Das 3. Buch Mose (Levitikus)
Kapitel XXII.

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Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Geschichtsbücher des Alten Testaments

Das 3. Buch Mose
Levitikus

 

C. XXII.

 

3Mos

Kapitel 22,1-33

 

Der Text in 27 Kapiteln

 
Auswahl der Kapitel

Das 3. Buch Mose (Levitikus)

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    Gliederung Kapitel XXII.

     

    Nr.

    Textstelle

    Abschnitt | Link zum Text

    Kapitel XXII.

     

     

    1 - 7

     

    I. DIE OPFERGESETZE

     

    1

    22,1-17

    →xx

     

     

     

     

    Das Dritte Bucĥ
    Moſe.

     

     

    [56a]

     

    XXII.

     

     

    Überſchrift

     

    VND der HERR redet mit Moſe /

    nach dem

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    1VND der HERR redet mit Moſe / vnd ſprach / 2Sage Aaron vnd ſeinen Sönen / das ſie ſich enthalten von dem Heiligen den kinder Iſrael / welchs ſie mir heiligen / vnd meinen heiligen Namen nicht entheiligen / Denn ich bin der HERR. 3So ſage nu jnen auff jre Nachkomen / Welcher ewrs ſamens erzu tritt zu dem heiligen / das die kinder Iſrael dem HERRN heiligen / vnd verunreinigt ſich alſo vber dem ſelben / des Seele ſol ausgerottet werden fur meinem Andlitz / Denn ich bin der HERR.
    4WElcher des ſamens Aarons auſſetzig iſt / oder einen flus hat / Der ſol nicht eſſen von dem Heiligen / bis er rein werde. Wer etwa einen vnreinen Leib anrüret / Oder welchem der Same entgehet im ſchlaff / 5Vnd welcher jrgent ein Gewürm anrüret das jm vnrein iſt / Oder einen Menſchen der jm vnrein iſt / vnd alles was jn verunreinigt / 6welche Seele der eins anrüret / die iſt vnrein bis auff den abend. Vnd ſol von dem Heiligen nicht eſſen / ſondern ſol zuuor ſeinen Leib mit waſſer baden / 7Vnd wenn die Sonne vntergangen / vnd er rein worden iſt / denn mag er daruon eſſen / denn es iſt ſeine narung. 8Ein Ass / vnd was von wilden Thieren zuriſſen iſt / ſol er nicht eſſen / auff das er nicht vnrein dran werde / Denn ich bin der HERR. 9Darumb ſollen ſie meine Satze halten / Das ſie nicht ſünde auff ſich laden vnd dran ſterben / wenn ſie ſich entheiligen / Denn ich bin der HERR der ſie heiliget.
    10KEin ander ſol von dem Heiligen eſſen / noch des Prieſters hausgenos / noch taglöner. 11Wenn aber der Prieſter eine Seele vmb ſein geld kaufft / der mag dauon eſſen / Vnd was jm in ſeinem Hauſe geborn wird / das mag auch von ſeinem brot eſſen. 12Wenn aber des Prieſters tochter eins Frembden weib wird / die ſol nicht von der heiligen Hebe eſſen. 13Wird ſie aber eine Widwen [68b] oder ausgeſtoſſen / vnd hat keinen Samen / vnd kompt / wider zu jrs Vaters hauſe / So ſol ſie eſſen von jrs Vaters brot / als da ſie noch eine Magd war. Aber kein Frembdlinger ſol dauon eſſen.
    14WErs verſihet vnd ſonſt von dem Heiligen iſſet / der ſol das fünffte teil dazu thun / vnd dem Prieſter geben ſampt dem Heiligen / 15auff das ſie nicht entheiligen das Heilige der kinder Iſrael / das ſie dem HERRN Heben / 16Auff das ſie ſich nicht mit miſſethat vnd ſchuld beladen / wenn ſie jr Geheiligtes eſſen / Denn ich bin der HERR der ſie heiliget.
    17VND der HERR redet mit Moſe / vnd ſprach / 18Sage Aaron vnd ſeinen Sönen / vnd allen kindern Iſrael / Welcher Iſraeliter oder Frembdlinger in Iſrael ſein Opffer thun wil / es ſey jrgent jr gelübd oder von freiem willen / das ſie dem HERRN ein Brandopffer thun wöllen / das jm von euch angeneme ſey / 19Das ſol ein Menlin vnd on wandel ſein / von rindern oder lemmern oder zigen. 20Alles was einen Feil hat / ſolt jr nicht opffern / Denn es wird fur euch nicht angeneme ſein. Deut. 15.; Deut. 17.; Mala. 1.; Eccl. 35.
    21VNd wer ein Danckopffer dem HERRN thun wil / ein ſonderlich gelübd / oder von freiem willen / von rindern oder ſchafen / das ſol on wandel ſein / das es angeneme ſey / Es ſol keinen feil haben. 22Iſts blind oder gebrechlich / oder geſchlagen / oder dürre / oder reudicht / oder ſchebicht / So ſolt jr ſolchs dem HERRN nicht opffern / vnd dauon kein Opffer geben auff den Altar des HERRN.
    23EIn ochſen oder ſchaf / das vngewönlich gelied / oder wandelbar gelied hat / magſtu von freiem willen opffern / Aber angeneme mags nicht ſein zum gelübd. 24Du ſolt auch dem HERRN kein zuſtoſſens / oder zuriebens / oder zuriſſens / oder das verwund iſt / opffern / vnd ſolt in ewrem Lande ſolchs nicht thun. 25Du ſolt auch ſolcher keins von eines Frembdlingen hand / neben dem brot ewrs Gottes / opffern / Denn es taug nicht / vnd hat einen feil / Darumb wirds nicht angeneme ſein fur euch.
    26VND der HERR redet mit Moſe / vnd ſprach / 27Wenn ein ochs oder lamb oder zige geboren iſt / So ſol es ſieben tage bey ſeiner mutter ſein / vnd am achten tage / vnd darnach mag mans dem HERRN opffern / ſo iſts angeneme. 28Es ſey ein ochs oder lamb / So ſol mans nicht mit ſeinem Jungen auff einen tag ſchlachten.
    29WEnn jr aber wolt dem HERRN ein Lobopffer thun / das fur euch angeneme ſey / 30So ſolt jrs deſſelben tages eſſen / vnd ſolt nichts vbrigs bis auff den morgen behalten / Denn ich bin der HERR. 31Darumb haltet mein Gebot / vnd thut darnach / Denn ich bin der HERR / 32das jr meinen heiligen Namen nicht entheiliget / vnd ich geheiliget werde vnter den kindern Iſrael / Denn ich bin der HERR der euch heiliget / 33der euch aus Egyptenland gefürt hat / das ich ewr Gott were / Ich der HERR.

    1 Das iſt / wie die Nazarei ſich heiliglich abhalten vnd meiden / Naſaru etc. Nemlich / das ſie nicht eſſen ſollen vom Opffer ſie ſeien denn gantz rein vnd heilig.
    2 Vber dis ſtück klaget Malach j. ſeer hart / Denn was nicht taug noch gut iſt / das gibt man Gott vnd ſeinen Dienern / vnd wils alda erkargen. Er aber doch ſolchs hie / als vnangeneme / verdampt / Denn er hat lieb einen frölichen Geber.
    3 Als das nur ein ohr oder keins / das ein auge oder keins / das eins oder mehr füſſe mangelt / oder ſonſt vngeſtalt vnd vngeſchaffen iſt / Es heiſſt / Wer geben wil / der gebe was guts / oder laſſe es anſtehen.

     

     

     

     

     

    Hinweise zur Stilkunst.de-Ausgabe der Lutherbibel von 1545

    Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

    Der Text aus der Luther­bi­bel ist auf un­se­ren Sei­ten in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

    Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

     
     
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    1545
    3Mos
    22