Das 3. Buch Mose (Levitikus)
Kapitel V.

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Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

Das 3. Buch Mose
Levitikus

 

C. V.

 

3Mos

Kapitel 5,1 - 6,7

 

Der Text in 27 Kapiteln

 
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Das 3. Buch Mose (Levitikus)

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    Gliederung Kapitel V.

     

    Nr.

    Textstelle

    Abschnitt | Link zum Text

    Kapitel V.

     

     

    1 - 7

     

    I. DIE OPFERGESETZE

     

    1

    5,1-17

    →xx

     

     

     

     

    Das Dritte Bucĥ
    Moſe.

     

     

    [57b]

     

    V.

     

     

    Überſchrift

     

    WENN eine Seele ſundigen würde / das

    er einen Fluch höret vnd er des Zeuge iſt / oder geſehen oder erfaren hat / vnd nicht angeſagt / der iſt einer miſſethat ſchüldig. 2Oder wenn eine Seele etwas vnreines anrüret / es ſey ein Ass eines vnreinen Thiers oder Viehs / oder Gewürmes / vnd wüſte es nicht / der iſt vnrein / vnd hat ſich verſchuldet. 3Oder wenn er einen vnreinen Menſchen anrüret / in waſerley vnreinigkeit / der Menſch vnrein werden kan / Vnd wüſte es nicht / vnd wirds innen / der hat ſich verſchuldet. 4Oder wenn eine Seele ſchweret / das jm aus dem mund entferet / ſchaden oder guts zu thun / wie denn einem Menſchen ein Schwur entfaren mag / ehe ers bedecht / vnd wirds innen / der hat ſich an der einem verſchuldet.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    5WEns nu geſchicht / das er ſich der eines verſchuldet / vnd erkennet ſich das er daran geſündiget hat / 6So ſol er fur ſeine ſchuld dieſer ſeiner ſunde die er gethan hat / dem HERRN bringen von der Herd / ein ſchaf oder zigenmutter / zum Sündopffer / So ſol jm der Prieſter ſeine ſunde verſünen. [58a]

    7VErmag er aber nicht ein ſchaf / So bringe er dem HERRN fur ſeine ſchuld die er gethan hat / zwo Dordeltauben / oder zwo Jungetauben / Die erſte zum Sündopffer / die ander zum Brandopffer. 8Vnd bringe ſie dem Prieſter / Der ſol die erſte zum Sündopffer machen / vnd jr den Kopff abkneipen hinder dem genick / vnd nicht abbrechen / 9Vnd ſprenge mit dem blut des Sündopffers / an die ſeite des Altars / vnd laſſe das vbrige blut ausbluten / an des Altars boden / Das iſt das Sündopffer. 10Die ander aber ſol er zum Brandopffer machen / nach ſeinem Recht / Vnd ſol alſo der Prieſter jm ſeine Sunde verſünen / die er gethan hat / ſo wirds jm vergeben.
    11VErmag er aber nicht zwo Dordeltauben / oder zwo Jungetauben / So bringe er fur ſeine ſunde ſein Opffer / ein zehenden teil Ephi ſemelmelh zum Sündopffer / Er ſol aber kein öle drauff legen / noch weyrauch drauff thun / denn es iſt ein Sündopffer. 12Vnd ſols zum Prieſter bringen / Der Prieſter aber ſol ein hand vol dauon nemen zum gedechtnis / vnd anzünden auff dem Altar zum Fewr dem HERRN / das iſt ein Sündopffer. 13Vnd der Prieſter ſol alſo ſeine ſünde die er gethan hat / jm verſünen / ſo wirds jm vergeben / Vnd ſol des Prieſters ſein / wie ein Speisopffer.

    14VND der HERR redet mit Moſe / vnd ſprach / 15Wenn ſich eine Seele vergreifft / das ſie es verſihet / vnd ſich verſündigt / an dem / das dem HERRN geweihet iſt / Sol ſie jr Schuldopffer dem HERRN bringen / einen Widder on wandel von der Herd / der zween ſekel ſilbers werd ſey / nach dem ſekel des Heiligthums / zum Schuldopffer. 16Da zu was er geſündiget hat an dem geweiheten / ſol er widergeben / vnd das fünffte teil darüber geben / vnd ſols dem Prieſter geben / Der ſol jn verſünen / mit dem Widder des Schuldopffers / ſo wirds jm vergeben.

    17WEnn eine Seele ſundigt / vnd thut wider jrgent ein Gebot des HERRN das ſie nicht thun ſolt / vnd hats nicht gewuſt / die hat ſich verſchuldet / vnd iſt einer miſſethat ſchüldig. 18Vnd ſol bringen einen Widder von der Herd on wandel / der eines Schuldopffers werd iſt / zum Prieſter / Der ſol jm ſeine vnwiſſenheit verſünen / die er gethan hat / vnd wuſte es nicht / ſo wirds jm vergeben. 19Das iſt das Schuldopffer / das er dem HERRN verfallen iſt.

    1VND der HERR redet mit Moſe / vnd ſprach / 2Wenn eine Seele ſündigen würde / vnd ſich an dem HERRN vergreiffen / das er ſeinem neben Menſchen verleugnet / was er jm befolhen hat / Oder das jm zu trewer hand gethan iſt / Oder das er mit gewalt genomen / Oder mit vnrecht zu ſich bracht / 3Oder das verloren iſt / funden hat / vnd leugnet ſolchs mit einem falſchen Eid / wie es der eines iſt / darin ein Menſch wider ſeinen Neheſten ſunde thut. 4Wens nu geſchicht / das er alſo ſundiget / vnd ſich verſchuldet / So ſol er wider geben / was er mit gewalt genomen / oder mit vnrecht zu ſich bracht / oder was jm befolhen iſt / oder was er funden hat / 5oder wor vber er den falſchen Eid gethan hat / das ſol er alles gantz widergeben / Dazu das fünffte teil drüber geben / dem des geweſt iſt / des tages / wenn er ſein Schuldopffer gibt. 6Aber fur ſeine ſchuld ſol er dem HERRN zu dem Prieſter einen Widder / von der Herd on wandel bringen / der eines Schuldopffers werd iſt / 7So ſol jn der Prieſter verſünen fur dem HERRN / ſo wirds jm vergeben / alles was er gethan hat / daran er ſich verſchuldet hat. Num. 5.

     

     

     

     

     

    Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe der Lutherbibel von 1545

    Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

    Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

    Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

     
     
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    SK Version 16.10.2019  

     
     
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    1545
    3Mos
    5