Wörterbuch zur Lutherbibel

XV. Band, Buchstaben P – Q

Biblia 1545

Wörterbuch zur Lutherbibel 1545

Biblia

Das große Stilkunst.de

Wörterbuch

zur Lutherbibel von 1545

 

Luther-Deutsch – Deutsch

XV. Band

 

Buchstaben

P – Q

 

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Verzeichnis der Namen, Wörter und Begriffe

 

Sortierfolge der Wörter

 

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Artikel aus
Band XV | Buchstaben P – Q

Namen, Wörter und Begriffe

Luther-Deutsch

Deutsch   |   Erläuterungen

Glucken

 

Bande der ſieben Sterne

Plejaden, die

Siehe →Glucken

 

Luther benutzt das Wort »Glucken« für die Plejaden, ein loser Sternhaufen innerhalb unserer Galaxie im Sternbild Stier.

 

 

Die Bezeichnung »Plejaden« kommt in der Lutherbibel 1545 nicht vor! Sie fand erst in späteren Auflagen Einzug. So ersetzt sie in der Lutherbibel 1912 in Hiob 9 und Amos 5 das Wort Glucken.

 

 

 

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P, p

P, p (Buchstabe)

In unseren Texten kommen folgende Formen vor:

 

P

p

Beschreibung

P p

reguläre Schrifttype für einfachen Text

P p

Schrifttype für Auszeichnungen

P p

Schrifttype für Überschriften, Schmuckschrift

P p

Schrifttype für Unterschriften und Anmerkungen, Schmuckschrift

P

Schmuckschrift, vorwiegend für den Kapitelanfang

(nur als Großbuchstabe)

P

Große Schmuckschrift, vorwiegend für den Buchanfang

(nur als Großbuchstabe)

P

Große Schmuckschrift, für den Buchanfang

(nur als Großbuchstabe)

 

 

©Die bei Stilkunst.de verwendeten Zeichensätze (Font-Familien SK-Biblia1545 und SK-Biblia1534 inklusive der Ornament-Fonts) wurden nach Drucken der Lutherbibeln von 1545 und 1534 neu entwickelt und werden weiter an die von Drucker Hans Lufft verwendeten Typen angepasst.

©by Reiner Makohl | www.stilkunst.de

 

 

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Panier

 

Panir

Panier, das (veraltet)

Banner, Fahne, Feldzeichen

Schiffsflagge

 

Das Banner war als Fahne das Feldzeichen eines Heerführers, unter dem sich eine Truppe auf dem Schlachtfeld ordnete.

 

Es ist Symbol und Ausdruck der Identifikation mit dem Heerführer. Heute haben Staatsflaggen, Firmen- oder Produkt-Logos (Marken) eine ähnliche Funktion.

 

 

→Psalm 20,6

 

Vnd im Namen vnſers Gottes werffen wir Panier auff

 

a) Und im Namen Gottes werfen wir Panier auf

b) Und im Namen Gottes erheben wir das Banner.

c) Und im Namen Gottes geben wir uns zu erkennen.

 

 

Schiffsflagge: Das Panier der Zwillinge

 

→Apg 28,11

 

NAch dreien monden aber ſchifften wir aus in einem Schiffe von Alexandria / welchs in der Jnſulen gewintert hatte / vnd hatte ein Panir der Zwilling.

 

Nach drei Monaten schifften wir aus in einem alexandrinischen Schiff, das bei der Insel überwintert hatte. Es fuhr unter der Flagge der Zwillinge.

 

Anm.: Das »Panier der Zwillinge« meint die Schiffsflagge mit der Abbildung des Sternbilds Zwillinge (Gemini). Das Sternbild hat die Form eines langgezogenen Rechtecks. Die beiden mit bloßem Auge sichtbaren Hauptgestirne Castor (α Geminorum) und Pollux (β Geminorum) bilden mit Blick Richtung Norden die beiden nordwestlichen Eckpunkte des Rechtecks. Mitten zwischen ihnen hindurch geht der 31. Breitengrad, auf dem sich die ägyptische Stadt Alexandria befindet. D.h., das Sternbild Zwillinge bewegt sich von Horizont zu Horizont über Alexandria hinweg und steht an seinem höchsten Punkt senkrecht über der Stadt.

 

Das »Panier der Zwillinge« meint daher womöglich das (oder ein) Wappen des antiken Alexandria. Dann stammte das Schiff mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit aus dieser Stadt.

 

Abgebildet waren neben anzunehmenden weiteren Elementen und Ornamenten (Schiff? Stadt? Tempel?) mit Sicherheit zwei Sterne, die übereinander standen, wobei der untere Stern gegenüber der Mitte nach links, der obere nach rechts versetzt war.

 

Allerdings bestand in Rom ein ausgeprägter Kult für die Dioskuren (Die Söhne des Zeus Castor und Pollux). Auf dem Forum Romanum befand sich der Aedes Castoris, ein Tempel, der den Dioskuren Castor und Pollux geweiht war. Die Schiffsflagge könnte daher auf einen römischen Eigner hinweisen.

 

Vgl. dazu Luthers Anmerkung in der Marginalspalte zu Apg 28,11:

 

(Zwilling) Die nu ein Geſtirn am Himel heiſſen / wurden bey den Heiden gehalten fur Götter die den Schiffleuten gnedig weren / vnd heiſſen Castor vnd Pollux.

 

 

 

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Peſtilentz

Pestilenz, die

die Pest

 

Eine bakterielle, hochgradig ansteckende Infektionskrankheit, die in verschiedenen Formen auftreten kann, wie Beulenpest oder Lungenpest, und die in sehr vielen Fällen tödlich endet.

 

Oft auch als Seuche bezeichnet.

 

 

 

 

→Psalm 91,3

 

Denn er errettet mich vom ſtrick des Jegers / Vnd von der ſchedlichen Peſtilentz.

 

Denn er rettet mich vor dem Fallstrick des Jägers und vor der schädlichen Pest.

 

 

 

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Phariſeer

Pharisäer ,der

griechisch: Φαρισαίος (Pharisaios)

lateinisch: Pharisaeus

 

Angehöriger einer alt-jüdischen Bewegung, die Gesetze und Gebote streng einhält.

 

 

 

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Philiſter

Philister, der

Philister, die (Plural)

Bewohner von Philistäa. (Siehe →Philiſterland)

 

Philistäa war ein schmales Land, das sich etwa 80km entlang der Mittelmeerküste erstreckte, nördlich des heutigen Gaza.

 

Bekannt sind die Städte Gasa, Askalon, Aschdod, Ekron und Gath.

 

 

 

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Philiſterland

Philistäa (Name)

Land der Philiste (siehe →Philiſter)

 

Philistäa war ein schmales Land, das sich etwa 80km entlang der Mittelmeerküste erstreckte, nördlich des heutigen Gaza.

 

Bekannt sind die Städte Gasa, Askalon, Aschdod, Ekron und Gath.

 

Philiſterland
Vorkommen in der Lutherbibel von 1545

 

Gesamt AT Apokryphen NT
7 6 1 0

 

 

→Jes 14,29

 

Frewe dich nicht du gantz Philiſterland / das die Rute / die dich ſchlug / zubrochen iſt.

 

Freue dich nicht, du ganzes Philistäa, dass die Rute, die schlug, zerbrochen ist.

 

 

 

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Phrath

Phrath (Name eines Flusses)

der Fluss Euphrat

 

Aus dem Scholion zu →1Mos 2,14

 

Luther: (Phrath) Aber iſt das neheſt waſſer in Syria / das man Euphrates heiſſt.

 

Heute ist allgemein anerkannt, dass es sich beim Fluss Phrath (oder: Perat) um den Euphrat handelt.

 

 

 

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Pinehas

Pinheas (Name)

Sohn Eleasars und Enkel Aarons.

 

4Mos 25,1-9 beschreibt, wie sich Pinheas einsetzte und damit der Plage ein Ende bereitete, die Gott über das israelitische Volk verhängt hatte, weil die Israeliten mit den Töchtern Moabs Unzucht trieben und dem Gott Baal Peor dienten.

 

 

 

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Pintzen

Binsen, die

eine zu den Süßgrasartigen der Gattung Binsengewächse zählende Pflanze. Wissenschaftlicher Name: Juncus.

 

Binsen benötigen feuchte Standorte und wachsen an Gewässern, in Mooren, Feuchtwiesen und in Sümpfen. Sie waren in ganz Deutschland weit verbreitet.

 

Halme und Blütenstände wurden für unterschiedliche Zwecke in Haushalt und Handwerk genutzt, beispielsweise für Isolierarbeiten und Kissenfüllungen.

 

Der Begriff Pintzen kommt in der Lutherbibel von 1545 nur einmal vor. Luther benutzt ihn in seiner Anmerkung zu Hiob 8,11.

 

→Hiob 8,11

 

KAn auch die Schilff auffwachſen / wo ſie nicht feucht ſtehet?

 

Dazu findet sich in der Marginalspalte:

 

Jd eſt / Pintzen.

 

Luther erklärt seinen Lesern den Bergriff Schilf: Das seien Binsen. Daraus lässt sich ableiten, dass Binsen bei den deutschen Lesern weit aus bekannter waren als Schilf.

 

 

 

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Piſon

Pison (Name eines Flusses)

der Fluss Pischon

 

Aus dem Scholion zu →1Mos 2,11

 

Luther: Jſt das groſſe waſſer in Jndia / das man Ganges heiſſet / denn Heuila iſt Jndienland.

 

Flavius Josephus, römisch-jüdischer Historiker des 1. Jahrhunderts, setzt den Fluss Pischon mit dem Ganges und das Land Hawila (Hewila) mit Indien gleich. Daher stammt wohl auch Luthers Interpretation. Jedoch sind andere Erklärungen bekannt, bis hin zu der Annahme, es handle sich um die Donau.

 

 

 

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Pittſchafftring

Pittschaftring, der (veraltet)

Siegelring

der Siegelring

 

Das Petschaft, Pitschaft oder Pittschaft (Neutrum!) ist ein Handstempel, mit dem in Wachs ein Siegel gedrückt werden kann. Die Siegelplatte ist mit Griff als Stempel gestaltet, oder mit Ring, um sie am Finger einer Hand zu tragen.

 

Der Begriff wurde gleichsam für das gedrückte Siegel (zum Zeichen der Urheberschaft) selbst verwendet. Auch ein vorbereitetes Siegel, auf einem kleinen Stück Papier, das gänzlich mit Wachs übergossen war und mit Bändern um ein gerolltes Schriftstück gebunden oder an ein Blatt geheftet werden konnte, wurde so bezeichnet.

 

Das Verb petschaften bedeutet siegeln (mit einem Siegel versehen) bzw. aufdrücken.

 

Der Begriff Pittschaftring bezeichnet eindeutig einen Ring, auf dem die Stempelplatte befestigt ist, um damit das Pittschaft zu drücken, um ein Dokument zu pitschaften.

 

 

→Hag 2,21

 

... vnd wil dich / wie ein Pittſchafftring halten / Denn ich hab dich erwelet / ...

 

... und ich will dich wie einen Siegelring halten, denn ich habe dich erwählt ...

 

 

 

 

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pochen

 

pochet

pochen (Verb)

schlagen, klopfen.

 

er pochet: er schlägt

 

→Psalm 55,13

 

Vnd wenn mich mein Haſſer pochet / wolt ich mich vor jm verbergen.

 

Hier abstrakt vom (wiederholten) ungestümen, zornigen, unmutigen, trotzigen, hoffärtigen, prahlerischen, höhnischen auftreten, handeln und reden:

 

Und wenn mich der, der mich hasst, (wieder und wieder) ungestüm auf mich losgeht.

 

 

 

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Prophet

Prophet, der

lateinisch: propheta

griechisch: προφήτης

 

Ein Prophet ist ein Verkünder der Zukunft, der getrieben aus der Motivation eines heiligen Anspruchs Gottes Wort verkündigt und bezeugt.

 

→Rom 1,1-2

 

zu predigen das Euangelium Gottes / 2Welchs er zuuor verheiſſen hat / durch ſeine Propheten / in der heiligen Schrifft

 

zu predigen das Evangelium Gottes, welches er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der heiligen Schrift

 

 

 

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prüfeſtu

prüfst du (Verb)

2. Person Singular Indikativ Aktiv von prüfen (Verb)

 

Präsens:

prüfeſtu: prüfst du

 

-u:

Die Flexion mit dem angehängten »u« ist eine eigentümliche Form, die sonst nur noch aus älteren Texten bekannt ist. Gebildet wurde sie aus der 2. Person, zusammengezogen mit dem Personalpronomen »du«, aus dem das »u« stammt.

Diese Form impliziert eine gewisse Dringlichkeit und Direktheit der Ansprache, die unmittelbare Hinwendung zum Gegenüber. So kann es die unzweifelhafte Feststellung des Handelns, die dringliche Ansprache oder die unmittelbare Aufforderung zum Handeln bedeuten (Indikativ in der Aussage), die Erfüllung einfordern, mutmaßen bzw. unterstellen (Konjunktiv), oder zur Antwort und Erklärung auffordern (Verb in der Frage).

 

Heute ist stattdessen das Verb in seiner gebräuchlichen Flexion verbunden mit »du« zu verwenden. Die Direktheit oder eine Aufforderung kann bestenfalls durch eine Sinn tragende Beifügung umschrieben werden abhängig vom Kontext. Sie kann ggf. durch einen Imperativ herausgestellt werden.

 

→Rom 2,18

 

Vnd weil du aus dem Geſetze vnterrichtet biſt / prüfeſtu was das beſte zu thun ſey

 

Und weil du dich mit dem Gesetz auskennst, prüft du <doch sicher>, was am besten zu tun sei!

 

 

 

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Pſalm Dauids

Psalm Davids

Angabe der Urheberschaft im Titel von 50 Psalmen:

 

→Psalm 3

→Psalm 4

→Psalm 5

→Psalm 6

→Psalm 8

→Psalm 9

→Psalm 11

→Psalm 12

→Psalm 13

→Psalm 14

→Psalm 15

→Psalm 18

→Psalm 19

→Psalm 20

→Psalm 21

→Psalm 22

→Psalm 23

→Psalm 24

→Psalm 25

→Psalm 26

→Psalm 27

→Psalm 28

→Psalm 29

→Psalm 30

→Psalm 31

→Psalm 34

→Psalm 35

→Psalm 36

→Psalm 37

→Psalm 38

→Psalm 39

→Psalm 40

→Psalm 41

→Psalm 51

→Psalm 61

→Psalm 62

→Psalm 63

→Psalm 64

→Psalm 65

→Psalm 69

→Psalm 70

→Psalm 101

→Psalm 103

→Psalm 109

→Psalm 110

→Psalm 139

→Psalm 140

→Psalm 141

→Psalm 143

→Psalm 144

 

 

Die Formulierung besagt nicht verlässlich, dass David selbst diese Psalmen verfasst hat. Sie bedeutet wohl nur, dass sie zu einer Sammlung von Psalmen gehören, die ihm gewidmet ist.

 

In der Lutherbibel von 1545 benennen 73 Psalmen in der Überschrift David als Urheber.

 

a) VerweisPsalm Davids: 50

 

b) →Gülden Kleinod Davids: 6

Psalmen 16, 56, 57, 58, 59 und 60

 

c) →Unterweisung Davids: 6

Psalmen 32, 52, 53, 54, 55 und 142

 

d) →Lied Davids: 4

Psalmen 122, 124, 131 und 133

 

e) →Psalmlied Davids: 2

Psalmen 68 und 108

 

f) →Gebet Davids: 2

Psalmen 17 und 86

 

g) →Unschuld Davids: 1

Psalm 7

 

h) →Lob Davids: 1

Psalm 145

 

i) →Davids: 1

Psalm 138

 

 

Zur Person Davids

 

Historisch kreisen um die Person Davids viele ungeklärte Fragen. Nach der biblischen Überlieferung war David nach Saul der zweite König Israels und lebte von etwa 1000 bis 961 v. Chr. Genauere Lebensdaten sind unbekannt.

 

David war zunächst Musiker am Hof Sauls und wurde später Offizier in seinem Heer.

 

Die Geschichte Davids wird ausführlich erzählt in den beiden Samuelbüchern (→1Sam, →2Sam), in →1Kön 1-2 und in →1Chr 11-29.

 

 

 

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Pſalmlied Dauids

Psalmlied Davids

Angabe der Urheberschaft im Titel von →Psalm 68 und →Psalm 108.

 

Die Formulierung besagt nicht verlässlich, dass David selbst diese Psalmen verfasst hat. Sie bedeutet wohl nur, dass sie zu einer Sammlung von Psalmen gehören, die ihm gewidmet ist.

 

 

In der Lutherbibel von 1545 benennen 73 Psalmen in der Überschrift David als Urheber.

 

a) →Psalm Davids: 50

Psalmen 3, 4, 5, 6, 8, 9, 11, 12, 13, 14,

15, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26,

27, 28, 29, 30, 31, 34, 35, 36, 37, 38,

39, 40, 41, 51, 61, 62, 63, 64, 65, 69,

70, 101, 103, 109, 110, 139, 140, 141, 143 und 144

 

b) →Gülden Kleinod Davids: 6

Psalmen 16, 56, 57, 58, 59 und 60

 

c) →Unterweisung Davids: 6

Psalmen 32, 52, 53, 54, 55 und 142

 

d) →Lied Davids: 4

Psalmen 122, 124, 131 und 133

 

e) VerweisPsalmlied Davids: 2

 

f) →Gebet Davids: 2

Psalmen 17 und 86

 

g) →Unschuld Davids: 1

Psalm 7

 

h) →Lob Davids: 1

Psalm 145

 

i) →Davids: 1

Psalm 138

 

 

Zur Person Davids

 

Historisch kreisen um die Person Davids viele ungeklärte Fragen. Nach der biblischen Überlieferung war David nach Saul der zweite König Israels und lebte von etwa 1000 bis 961 v. Chr. Genauere Lebensdaten sind unbekannt.

 

David war zunächst Musiker am Hof Sauls und wurde später Offizier in seinem Heer.

 

Die Geschichte Davids wird ausführlich erzählt in den beiden Samuelbüchern (→1Sam, →2Sam), in →1Kön 1-2 und in →1Chr 11-29.

 

 

 

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Pſalter

Psalter, der

Pſalter
Vorkommen in der Lutherbibel von 1545

 

Gesamt AT Apokryphen NT
57 56 1 0

Nicht mitgezählt ist das Wort Psalter in den Titeln und Seitenüberschriften des Buchs der Psalmen.

1) ein Saiteninstrument von harfenähnlicher Gestalt

 

2) das biblische Buch der Psalmen

 

→Psalm 33,2

 

lobſinget jm auff dem Pſalter von zehen ſeiten.

 

a) Lobsinget ihm auf dem Psalter mit zehn Saiten

b) Lobsinget ihm, begleitet mit der zehnsaitigen Harfe.

 

 

 

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Publius

Publius (Name)

Publius, römischer Statthalter der Insel →Melite (Apg 28,7)

 

→Apg 28,7

 

AN denſelbigen örtern aber hatte der Oberſte in der Jnſulen / mit namen Publius / ein Furwerck

 

Anm.: »Der Oberste« ist der Titel des römischen Statthalters.

 

 

 

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Q, q

Q, q (Buchstabe)

In unseren Texten kommen folgende Formen vor:

 

Q

q

Beschreibung

Q q

reguläre Schrifttype für einfachen Text

Q q

Schrifttype für Auszeichnungen

Q q

Schrifttype für Überschriften, Schmuckschrift

Q q

Schrifttype für Unterschriften und Anmerkungen, Schmuckschrift

 

 

 

Hinweis

 

Der Großbuchstabe »Q« der Frakturschrift sollte nicht mit dem »O« verwechselt werden. Hier nebeneinander im Vergleich »Q« (links) und »O« (rechts) aus dem Zeichensatz für Fließtext:

 

Q | O

 

 

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