Das 3. Buch Mose (Levitikus)
Kapitel XX.

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Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

Das 3. Buch Mose
Levitikus

 

C. XX.

 

3Mos

Kapitel 20,1-27

 

Der Text in 27 Kapiteln

 
Auswahl der Kapitel

Das 3. Buch Mose (Levitikus)

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    Gliederung Kapitel XX.

     

    Nr.

    Textstelle

    Abschnitt | Link zum Text

    Kapitel XX.

     

     

    1 - 7

     

    I. DIE OPFERGESETZE

     

    1

    20,1-17

    →xx

     

     

     

     

    Das Dritte Bucĥ
    Moſe.

     

     

    [56a]

     

    XX.

     

     

    Überſchrift

     

    VND der HERR redet mit Moſe /

    nach dem

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    1VND der HERR redet mit Moſe / vnd ſprach. 2Sage den kindern Iſrael / Welcher vnter den kindern Iſrael / oder ein Frembdlinger der in Iſrael wonet / ſeines ſamens dem Molech gibt / Der ſol des tods ſterben / das volck im Lande ſol jn ſteinigen. 3Vnd ich wil mein Andlitz ſetzen wider ſolchen Menſchen / vnd wil jn aus ſeinem Volck rotten / das er dem Molech ſeines ſamens gegeben / vnd mein Heiligthum verunreinigt / vnd meinen heiligen Namen entheiliget hat. 4Vnd wo das volck im Lande / durch die finger ſehen würde / dem Menſchen / der ſeins ſamens dem Molech gegeben hat / das es jn nicht tödtet / 5So wil doch ich mein Andlitz wider den ſelben Menſchen ſetzen / vnd wider ſein Geſchlecht / vnd wil jn vnd alle die jm nach gehuret haben mit dem Molech / aus jrem Volck rotten. Leui. 18.; Pſal. 106.
    6WEnn eine Seele ſich zu den Warſagern vnd Zeichendeuter wenden wird / das ſie jnen nachhuret / So wil ich mein Andlitz wider dieſelben Seele ſetzen / vnd wil ſie aus jrem Volck rotten. 7Darumb heiliget euch vnd ſeid heilig / Denn ich bin der HERR ewr Gott / 8Vnd haltet meine Satzung / vnd thut ſie / Denn ich bin der HERR der euch heiliget. Leui. 19.
    9WEr ſeinem Vater oder ſeiner Mutter fluchet / der ſol des tods ſterben / Sein blut ſev auff jm / das er ſeinem Vater oder Mutter geflucht hat. Exo. 21.; Prou. 10.; Matt. 15.

    10WEr die Ehe bricht mit jemands Weibe / der ſol des tods ſterben / beide Ehebrecher vnd Ehebrecherin / Darumb / das er mit ſeines Neheſten weib die Ehe gebrochen hat. Deut. 22.; Matt. 5.; Johan. 8.
    11WEnn jemands bey ſeines Vaters weib ſchlefft / das er ſeins Vaters ſchambd geblöſſet hat / Die ſollen beide des tods ſterben / Ir blut ſey auff jnen. Leui. 18.; Deut. 27.
    12WEnn jemand bey ſeiner Schnur ſchlefft / So ſollen ſie beide des tods ſterben / denn ſie haben eine ſchande begangen / Ir blut ſey auff jnen.
    13WEnn jemand beim Knaben ſchlefft / wie beim Weibe / die haben einen Grewel gethan / Vnd ſollen beide des tods ſterben / Ir blut ſey auff jnen.
    14WEnn jemand ein Weib nimpt / vnd jre Mutter dazu / der hat ein laſter verwirckt / Man ſol jn mit Fewr verbrennen / vnd ſie beide auch / das kein laſter ſey vnter euch.

    15WEnn jemand beim Vieh ligt / der ſol des Tods ſterben / Vnd das Vieh ſol man erwürgen. Exo. 22.
    16WEnn ein Weib ſich jrgent zu einem Vieh thut / das ſie mit jm zuſchaffen hat / Die ſoltu tödten / vnd das Vieh auch / Des tods ſollen ſie ſterben / Ir blut ſey auff jnen. [67b]

    17WEnn jemand ſeine Schweſter nimpt / ſeins Vaters tochter oder ſeiner Mutter tochter / vnd jre ſchambd beſchawet / vnd ſie wider ſeine ſchambd / Das iſt ein blutſchande / Die ſollen ausgerottet werden fur den Leuten jres volcks / Denn er hat ſeiner Schweſter ſchambd entblöſſet / er ſol ſeine miſſethat tragen.
    18WEnn ein Man beim Weibe ſchlefft zur zeit jrer Kranckheit / vnd entblöſſet jre ſchambd / vnd deckt jren brun auff / vnd ſie entblöſſet den brun jrs bluts / Die ſollen beide aus jrem Volck gerottet werden.

    19DEiner Mutter ſchweſter ſchambd / vnd deines Vaters ſchweſter ſchambd ſoltu nicht blöſſen / Denn ein ſolcher hat ſeine neheſte Blutfreundin auffgedeckt / vnd ſie ſollen jre miſſethat tragen. Leui. 18.
    20WEnn jemand bey ſeines Vatern bruders weib ſchlefft / der hat ſeines Vettern ſchambd geblöſſet / Sie ſollen jre ſünde tragen / on Kinder ſollen ſie ſterben.
    21WEnn jemand ſeines Bruders weib nimpt / das iſt eine ſchendliche that / Sie ſollen on Kinder ſein / darumb / das er hat ſeines Bruders ſchambd geblöſſet.

    22SO haltet nu alle meine Satzung vnd meine Rechte / vnd thut darnach / auff das euch nicht das Land ausſpeie / dar ein ich euch füre / das jr drinnen wonet. 23Vnd wandelt nicht in den Satzungen der Heiden / die ich fur euch her werde ausſtoſſen / Denn ſolchs alles haben ſie gethan / vnd ich hab einen Grewel an inen gehabt.
    24EVch aber ſage ich / Ir ſolt jener Land beſitzen / Denn ich wil euch ein Land zum Erbe geben / darin milch vnd honig fleuſſt. Ich bin der HERR ewr Gott / der euch von den Völckern abgeſondert hat / 25das jr auch abſondern ſolt / das reine Vieh / vom vnreinen / vnd vnreine Vogel von den reinen / vnd ewre Seelen nicht verunreiniget am Vieh / an Vogeln / vnd an allem das auff Erden kreucht / das ich euch abgeſondert habe / das es vnreine ſey. 26Darumb ſolt jr mir heilig ſein / Denn ich der HERR bin heilig / der euch abgeſondert hat von den Völckern / das jr mein weret. Leui. 11.; Leu. 19.; Deut. 14.
    27WEnn ein Man oder Weib ein Warſager oder Zeichendeuter ſein wird / Die ſollen des tods ſterben / man ſol ſie ſteinigen / Ir blut ſey auff jnen. Deut. 18.

    1 Das iſt / ſeiner kinder.

     

     

     

     

     

    Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe der Lutherbibel von 1545

    Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

    Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

    Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

     
     
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