Das 3. Buch Mose (Levitikus)
Kapitel XVII.

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Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

Das 3. Buch Mose
Levitikus

 

C. XVII.

 

3Mos

Kapitel 17,1-16

 

Der Text in 27 Kapiteln

 
Auswahl der Kapitel

Das 3. Buch Mose (Levitikus)

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    Gliederung Kapitel XVII.

     

    Nr.

    Textstelle

    Abschnitt | Link zum Text

    Kapitel XVII.

     

     

    1 - 7

     

    I. DIE OPFERGESETZE

     

    1

    17,1-17

    →xx

     

     

     

     

    Das Dritte Bucĥ
    Moſe.

     

     

    [56a]

     

    XVII.

     

     

    Überſchrift

     

    VND der HERR redet mit Moſe /

    nach dem

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    1VND der HERR redet mit Moſe / vnd ſprach / 2Sage Aaron vnd ſeinen Sönen / vnd allen kindern Iſrael / vnd ſprich zu jnen / Das iſts / das der HERR geboten hat. 3Welcher aus dem haus Iſrael ein ochſen oder lamb / oder zigen ſchlacht in dem Lager oder auſſen fur dem Lager / 4vnd nicht fur die thür der Hütten des Stiffts bringet / das dem HERRN zum Opffer gebracht werde fur der Wonunge des HERRN / Der ſol des bluts ſchüldig ſein / als der blut vergoſſen hat / Vnd ſolcher Menſch ſol ausgerottet werden aus ſeinem Volck.
    5DArumb ſollen die kinder Iſrael jre Opffer / die ſie auff dem freien feld opffern wollen / fur den HERRN bringen / fur die thür der Hütten des Stiffts / zum Prieſter / vnd alda jre Danckopffer dem HERRN opffern. 6Vnd der Prieſter ſol das blut auff den Altar des HERRN ſprengen / fur der thür der Hütten des Stiffts / vnd das fett anzünden zum ſüſſen geruch dem HERRN. 7Vnd mit nicht jre Opffer hinfort den Feldteufeln opffern / mit den ſie huren / Das ſol jnen ein ewiges Recht ſein bey jren Nachkommen. 8Darumb ſoltu zu jnen ſagen / Welcher Menſch aus dem hauſe Iſrael / oder auch ein Frembdlinger der vnter euch iſt / der ein Opffer oder Brandopffer thut / 9vnd bringts nicht fur die thür der Hütten des Stiffts / das ers dem HERR thue Der ſol ausgerottet werden von ſeinem Volck.

    10VND welcher Menſch / er ſey vom haus Iſrael oder ein Frembdlinger vnter euch / jrgent Blut iſſet / wider den wil ich mein Andlitz ſetzen / vnd wil jn mitten aus ſeinem volck rotten. 11Denn des Leibs leben iſt im blut / vnd ich habs euch zum Altar gegeben / das ewre Seelen damit verſünet werden / Denn das blut iſt die verſünung furs leben. 12Darumb hab ich geſagt den kindern Iſrael / Keine Seele vnter euch ſol blut eſſen / auch kein Frembdlinger der vnter euch wonet. Act. 15.; Leui. 3.; Deut. 12.
    13VND welcher Menſch / er ſey vom haus Iſrael oder ein Frembdlinger vnter euch / der ein Thier oder Vogel fehet auff der jaget / das man iſſet / der ſol deſſelben blut vergieſſen vnd mit erden zuſcharren. 14Denn des Leibs leben iſt in ſeinem blut / ſo lang es lebet / Vnd ich hab den kindern Iſrael geſagt / Ir ſolt keins leibs blut eſſen / Denn des leibs leben iſt in ſeinem blut / Wer es iſſet / Der ſol ausgerottet werden. 15Vnd welche Seele ein Aſs oder was vom Wild züriſſen iſt / iſſet / er ſey ein Einheimiſcher oder Frembdlinger / der ſol ſein kleid waſſchen / vnd ſich mit waſſer baden / vnd vnrein ſein bis auff den abend / ſo wird er rein. 16Wo er ſeine kleider nicht waſſchen noch ſich baden wird / So ſol er ſeiner miſſethat ſchüldig ſein.

    1 Da ſiheſtu / das er nicht wil eigen vnd ſelb erweleten Gottesdienſt haben / auſſer ſeinem geordenten Gottesdienſt. Darumb nennet er einen ſolchen Opfferer / einen Mörder wie Jeſa. 66. auch thut.
    2 Nicht ſie ſelbs aus eigener walh vnd andacht.

     

     

     

     

     

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    Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

    Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

     
     
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