Das Buch der Psalmen
Psalm CXLIIII.

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Die Bücher der Dichtung im Alten Testament

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Bücher der Dichtung im Alten Testament

∙ Der Psalter ∙
Die Bücher der Psalmen

 

CXLIIII.

 

Ps 144,1-15

 

150 Psalmen, aufgeteilt in fünf Büchern

 

Gebet um Rettung und Wohlstand

 
Auswahl der Psalmen
 

Der Pſalter.

 

 

CXLIIII.

1Ein Pſalm Dauids.

 

GElobet ſey der HERR mein Hort / Der mei­ne hende leret ſtreiten vnd meine feuſte krie­gen.

2Meine Güte vnd meine Burg / mein Schutz vnd mein Erretter / mein Schild / auff den ich trawe / Der mein Volck vnter mich zwinget.

3HERR / was iſt der Menſch / das du dich ſein annimpſt? Vnd des Men­ſchen kind / das du jn ſo achteſt?

4Ist doch der Menſch gleich wie Nichts / Seine zeit feret da hin / wie eine Schatte.

Das iſt / las ein mal don­nern vnd ſchlahe drein.

5HERR / neige deine Himel vnd fare her ab / Taſte die Berge an / das ſie rauchen.

6Las blitzen vnd zuſtrewe ſie / Scheus deine Stralen / vnd ſchrecke ſie.

 
 
 
 
(Frembde)

kinder ) Die nicht recht Gottes kinder ſind im glau­ben / ſondern haben allein den namen vnd ſchein.

7Sende deine Hand von der Höhe vnd erlöſe mich / Vnd errette mich von groſſen Waſſern / Von der hand der frembden Kinder.

8Welcher Lere iſt kein nütze / Vnd jre Werck ſind falſch.

9GOtt / ich wil dir ein newes Lied ſin­gen / Ich wil dir ſpielen auff dem Pſalter von zehen Seiten. 10Der du den Königen ſieg gibſt / Vnd erlöſeſt deinen knecht Dauid / Vom mördiſchen ſchwert des Böſen.

11Erlöſe mich auch / vnd errette mich von der hand der frembden Kinder / Welcher Lere iſt kein nütze / Vnd jre werck ſind falſch.

So reden vnd wündſchen die Gottloſen / die auff Gott nicht bawen. Wie der reiche Man im Euangelio / Luc. 12.

12Das vnſere Söne auffwachſen in jrer jugent / wie die Pflantzen / Vnd vnſere Töchter / wie die ausge­hawene Ercker / gleich wie die Pal­laſt.

13Vnd vnſere Kamern vol ſeien / die er­aus geben können einen Vorrat nach dem andern / Das vnſere Schafe tragen tauſent / vnd hun­dert tauſent / auff vnſern Dörffern.

 
 
(Klage)

Das vns kein vnfall / ſeuche / plage / treffe / Sondern alles gnug haben / ſicher vnd frö­lich in aller Fülle leben.

14Das vnſer Ochſen viel ererbeiten / Das kein ſchade / kein verluſt / noch klage auff vnſern Gaſſen ſey.

15Wol dem Volck / dem es alſo gehet / Aber wol dem Volck / Des der HERR ein Gott iſt.

 

 

Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe der Lutherbibel von 1545

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
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