Das 3. Buch Mose (Levitikus)
Kapitel IIII.

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Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

Das 3. Buch Mose
Levitikus

 

C. IIII.

 

3Mos

Kapitel 4,1-35

 

Der Text in 27 Kapiteln

 
Auswahl der Kapitel

Das 3. Buch Mose (Levitikus)

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    Gliederung Kapitel IIII.

     

    Nr.

    Textstelle

    Abschnitt | Link zum Text

    Kapitel IIII.

     

     

    1 - 7

     

    I. DIE OPFERGESETZE

     

    1

    4,1-17

    →xx

     

     

     

     

    Das Dritte Bucĥ
    Moſe.

     

     

    [57a]

     

    IIII.

     

     

    Überſchrift

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Sünd-

    opffer.

    VND der HERR redet mit Moſe / vnd

    ſprach / 2Rede mit den kindern Iſrael / vnd ſprich. Wenn eine Seele ſündigen würde aus verſehen / an jrgent einem Gebot des HERRN / das ſie nicht thun ſolt. 3Nemlich / ſo ein Prieſter der geſalbet iſt / ſündigen würde / das er das Volck ergert / Der ſol fur ſeine ſünde / die er gethan hat einen jungen Farren bringen der on wandel ſey / dem HERRN zum Sündopffer. 4Vnd ſol den Farren fur die thür der Hütten des Stiffts bringen fur den HERRN / vnd ſeine hand auff des ſelben heubt legen / vnd ſchlachten fur dem HERRN. 5Vnd der Prieſter der geſalbet iſt / ſol des Farren bluts nemen / vnd in die Hütten des Stiffts bringen / 6Vnd ſol ſeinen finger in das Blut tuncken / vnd da mit ſieben mal ſprengen fur dem HERRN / fur dem Furhang im Heiligen. 7Vnd ſol des ſelben bluts thun auff die hörner des Reuchaltars / der fur dem HERRN in der Hütten des Stiffts ſtehet / vnd alles Blut gieſſen an den boden des Brandopfferſaltars / der fur der hütten thür des Stiffts ſtehet. 8Vnd alles fett des Sündopffers ſol er Heben / nemlich / das fett am eingeweide / 9die zwo nieren / mit dem fett das dran iſt an den lenden / vnd das netz vber der lebber / an den nieren abgeriſſen / 10Gleich wie ers Hebt vom ochſen im Danckopffer / vnd ſols anzünden auff dem Brandopfferſaltar. 11Aber das fell des Farren / mit allem fleiſch ſampt dem kopff / vnd ſchenckeln / vnd das eingeweide / vnd den miſt / 12das ſol er alles hin aus füren auſſer dem Lager / an eine reine ſtete / da man die Aſſchen hin ſchüttet / vnd ſols verbrennen auff dem holtz mit fewr.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    (Ergert)

    Das iſt / mit le­ren oder le­ben on­ge­fehr zur ſünd vnd ſchuld vr­ſache ge­be.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    13WEns eine gantze Gemeine in Iſrael verſehen würde / vnd die that fur jren augen verborgen were / das ſie jrgent wider ein Gebot des HERRN gethan hetten / das ſie nicht thun ſolten / vnd ſich alſo verſchuldeten / 14Vnd darnach jrer ſunde innen würden / die ſie gethan hetten / Sollen ſie einen jungen Farren dar bringen zum Südopffer / vnd fur die thür der Hütten des Stiffts ſtellen. 15Vnd die Elteſten von der Gemeine ſollen jre hende auff ſein heubt legen fur dem HERRN / vnd den Farren ſchlachten fur dem HERRN. 16Vnd der Prieſter der geſalbet iſt / ſol des bluts vom Farren in die hütten des Stiffts bringen / 17vnd mit ſeinem finger drein tuncken / vnd ſieben mal ſprengen fur dem HERRN / fur dem Furhang. 18Vnd ſol des bluts auff die hörner des Altars thun / der fur dem HERRN ſtehet in der Hütten des Stiffts. Vnd alles ander blut an den boden des Brandopfferſaltar gieſſen / der fur der Leui. 9.; Num. 15.

    [57b] thür der Hütten des Stiffts ſtehet. 19Alles ſein fett aber ſol er Heben / vnd auff dem Altar anzünden. 20Vnd ſol mit dem Farren thun / wie er mit dem farren des Sündopffers gethan hat / Vnd ſol alſo der Prieſter ſie verſünen / ſo wirds jnen vergeben. 21Vnd ſol den Farren auſſer dem Lager füren vnd verbrennen / wie er den vorigen Farren verbrand hat / das ſol das Sündopffer der Gemeine ſein.

    22WEnn aber ein Fürſt ſundiget / vnd jrgent wider des HERRN / ſeins Gottes gebot thut / das er nicht thun ſolt / vnd verſihets / das er ſich verſchuldet / 23vnd wird ſeiner ſünde innen die er gethan hat. Der ſol zum Opffer bringen / einen Zigenbock on wandel / 24vnd ſeine hand auff des Bocks heubt legen / vnd jn ſchlachten an der ſtat / da man die Brandopffer ſchlachtet fur dem HERRN Das ſey ſein Sündopffer. 25Da ſol denn der Prieſter des bluts von dem Sündopffer nemen mit ſeinem finger / vnd auff die hörner des Brandopfferſaltar thun / vnd das ander blut an den boden des Brandopfferſaltar gieſſen. 26Aber alles ſein fett ſol er auff dem Altar anzünden / gleich wie das fett des Danckopffers / Vnd ſol alſo der Prieſter ſeine Sunde verſünen / ſo wirds jm vergeben.

    27WEns aber eine Seele vom gemeinen Volck verſihet vnd ſündiget / das ſie jrgent wider der Gebot des HERRN eines thut / das ſie nicht thun ſolt / vnd ſich alſo verſchuldet / 28vnd jrer ſünde innen wird / die ſie gethan hat / Die ſol zum Opffer eine Zigen bringen on wandel / fur die ſünde die ſie gethan hat / 29Vnd ſol jre hand auff des Sündopffers heubt legen / vnd ſchlachten an der ſtete des Brandopffers. 30Vnd der Prieſter ſol des bluts mit ſeinem finger nemen / vnd auff die hörner des Altars des Brandopffers thun / vnd alles blut an des Altars boden gieſſen. 31Alle ſein fett aber ſol er abreiſſen / wie er das fett des Danckopffers abgeriſſen hat / vnd ſols anzünden auff dem Altar zum ſüſſen geruch dem HERRN / Vnd ſol alſo der Prieſter ſie verſünen / ſo wirds jr vergeben.

    32WIrd er aber ein ſchaf zum Sündopffer bringen / ſo bringe er das eine Sie iſt / on wandel / 33Vnd lege ſeine hand auff des Sündopffers heubt vnd ſchlacht es zum Sündopffer / an der ſtete / da man die Brandopffer ſchlachtet. 34Vnd der Prieſter ſol des bluts mit ſeinem finger nemen / vnd auff die hörner des Brandopfferſaltar thun / vnd alles blut an den boden des Altars gieſſen. 35Aber alle ſein fett ſol er abreiſſen / wie er das fett vom Schaf des Danckopffers abgeriſſen hat / vnd ſols auff dem Altar anzünden / zum Fewr dem HERRN / vnd ſol alſo der Prieſter verſünen ſeine Sünde die er gethan hat / ſo wirds jm vergeben.

     

     

     

     

     

    Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe der Lutherbibel von 1545

    Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

    Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

    Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

     
     
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    SK Version 16.10.2019  

     
     
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    1545
    3Mos
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