Das 3. Buch Mose (Levitikus)
Kapitel XXIIII.

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Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

Das 3. Buch Mose
Levitikus

 

C. XXIIII.

 

3Mos

Kapitel 24,1-23

 

Der Text in 27 Kapiteln

 
Auswahl der Kapitel

Das 3. Buch Mose (Levitikus)

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    Gliederung Kapitel XXIIII.

     

    Nr.

    Textstelle

    Abschnitt | Link zum Text

    Kapitel XXIIII.

     

     

    1 - 7

     

    I. DIE OPFERGESETZE

     

    1

    24,1-17

    →xx

     

     

     

     

    Das Dritte Bucĥ
    Moſe.

     

     

    [56a]

     

    XXIIII.

     

     

    Überſchrift

     

    VND der HERR redet mit Moſe /

    nach dem

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    1VND der HERR redet mit Moſe / vnd ſprach. 2Gebeut den kindern Iſrael / das ſie zu dir bringen geſtoſſen lauter Bawmöle zu Liechten / das oben in die Lampen teglich gethan werde / 3hauſſen fur dem furhang des Zeugnis in der Hütten des Stiffts. Vnd Aaron ſols zurichten des abends vnd des morgens fur dem HERRN teglich / Das ſey ein ewiges Recht ewrn Nachkomen / 4Er ſol aber die Lampen auff dem feinen Leuchter zurichten fur dem HERRN teglich. Exod. 27.

    5VND ſolt Semelmelh nemen / vnd dauon zwelff Kuchen backen / zwo zehende ſol ein kuche haben / 6Vnd ſolt ſie legen ja ſechs auff eine ſchicht auff den feinen Tiſch fur dem HERRN. 7Vnd ſolt auff die ſelben legen reinen Weyrauch / das es ſeien Denckbrot zum Fewr dem HERRN. 8Alle Sabbath für vnd für / ſol er ſie zurichten fur dem HERRN / von den kindern Iſrael / zum ewigen Bund. 9Vnd ſollen Aarons vnd ſeiner Söne ſein / die ſollen ſie eſſen an heiliger Stete / Denn das iſt ſein allerheiligſts von den Opffern des HERRN zum ewigen Recht. Exod. 25.

    10Es gieng aber aus eines jsraeliſchen weibs Son / der eines Egyptiſchen mans Kind war vnter den kindern Iſrael / vnd zancket ſich im Lager mit einem Iſraeliſchen man / 11Vnd leſtert den Namen vnd fluchet. Da brachten ſie jn zu Moſe (Seine mutter aber hies Selomith / eine tochter Dibri vom ſtam Dan) 12vnd legten jn gefangen / bis jnen klar antwort würde durch den Mund des HERRN.
    13VNd der HERR redet mit Moſe / vnd ſprach / 14Füre den Flucher hin aus fur das Lager / vnd las alle / die es gehöret haben / jre hende auff ſein Heubt legen / vnd las jn die gantze Gemeine ſteinigen. 15Vnd ſage den kindern Iſrael / Welcher ſeinem Gott fluchet / Der ſol ſeine ſünde tragen / 16Welcher des HERRN Namen leſtert / Der ſol des todes ſterben / die gantze Gemeine ſol jn ſteinigen / Wie der Frembdlinge / ſo ſol auch der Einheimiſche ſein / Wenn er den Namen leſtert / So ſol er ſterben.
    17WEr jrgent einen Menſchen erſchlegt / Der ſol des todes ſterben / 18Wer aber [70a] ein Vieh erſchlegt / Der ſols bezalen / Leib vmb leib. 19Vnd wer ſeinen Neheſten verletzt / Dem ſol man thun / wie er gethan hat / 20Schade vmb ſchade / Auge vmb auge / Zaan vmb zaan / Wie er hat einen Menſchen verletzt / So ſol man jm wider thun. 21Alſo / das wer ein Vieh erſchlegt / der ſols bezalen / Wer aber einen Menſchen erſchlegt / der ſol ſterben. 22Es ſol einerley Recht vnter euch ſein / dem Frembdlingen wie dem Einheimiſchen / Denn ich bin der HERR ewer Gott. Exod. 21.; Deut. 19.; Matt. 5.

    23MOſe aber ſagets den kindern Iſrael / Vnd füreten den Flucher aus fur das Lager / vnd ſteinigeten jn / Alſo theten die kinder Iſrael / wie der HERR Moſe geboten hatte.

    1 Das ſind die Schauwbrot / welche die Kuchen heiſſen / darumb das ſie breit waren wie kuchen. Vnd ſind Denckbrot / darumb / das ſie damit Gottes gedencken vnd von jm predigen ſollen / Gleich wie Chriſtus vns befilhet / das wir ſein gedencken / Das iſt ſeinen Tod verkündigen vnd predigen ſollen.
    2 Das iſt / Opffer.

     

     

     

     

     

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    Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

    Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

     
     
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