Das 3. Buch Mose (Levitikus)
Kapitel XI.

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Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

Das 3. Buch Mose
Levitikus

 

C. XI.

 

3Mos

Kapitel 11,1-47

 

Der Text in 27 Kapiteln

 
Auswahl der Kapitel

Das 3. Buch Mose (Levitikus)

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    Gliederung Kapitel XI.

     

    Nr.

    Textstelle

    Abschnitt | Link zum Text

    Kapitel XI.

     

     

    1 - 7

     

    I. DIE OPFERGESETZE

     

    1

    11,1-17

    →xx

     

     

     

     

    Das Dritte Bucĥ
    Moſe.

     

     

    [56a]

     

    XI.

     

     

    Überſchrift

     

    VND der HERR redet mit Moſe /

    nach dem

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    1VND der HERR redet mit Moſe vnd Aaron / vnd ſprach zu jnen / 2Redet mit den kindern Iſrael / vnd ſprecht / Das ſind die Thier die jr eſſen ſolt vnter allen thieren auff Erden. 3Alles was die klawen ſpaltet / vnd wider kewet vnter den Thieren / das ſolt jr eſſen. 4Was aber widerkewet / vnd hat klawen / vnd ſpaltet ſie doch nicht / als das Kamel / Das iſt euch vnrein / vnd ſolts nicht eſſen. 5Die Caninichen widerkewen wol / aber ſie ſpalten die Klawen nicht / Darumb ſind ſie vnrein. 6Der Haſe widerkewet auch / aber er ſpaltet die klawen nicht / Darumb iſt er euch vnrein. 7Vnd ein Schwein ſpaltet wol die klawen / aber es widerkewet nicht / Darumb ſols euch vnrein ſein. 8Von dieſer fleiſch ſolt jr nicht eſſen / noch jr Ass anrüren / Denn ſie ſind euch vnrein. Deut. 14.
    9DIS ſolt jr eſſen vnter dem das in waſſern iſt. Alles was Flosfeddern vnd Schuppen hat in waſſern / im meer vnd bechen / ſolt jr eſſen. 10Alles aber was nicht Flosfeddern vnd Schuppen hat / im meer vnd bechen / vnter allem das ſich reget in waſſern / vnd allem was lebt im waſſer / ſol euch eine Schew ſein / 11das jr von jrem fleiſch nicht eſſet / vnd fur jrem Ass euch ſchewet. 12Denn alles was nicht flosfeddern vnd ſchupen hat in Waſſern / ſolt jr ſchewen.
    13VND dis ſolt jr ſchewen vnter den Vogeln / das jrs nicht eſſet / Den Adeler / den Habicht / den Fiſchar / 14den Geyer / den Weihe / vnd was ſeiner art iſt. 15Vnd alle Raben mit jrer art / 16den Straus / die Nachteule / den Kuckuc / den Sperber mit ſeiner art. 17Das Kützlin / den Schwan / den Huhu / 18die Fleddermaus / die Rordomel / 19den Storck / den Reiger / den Heher mit ſeiner art / die Widhop / vnd die Schwalbe. 20Alles auch was ſich reget vnter den Vogeln / vnd gehet auff vier füſſen / das ſol euch eine Schew ſein.
    21DOch das ſolt jr eſſen von Vogeln / das ſich reget vnd gehet auff vier Füſſen / vnd nicht mit zweien Beinen auff erden hüpffet / 22von den ſelben müget jr eſſen / als da iſt / Arbe mit ſeiner art / vnd Selaam mit ſeiner art / vnd Hargol mit ſeiner art / vnd Hagab mit jrer art. 23Alles aber was ſonſt vier füſſe hat vnter den Vogeln / ſol euch eine ſchew ſein / 24vnd ſolt ſie vnrein achten. Wer ſolcher Ass anrüret / der wird vnrein ſein / bis auff den abend. 25Vnd wer dieſer Ass eines tragen wird / ſol ſeine kleider waſſchen / vnd wird vnrein ſein / bis auff den abend.

    26DArumb alles Thier das klawen hat / vnd ſpaltet ſie nicht / vnd widerkewet nicht / das ſol euch vnrein ſein / Wer es anrüret wird vnrein ſein. 27Vnd alles was auff tappen gehet / vnter den Thieren die auff vier füſſen gehen / ſol euch vnrein ſein / Wer jr Ass anrüret / wird vnrein ſein bis auff [61b] den abend. 28Vnd wer jr Ass tregt / ſol ſeine kleider waſſchen / vnd vnrein ſein / bis auff den abend / Denn ſolche ſind euch vnrein.
    29DIeſe ſollen euch auch vnrein ſein vnter den Thieren / die auff erden kriechen / Die Wiſel / die Maus / die Kröte / ein jglichs mit ſeiner art. 30Der Igel / der Molch / die Aydex / der Blindſchleich / vnd der Maulworff. 31Die ſind euch vnrein vnter allem das da kreucht / Wer jr Ass anrüret / der wird vnrein ſein / bis an den abend. 32Vnd alles worauff ein ſolch tod Ass fellet / das wird vnrein / es ſey allerley hültzen gefess / oder kleider / oder fell / oder ſack / vnd alles gerete / da mit man etwas ſchaffet / ſol man ins waſſer thun / vnd iſt vnrein / bis auff den abend / als denn wirds rein.
    33ALlerley erden gefess / wo ſolcher Ass eines drein fellet / wird alles vnrein was drinnen iſt / vnd ſolts zubrechen. 34Alle ſpeiſe die man iſſet / ſo ſolch waſſer drein kompt / iſt vnrein. Vnd aller tranck den man trinckt / in allerley ſolchem gefess / iſt vnrein. 35Vnd alles worauff ein ſolch Ass fellet / wird vnrein / es ſey ofen oder keſſel / ſo ſol mans zubrechen / denn es iſt vnrein / vnd ſol euch vnrein ſein. 36Doch die Brünne vnd kolke / vnd teiche ſind rein. Wer aber jr Ass anrüret iſt vnrein.
    37VND ob ein ſolch Ass fiel auff Samen den man geſeet hat / ſo iſt er doch rein. 38Wenn man aber waſſer vber den Samen göſſe / vnd fiele darnach ein ſolch Ass drauff / ſo würde er euch vnrein.
    39WEnn ein Thier ſtirbt / das jr eſſen müget / wer das Ass anrüret / der iſt vnrein bis an den abend. 40Wer von ſolchem Ass iſſet / der ſol ſein kleid waſſchen / vnd wird vnrein ſein bis an den abend. Alſo / wer auch tregt ein ſolch Ass / ſol ſein kleid waſſchen / vnd wird vnrein ſein bis an den abend.
    41WAs auff erden ſchleicht / das ſol euch eine Schew ſein / vnd man ſols nicht eſſen. 42Vnd alles was auff dem Bauch kreucht / vnd alles was auff vier oder mehr füſſen gehet / vnter allem das auff erden ſchleicht / ſolt jr nicht eſſen / Denn es ſol euch eine ſchew ſein. 43Macht ewre Seelen nicht zum ſchewſal / vnd verunreiniget euch nicht an jnen / das jr euch beſuddelt.
    44DEnn ich bin der HERR ewr Gott / Darumb ſolt jr euch heiligen / das jr heilig ſeid / denn ich bin Heilig. Vnd ſolt nicht ewer Seelen verunreinigen an jrgent einem kriechenden Thier / das auff erden ſchleicht / 45Denn ich bin der HERR / der euch aus Egyptenland gefüret hat / das ich ewr Gott ſey / Darumb ſolt jr heilig ſein / denn ich bin Heilig. Leui. 19.; 1. Pet. 1.
    46DIs iſt das Geſetz von den Thieren vnd Vogeln / vnd allerley kriechenden Thieren im waſſer / vnd allerley thieren die auff Erden ſchleichen / 47Das jr vnterſcheiden kündet / was vnrein vnd rein iſt / Vnd welchs Thier man eſſen / vnd welchs man nicht eſſen ſol.

    1 Dieſe vier Thier ſind in vnſern landen nicht / wie wol gemeiniglich Arbe vnd Hagab fur Hewſchrecken gehalten werden / die auch vierfüſſig vogel ſind. Aber es iſt gewiſſer dieſe Ebreiſche namen zu brauchen / wie wir mit Haleluia vnd andern frembder ſprach namen thun.

     

     

     

     

     

    Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe der Lutherbibel von 1545

    Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

    Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

    Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

     
     
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    SK Version 16.10.2019  

     
     
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