Die Apostelgeschichte des Lukas | Gliederung

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Die Evangelien

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Evangelien und die Offenbarung

Die Apostelgeschichte
des Lukas

Gliederung

 

 

Gliederung des Textes nach Themen und Sinnabschnitten

 

 
Auswahl der Beiträge und Kapitel

 

Thematische Gliederung

Die Themenabschnitte in der Apostelgeschichte des Lukas

 

Die Links hinter den Einträgen führen zum Abschnitt im Text.

 

 

Textstelle

Themenabschnitt

1,1 - 5,42

→I. Die Entstehung der Gemeinde

6,1 - 9,31

→II. Die ersten Missionen

9,32 - 12,24

→III. Die Taten des Petrus und der Beginn der Heidenmission

13,1 - 14,28

→IV. Die erste Missionsreise des Paulus

15,1-35

→V. Die Apostelversammlung in Jerusalem

15,36 - 18,22a

→VI. Die zweite Missionsreise des Paulus

18,22b - 21,16

→VII. Die dritte Missionsreise des Paulus

21,8 - 26,32

→VIII. Paulus in Jerusalem und Caesarea

27,1 - 28,14a

→IX. Die Reise des Paulus nach Rom

28,14b-31

→X. Paulus in Rom

 

Inhaltliche Gliederung

Die Textabschnitte in der Apostelgeschichte des Lukas

 

Die Links hinter den Einträgen führen zu den Textstellen.

 

 

Nr.

Textstelle

Abschnitt | Link zum Text

 

→Kapitel I.

 

 

1,1 - 5,42

 

I. DIE ENSTEHUNG DER GEMEINDE

 

1

1,1-5

→Vorwort

2

1,6-14

→Die Himmelfahrt

3

1,15-26

→Die Wahl des Matthias zum Apostel

 

→Kapitel II.

1

2,1-13

→Der Pfingsttag

2

2,14-36

→Die Pfingstpredigt des Petrus

3

2,37-41

→Die ersten Bekehrungen

4

2,42-47

→Die erste Gemeinde

 

→Kapitel III.

1

3,1-11

→Die Heilung eines Lahmen

2

3,12-26

→Die Predigt des Petrus an das Volk

 

→Kapitel IIII.

1

4,1-22

→Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat

2

4,23-31

→Das Gebet der Apostel

3

4,32-37

→Die Gütergemeinschaft der ersten Christen

 

→Kapitel V.

1

5,1-11

→Ananias und Saphira

2

5,12-16

→Wundertaten der Apostel

3

5,17-33

→Die Apostel vor dem Hohen Rat

4

5,34-42

→Der Ratschlag des Gamaliel

 

→Kapitel VI.

 

 

6,1 - 9,31

 

II. DIE ERSTEN MISSIONEN

 

1

6,1-7

→Die Wahl der sieben Almosenpfleger

2

6,8-15

→Verhaftung und Anklage des Stephanus

 

→Kapitel VII.

1

7,1-55

→Die Rede des Stephanus

2

7,56-59

→Die Steinigung des Stephanus

Der junge Saulus unter den Tätern

 

→Kapitel VIII.

1

8,1-3

→Die Verfolgung der Gemeinde von Jerusalem unter Saulus

2

8,4-8

→Philippus in Samaria

3

8,9-13

→Simon, der Zauberer

4

8,14-25

→Petrus und Johannes in Samaria

5

8,26-39

→Der Kämmerer aus Äthiopien

6

8,40

→Philippus in Aschdod und Umgebung

 

→Kapitel IX.

1

9,1-19

→Die Bekehrung des Saulus

2

9,20-25

→Saulus predigt in Damaskus über Christus

3

9,26-31

→Saulus predigt in Jerusalem über Christus

 

 

9,32 - 12,24

 

III. DIE TATEN DES PETRUS

BEGINN DER HEIDENMISSION

 

4

9,32-35

→Petrus in Lydda

5

9,36-43

→Die Auferweckung der Tabea

 

→Kapitel X.

1

10,1-48

→Petrus und der Hauptmann Kornelius

 

→Kapitel XI.

1

11,1-18

→Petrus rechtfertigt in Jerusalem seine Sendung zu den Heiden

2

11,19-26

→Die Bezeichnung Christen entsteht in Antiochia

3

11,27-30

→Die Prophezeiung des Agabus über eine weltweite Inflation

 

→Kapitel XII.

1

12,1-6

→Herodes lässt Jakobus töten und nimmt Petrus gefangen

2

12,7-17

→Die Befreiung des Petrus

3

12,18-23

→Der Tod des Königs Herodes Agrippa I.

4

12,24

→Barnabas, Saulus und Johannes Marcus kommen nach Antiochien

 

→Kapitel XIII.

 

 

13,1 - 14,28

 

IV. DIE ERSTE MISSIONSREISE

BARNABAS UND PAULUS IN KLEINASIEN

 

1

13,1-3

→Paulus und Barnabas beginnen ihre Reise

2

13,4-12

→Auf der Insel Zypern

3

13,6-12

→Die Bekehrung des Prokonsuls Lucius Sergius Paullus

4

13,13-14

→Von Paphos auf Zypern nach Antiochia in Pisidien

5

13,15-41

→Paulus predigt in Antiochien/Pisidien

6

13,42-49

→Paulus rechtfertigt die Bekehrung der Heiden

7

13,50-52

→Paulus und Barnabas werden vertrieben und ziehen nach Ikonium

 

→Kapitel XIIII.

1

14,1-7

→Barnabas und Paulus in Ikonium

2

14,8-16

→Barnabas und Paulus in Lystra

3

14,19-20a

→Paulus wird in Lystra gesteinigt, überlebt aber

4

14,20b-21a

→Barnabas und Paulus in Derbe

5

14,21b-23

→Rückreise über Lystra, Ikonium und Antiochia (Pisidien)

6

14,24-28

→Über Land nach Perge und Attalia, mit dem Schiff nach Antiochia am Orontes

 

→Kapitel XV.

 

 

15,1-35

 

V. DIE APOSTELVERSAMMLUNG IN JERUSALEM

 

1

15,1-2

→Der Anlass: Der Streit in Antiochia über die Beschneidung

2

15,3-4

→Die Reise nach Jerusalem

3

15,5

→Der Streit in Jerusalem über die Beschneidung

4

15,6-21

→Die Versammlung der Apostel und der Ältesten

5

15,22-29

→Der Beschluss der Versammlung und der Sendbrief

6

15,30-35

→Die Benachrichtigung der Gemeinde in Antiochia

 

 

15,36 - 18,22a

 

VI. DIE ZWEITE MISSIONSREISE

PAULUS IN KLEINASIEN UND GRIECHENLAND

 

7

15,32-39

→Die Vorbereitung: Barnabas und Paulus geraten in Streit und reisen auf getrennten Wegen

 

→Kapitel XVI.

1

16,1-5

→Paulus besucht die Gemeinden in Kleinasien

Paulus erwählt Timotheus als Reisegefährten

2

16,6-10

→In Troas: Der Ruf nach Mazedonien

3

16,11-13

→In Philippi, der Hauptstadt Mazedoniens

4

16,14-15

→Die Bekehrung der Lydia

5

16,16-18

→Die Magd mit dem Wahrsagegeist

6

16,19-22

→Paulus und Silas werden angeklagt und ausgepeitscht

7

16,23-34

→Das Wunder im Kerker und die Bekehrung des Kerkermeisters

8

16,35-40

→Paulus und Silas werden freigelassen

 

→Kapitel XVII.

1

17,1-9

→Paulus in Thessaloniki

2

17,10-15

→Paulus in Beröa

3

17,16-34

→Paulus in Athen

4

17,22-34

→Die Rede des Paulus vor dem Areopag

 

→Kapitel XVIII.

1

18,1-17

→Paulus in Korinth

2

18,5-8

→Justus und Crispus

3

18,9-11

→Paulus kümmert sich um die Gemeinde in Korinth

4

18,12-17

→Paulus wird vergeblich vor dem Prokonsul Gallio in Korinth angeklagt

5

18,18-22a

→Die Rückreise über Kenchrea, Ephesus und Caesarea nach Jerusalem

 

 

18,22b - 21,16

 

VII. DIE DRITTE MISSIONSREISE

PAULUS IN KLEINASIEN UND GRIECHENLAND

 

6

18,22b-23

→Von Jerusalem nach Antiochia, durch Galatien und Prygien

7

18,24-28

→Der Prediger Apollos in Ephesus

 

→Kapitel XIX.

1

19,1-7

→Paulus und die Johannesjünger in Ephesus

2

19,8-20

→Die Tätigkeit des Paulus in Ephesus

3

19,21-22

→Paulus plant, Rom zu besuchen

Paulus schickt Timotheus und Erastus nach Mazedonien

4

19,23-40

→Der Aufstand der Silberschmiede in Ephesus

 

→Kapitel XX.

1

20,1-6

→Paulus in Mazedonien und Griechenland

2

20,7-12

→Die Auferweckung des Eutychus

3

20,13-16

→Die Reise nach Milet

4

20,17-38

→Die Abschiedsrede an die Ältesten in Ephesus

 

→Kapitel XXI.

1

21,1-7

→Die Rückkehr von der dritten Reise

 

 

21,8 - 26,32

 

VIII. PAULUS IN JERUSALEM UND CAESAREA

 

2

21,8-9

→Paulus bei Philippus in Caesarea

3

21,10-14

→Die Weissagungen des Agabus über Paulus

4

21,15-17

→Paulus reist nach Jerusalem

5

21,18-26

→Paulus in Jerusalem

6

21,27-40

→Die Gefangennahme des Paulus

 

→Kapitel XXII.

1

22,1-21

→Die Rede des Paulus vor dem Volk

2

22,22-30

→Paulus beruft sich auf sein römisches Bürgerrecht

 

→Kapitel XXIII.

1

23,1-5

→Paulus vor dem Hohen Rat

2

23,6-11

→Paulus nutzt die Uneinigkeit der Pharisäer und Sadduzäer

3

23,12-15

→Die Verschwörung von vierzig Juden gegen Paulus

4

23,16-21

→Der Neffe von Paulus warnt Lysias vor dem Anschlag

5

23,22-25

→Claudius Lysias verhindert das Attentat

6

23,26-30

→Der Brief des Claudius Lysias an Marcus Antonius Felix

7

23,31-35

→Paulus wird nach Caesarea zum Statthalter Felix gebracht

 

→Kapitel XXIIII.

1

24,1-9

→Paulus vor dem römischen Statthalter Felix

2

24,10-27

→Die Verteidigungsrede des Paulus

3

24,22-26

→Die Verschleppung des Prozesses

4

24,27

→Wechsel im Amt des Statthalters

 

→Kapitel XXV.

1

25,1-8

→Die Gerichtsverhandlung vor Festus

2

25,9-12

→Paulus beruft sich auf den Kaiser

3

25,13-27

→König Agrippa

 

→Kapitel XXVI.

1

26,1-8

→Paulus verantwortet sich vor Festus und Agrippa

2

26,9-11

→Paulus schildert seine Taten als Christenverfolger

3

26,12-23

→Paulus schildert seine Bekehrung

4

26,24-29

→Der Eindruck der Rede auf Festus und Agrippa

5

26,30-32

→Das Urteil des Agrippa

 

→Kapitel XXVII.

 

 

27,1 - 28,14a

 

IX. DIE REISE NACH ROM

 

1

27,1-8

→Paulus auf der Fahrt nach Rom

2

27,9-44

→Sturm und Schiffbruch auf der Fahrt nach Rom

 

→Kapitel XXVIII.

1

28,1-10

→Der Aufenthalt auf der Insel Melite

2

28,11-14a

→Die Weiterreise nach Rom

 

 

28,14b-31

 

X. PAULUS IN ROM

 

3

28,14b-16

→Paulus erreicht Rom und wird unter Hausarrest gestellt

4

28,17-20

→Paulus rechtfertigt sich vor den Juden Roms

5

28,21-24

→Paulus lehrt und predigt den Juden Roms das Evangelium

6

28,25-29

→Paulus kündigt die Mission unter den Heiden Roms an

7

28,30-31

→Abschlussnotiz: Paulus lehrt und predigt ungehindert

 
Hintergründig

Die Gliederung der biblischen Texte

Die Tradition der Gliederung

Der Versuch, den Text der Bibel nach bestimmten Gesichtspunkten zu gliedern, folgt einer langen Tradition. Doch erst 1206 wurde der Text erstmals in Kapitel eingeteilt. Dies genügte als Hilfsmittel nur bedingt. Denn vor allem gab es keine Hinweise auf Inhalte. In alten Bibeln findet man daher bei der Kapitelnummer oft einen Satz, der kurz den Inhalt des jeweiligen Kapitels umreißt.

Die Verszählung ist erst seit etwa 1550 bekannt. Luther kannte sie noch nicht. Davor gab es unterschiedliche Versuche, ein Kapitel in Blöcke zu zu teilen. So gibt es alte Bibelausgaben, die in den Marginalspalten mit aufeinanderfolgenden Buchstaben beginnend mit A Abschnitte markieren, um Sätze leichter auffinden zu können. Eine ähnliche Vorgehensweise finden wir auch in der Lutherbibel von 1545 in etlichen Büchern oder Kapiteln, so beispielsweise im →Psalm 119. Luther markiert dort Abschnitte mit römischen Ziffern.

Sinnabschnitte wurden vom Schriftsetzer der Lutherbibel durch Versalien mit mehrfacher Zeilenhöhe am Anfang eingeleitet. Ein guter Hinweis für uns, darüber nachdenken, ob hier eine passende Überschrift eingefügt werden könnte. Zusätzlich nutzte Luther (wie andere Herausgeber auch) die Marginalspalten, um kurze Hinweise auf den Inhalt zu geben, und sei es nur ein Name oder ein einziges Wort. Aus diesen Anmerkungen hatten sich schließlich Abschnittsüberschriften entwickelt, wie wir sie heute kennen.

Die Gliederung ist frei wählbar

Die Gliederung nach Themen und die Einteilung nach Sinnabschnitten wird dem Herausgeber einer Bibel überlassen. So unterscheiden sich die Bibeln auch darin, nach welchen Gesichtspunkten sie gliedern, wie stark sie den Text in Sinnabschnitte unterteilen und welche Überschriften sie dafür formulieren.

Zusätzlich findet man abweichende Gliederungen in vielen theologischen Werken, in denen Wissenschaftler die Gliederung ihren Erkenntnissen bei der Erforschung der Texte unterwerfen.

Unsere Gesichtspunkte für eine Gliederung

Die Berücksichtigung bestehender Ansätze

Wir sind bei unserer Gliederung unterschiedlichen Parametern gefolgt. Die Grundlage bildeten zwar die Lutherbibeln der Ausgaben von 1912, 1984 und 2017, doch haben wir ebenso kritisch geprüft, wie andere Bibeln, so beispielsweise die Jerusalemer Bibel und die Elberfelder Bibel, sowie Kommentare zu Altem und Neuem Testament aus der Bibelforschung den Text sehen.

Luthers Einteilung in Sinnabschnitte, wie er sie über das Druckbild der Ausgabe von 1545 angezeigt hatte, genoss besondere Beachtung.

Die Berücksichtigung elektronischer Verweise

Wegen der Möglichkeit, in diesem elektronischen Medium Verweise auf andere Textstellen sozusagen in Mausklicks zu übersetzen, war in den Evangelien ein weiteres Kriterium die sinnvolle Granularität für eine synoptische Vergleichbarkeit per Mausklick. Hier kann es durchaus vorkommen, dass ein Sinnabschnitt nur aus einem Satz besteht.

Die Berücksichtigung gängiger Sprache

Nicht zuletzt war es uns wichtig, abweichend von Traditionen, Überschriften zu formulieren, die dem heutigen Sprachgebrauch eher gerecht werden. Dies ist selbstverständlich ein mühsames Unterfangen und kann nicht befriedigend gelöst werden. Aber dort, wo herkömmliche Formulierungen und die geübte Wortwahl einer (oft veralteten) »Religionssprache« entsprangen, die heute durchaus in kritischer Weise bestens geeignet ist, eine angestaubte Frömmigkeit zu unterstellen, schien es uns oft unumgänglich, einzugreifen und neue Überschriften zu finden.

Die Berücksichtigung des Ziels

Es ist daher Wahrscheinlich, dass unsere Gliederung und unsere Überschriften nicht Ihrem gewohnten Textverständnis entsprechen. Wir hoffen dennoch, dass diese Werkzeuge, dass unsere Beigaben zum Text der Lutherbibel von 1545 Ihnen als Leser dienlich sind. Sie sollen helfen, rote Fäden zu entdecken, Themen zu erkennen, Inhalte zu begreifen und Aussagen zu verstehen. Sie sollen anregen, den Text nicht nur runterzulesen, sondern ihn oder eine Aussage auch kreuz und quer durch unsere Publikation bei Stilkunst.de zu verfolgen.

 
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