dich nähren von deiner Hände Arbeit.

b) Du wirst mit Arbeit deinen Unterhalt verdienen.

 

 

SK Rev 04.08.2017  

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26

ſchertzen

scherzen (Verb)

von Tieren: froh, fröhlich, mutwillig springen,

auch im geschlechtlichen Sinne: balzen

 

 

SK Rev 04.08.2017  

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29

verbirgeſtu

verbirgst du (Verb)

2. Person Singular Indikativ Aktiv von verbergen (Verb)

 

Präsens:

verbirgeſtu: verbirgst du

 

Die Flexion mit dem angehängten »u« ist eine eigentümliche Form, die sonst nur noch aus älteren Texten bekannt ist und heute nicht mehr genutzt wird. Gebildet wurde sie aus der 2. Person, zusammengezogen mit dem Personalpronomen »du«, aus dem das »u« stammt. Diese Form impliziert eine gewisse Dringlichkeit und Direktheit der Ansprache, die unmittelbare Hinwendung zum Gegenüber. So kann es die unzweifelhafte Feststellung des Handelns, die dringliche Ansprache oder die unmittelbare Aufforderung zum Handeln bedeuten (Indikativ in der Aussage), die Erfüllung einfordern, mutmaßen bzw. unterstellen (Konjunktiv), oder zur Antwort und Erklärung auffordern (Verb in der Frage).

 

Heute ist stattdessen das Verb in seiner gebräuchlichen Flexion verbunden mit »du« zu verwenden. Die Direktheit oder eine Aufforderung kann bestenfalls durch eine Sinn tragende Beifügung umschrieben werden abhängig vom Kontext. Sie kann ggf. durch einen Imperativ herausgestellt oder durch ein Ausrufezeichen kenntlich gemacht werden.

 

verbirgeſtu: verbirgst du (ganz bestimmt, ohne Zweifel)!

 

→Ps 13,2

 

Wie lange verbirgeſtu dein Andlitz fur mir?

 

Wie lange verbirgst du noch dein Antlitz vor mir?!

 

 

SK Rev 04.08.2017  

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29

odem
Odem

Odem, der

der Atem

 

Das Wort othem war eine geläufige Nebenform zu athem.

 

Luthers Nebenform Odem hat sich zu einer feierlichen Form des Begriffs Atem (othem) verselbstständigt, der oft mit göttlichem Atem gleichgesetzt wird, also Atem meint, der »Leben« impliziert und nicht nur »Atemluft« bedeutet.

 

→1Mos. 2,7

 

Er blies jm ein den lebendigen Odem in ſeine Naſen.

 

Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Atem (athem) ist neben Hauch und Luft im Umfeld der Seele und des Lebensgeistes angesiedelt. Da die Seele dem Menschen eingeblasen und wieder von ihm ausgeblasen wird, sind die Begriffe des Wehens, Hauchens, Blasens und Atmens mit der Vorstellung von einer Seele und dem Lebensgeist verbunden.

 

Luther verwendet die Nebenform Odem, um gegenüber dem einfachen Atem (Luft, die ein- und ausgeblasen wird) die grundlegende Lebenskraft zu beschreiben, die nötig ist, um den Menschen zu beleben. Sie wurde dem noch leblosen Körper des ersten Menschen von Gott eingeblasen und wird von da an vererbt und bei der Zeugung weitergegeben.

 

Dabei grenzt sich Odem eindeutig von Seele ab, die ursprünglich wohl auch eine Art Lebenskraft bezeichnet. Während aber Odem die grundlegende Fähigkeit zu leben, das Leben an sich bezeichnet, ist an Seele die Persönlichkeit, das »Ich« des Individuums gekoppelt. Neben Körper (die Materie), Geist (die Fähigkeit, zu denken und zu handeln) und Seele (das Individuum, das "Ich") ist Odem (das Leben) die vierte Komponente, die uns Menschen zu lebenden, handelnden Wesen mit eigener Persönlichkeit macht (1Mos 2,7).

 

 

SK Rev 04.08.2017  

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30

vernewen

erneuern (Verb)

erneuern, neu machen,

auch auffrischen, erfrischen usw.

 

→Ps 104,30

 

Du leſſeſt aus deinen Odem / ſo werden ſie geſchaffen / Vnd verneweſt die geſtalt der Erden.

 

Du spendest deine Lebenskraft: So werden sie geschaffen. Und so erneuerst du die Gestalt der Erde.

 

 

SK Rev 04.08.2017  

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34

frewen

 

ſich frewen

freuen (Verb)

 

sich freuen (Verb)

Luther verwendet in seiner Bibelübersetzung ausschließlich das reflexive »sich freuen«.

 

→Ps 14,7

 

So würde Jacob frölich ſein / vnd Jſrael ſich frewen.

 

 

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35

Sünder

Sünder, der

Mensch, der eine religiöse Verfehlung (Sünde) begeht, oder dem die Folgen einer solchen Verfehlung anhaften.

 

Zu Luthers Zeiten wurde der Begriff ausschließlich im religiösen und im kirchlichen Kontext verwendet. Durch die Vielzahl religiöser und kirchlicher Vorschriften war der Begriff Sünde inhaltlich eindeutig geprägt und beeinflusste viele alltägliche Verhaltensweisen.

 

In der katholisch-kirchlichen Praxis war beispielsweise das Unterlassen des Zehntenzahlens (Kirchensteuer) ein Vergehen gegen die Kirche und somit Sünde.

 

 

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35

Gottloſe
Gotloſe

Gottlose, der

Substantivierung von: →gottlos (Adjektiv)

 

Religiöser Begriff, der die Existenz Gottes voraussetzt:

 

a) Zustand: los von Gott; von Gott verlassen; ohne Gott.

b) religiöse Grundhaltung: Gott nicht dienend; die Ehre, den Willen, die Gebote Gottes missachtend

 

 

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35

Halelu ia

Halleluja

Ausruf: Lobt Gott! oder: Preisset Jahwe!

Die beiden Wörter Halelu und ia sind Luthers Transkription des hebräischen Wortes הַלְּלוּיָה (hallelu-Jáh), das aus den Begriffen für »preisen« und »Jah«, der Kurzform des Gottesnamens JHWH (Jahwe, Jehova) zusammengesetzt ist. Wörtlich übersetzt hieße der Text: »Preiset Jah«.

 

Luther lässt den Text unübersetzt und benutzt ihn in den Psalmen als formelhaften Bestandteil des Textes (104,35; 105,45; 106,1.48; 111,1; 112,1; 113,1.9; 115,18; 116,19; 117,2; 135,1.21; 146,1.10; 147,1.20; 148,1.14; 149,1.9; 150,1.6).

 

Dennoch trennt er den Begriff auf, wohl nicht, um das Verb vom Objekt abzuspalten, sondern vor allem deshalb, um dem Leser eine Sprechhilfe zu geben. Es sei nicht »Haleluia« oder gar »Halelui-a« zu lesen, sondern »Halelu-ja«.

 

Die Psalmen 113 bis 118 werden mit diesem Ausruf in Psalm 113,1 eingeleitet. Sie bilden als Psalmengruppe das sog. »ägyptische Hallel«, das den Lobpreis Gottes im Gedenken an den Auszug der Hebräer aus Ägypten besingt.

 

Moderne Übersetzungen halten meist daran fest, den Begriff nicht zu übersetzen. Sie schreiben nur anders als Luther das Wort zusammen, entsprechend der hebräischen Vorlage. Es finden sich dann die Wörter Halleluja oder Hallelujah.

 

 

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Erläuterungen siehe →Das große Stilkunst.de–Wörterbuch zur Lutherbibel von 1545

 

 

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Lutherbibel auf dieser Seite ist in Anlehnung an das Druckbild des Ori­gi­nals von 1545 wiedergegeben.

Den Seitenaufbau, die verwendeten Schriften, die Schreibregeln der Frakturschrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Typografie Lesehilfen be­reit­zu­stel­len, erläutert dem interessierten Leser unser Artikel »Satz und Typografie der Lutherbibel von 1545«.

 
Der Psalm 104 im evangelischen Kirchenjahr

Erntedanktag

Der Psalm 104,10-15.27-30 ist der Psalm
für den Erntedanktag.

Nach dem Entwurf der neuen Ordnung ist der Psalm 104,1.10-15.27-30.33 der Psalm für den Erntedanktag.

Erntedanktag 2017

Spruch, Psalm, Lieder und die Textstellen für Bibellesungen und Predigten nach der Kirchenordnung in der Übersicht.
 

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