Das Buch Hiob (Ijob) | Kapitel 10

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Die Bücher der Dichtung im Alten Testament

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Bücher der Dichtung im Alten Testament

Das Buch Hiob
Ijob

Kapitel 10

Info

mit Worterklärungen
Luther-Deudſch | Deutsch

 

Hiob 10

 

Der Text in 42 Kapiteln

 
Auswahl der Beiträge und Kapitel

 

Gliederung Kapitel 10

 

Nr.

Textstelle

Abschnitt | Link zum Text

Kapitel X.

 

 

3 - 14

 

II. DER DIALOG: ERSTER GESPRÄCHSGANG

 

 

 

9,1 - 10,22

 

II.5 HIOBS ERSTE ANTWORT AN BILDAD

 

1

10,1-22

→Klage über Gottes Verhalten

 

 

 

 

Das Bucĥ Hiob.

 

 
[277b]

 

X.

 

 

Klage über Gottes Verhalten

 

MEine Seele verdreuſſt mein leben / Ich

wil meine klage bey mir gehen laſſen / vnd reden vom betrübnis meiner ſeelen. 2Vnd zu Gott ſagen / Ver­dam­ne mich nicht / Las mich wiſſen / warumb du mit mir hadderſt? 3Gefellet dirs / das du gewalt thuſt / vnd mich verwirffeſt / den deine Hende gemacht haben / vnd macheſt der Gottloſen furnemen zu ehren? 4Haſtu denn auch fleiſchliche augen / oder ſiheſtu wie ein Menſch ſihet? 5Oder iſt deine zeit wie eines Menſchen zeit? Oder deine jar wie eines Mans jare? 6Das du nach meiner miſſethat frageſt / vnd ſucheſt meine ſünde. 7So du doch weiſſeſt / wie ich nicht Gottlos ſey / So doch niemand iſt / der aus dei­ner Hand erretten müge.

 

 

8DEine hende haben mich geerbeitet / vnd gemacht alles was ich vmb vnd vmb bin / Vnd verſenckeſt mich ſo gar. 9Gedenck doch / das du mich aus Leimen ge­macht haſt / vnd wirſt mich wider zu Erden machen. 10Haſtu mich nicht wie Milch gemolcken / vnd wie Keſe laſſen gerinnen? 11Du haſt mir haut vnd fleiſch angezogen / mit beinen vnd adern haſtu mich zuſamen gefüget. 12Leben vnd wolthat haſtu an mir gethan / vnd dein auffſehen bewart meinen b odem. 13Vnd wie­wol du ſolchs in deinem hertzen ver­bir­geſt / ſo weis ich doch / das du des ge­denckeſt. 14Wenn ich ſündige / So merckſtus bald / vnd leſſeſt meine miſſethat nicht vngeſtrafft. 15Bin ich Gottlos / ſo iſt mir aber weh / Bin ich Gerecht / So thar ich doch mein heubt nicht auffheben / als der ich vol ſchmach bin vnd ſehe mein Elend. 16Vnd wie ein auffgereckter Lewe jageſtu mich / vnd handelſt widerumb grewlich mit mir. 17Du erneweſt deine Zeugen wider mich / vnd macheſt deines zorns viel auff mich / Es zeplagt mich eins vber das ander mit hauffen.

(Vmb vnd vmb)

Nichts iſt an mir / das du nicht ge­macht haſt / oder nicht dein ſey. Noch ver­wirffſ­tu mich / als het­te mich ein ander ge­macht / der dein Feind were / So gar nimpſtu dich dei­nes eigens nicht an.

b

(Odem)

Das iſt / mein Le­ben / das der odem an­zeigt.

 

18WArumb haſtu mich aus Mutterleib komen laſſen? Ah / das ich were vmbkomen / vnd mich nie kein auge geſehen hette. 19So were ich als die nie geweſen ſind / von Muterleibe zum grabe bracht. 20Wil denn nicht ein ende haben mein kurtzes Leben? vnd von mir laſſen / das ich ein wenig erquickt würde? 21Ehe denn ich hin gehe vnd kome nicht wider / nemlich / ins Land der finſternis vnd des tunckels. 22Ins Land / da es ſtock dicke finſter iſt / vnd da keine ordenung iſt / da es ſcheinet wie das tunckel.

 

 

 

 

 
Aus dem Verzeichnis der Abkürzungen und Namen biblischer Bücher

Luthers Verweise auf biblische Bücher

 Kürzel

 Bezeichnung in Luthers Biblia 1545

 Moderne Bibel

 Kürzel

Hiob
Iob.
Das Buch Hiob.

Biblia Vulgata: Iob

Das Buch Hiob (Ijob)

Das Buch Ijob

Hiob

Ijob

Hiob

Erläuterungen siehe →Liste der Abkürzungen und Namen biblischer Bücher

 
 

Worterklärungen: Übersicht

Die folgenden Begriffe aus dem Text Hiob 10 werden hier erläutert.

Versnummer: Luthers Wort

1: Seele

2: hadderſt

3: thuſt

3: Hende

3: Gottloſen

3: furnemen

4: Haſtu

4: ſiheſtu

5: jar

5: Mans

7: Gottlos

8: vmb vnd vmb

8: leimen

10: Keſe

12: odem

14: merckſtus

15: thar

16: auffgereckter

16: Lewe

16: jageſtu

16: grewlich

17: erneweſt

17: zeplagt

20: erquickt

21: tunckels

21: Ordenung

  

Klick auf ein Wort führt zum Eintrag mit den Erklärungen.

Das vollständige Verzeichnis findet sich hier: →Das große Stilkunst.de–Wörterbuch zur Lutherbibel von 1545

 
Aus dem Stilkunst.de-Wörterbuch zur Lutherbibel von 1545

Worterklärungen:
Seltene Namen, Wörter und Begriffe im Text Hiob 10

Vers

Luther-Deutsch

Deutsch   |   Erläuterungen

1

Seele

Seele, die

Seele
Vorkommen in der Lutherbibel von 1545

 

Gesamt AT Apokryphen NT
602 504 29 69

hebräisch: נֶ֫פֶשׁ (nεfεš), eigtl.: Hauch, Atem

1) was ein Wesen lebendig macht: Seele

2) Sitze der Empfindungen: Gemüt, Herz

3) lebendiges Wesen (worin Leben ist), Lebender, Person

griechisch: ψυχή (psyche), eigtl.: das (irdische) Leben

1) die Seele

2) das Leben

3) lebendiges Wesen (worin Leben ist), Lebender, Person, lebender Mensch

lateinisch: anima

Atem, Hauch, Seele, Gemüt, Leben, Lebenskraft

Der Begriff Seele erstreckt sich über ein weites Feld von Bedeutungen, die alle im individuellen Sein eines lebendigen Wesens, speziell eines Menschen angesiedelt sind. Es reicht vom belebenden Atem über den Sitz der Emotionen, über Emotionen selbst, über Gemütszustände bis hin zu Lebenskraft und zu Leben an sich.

 

Seele grenzt immer lebende und empfindende Wesen von Gegenständen, toten Körpern und Verstorbenen ab, die alle diese Eigenschaften, also die Seele, entweder nicht besitzen oder verloren haben.

 

Das heutige Verständnis

 

Der Begriff der Seele ist religionsgeschichtlich in allen Kulturen vorhanden, aber mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen verbunden. Heute gibt es viele Interpretationsversuche, die oft zur Erklärung und Abgrenzung verschiedene Seelen-Typen beschreiben, wie die Körper-Seele, die Frei-Seele, die Schatten-Seele u.a.

 

Allen gemein scheint nur zu sein, dass mit Seele eine individuelle »Lebenskraft« gemeint ist, die jedoch nicht näher greifbar ist. Sie belebt den Körper, wenn der Mensch aktiv und bewusst ist (Körper-Seele). Sie existiert vom Bewusstsein aber auch unabhängig, beispielsweise, wenn der Mensch schläft oder bewusstlos ist (Frei-Seele). Sie beinhaltet die Gedanken und Gefühle (Ich-Seele). Die Hauch-Seele ist eine Art ätherisches Fluidum, und eine spezielle Gabe des Höchstens Wesens (ein Beispiel ist der Odem, den Adam eingeblasen bekommt). Die Schatten-Seele ermöglicht es, im Schlaf in den Träumen zu reisen, ohne den schlafenden Körper mitzunehmen, usw.

 

Im christlichen Abendland ist die Idee einer Seele zwar selbstverständlich, der Gebrauch des Begriffs aber längst nicht einheitlich. Bis heute steht der Begriff Seele im Zentrum theologischer Untersuchungen und Diskussionen. So ist das hebräische Wort נֶ֫פֶשׁ (Seele) eines der am meisten untersuchten Wörter im Alten Testament, nicht zuletzt, um die Grundlagen zu schaffen für ein christlich religiöses Verständnis.

 

Die Frei-Seele entspricht in etwa dem christlichen Verständnis: Sie ist von Körper und Geist unabhängig (frei). Die Frei-Seele vertritt den ganzen Menschen mit all seinen persönlichen Eigenschaften, Fähigkeiten, Gedanken und Erinnerungen. Sie kann in Träumen, Trancen oder in Bewusstlosigkeit den Körper vorübergehend verlassen und eigenständig existieren (frei). Kehrt sie nicht zurück, stirbt der Mensch, doch die Frei-Seele überlebt, womit die Persönlichkeit des Menschen nach seinem Tod erhalten bleibt.

 

Damit grenzt sich der Begriff Seele von der Bedeutung Lebenskraft oder von Leben eindeutig ab. Während die Lebenskraft und das Leben mit dem Tod verloren gehen, existiert die Seele weiter. Um eine »lebendige Seele« zu werden (→1Mos 2,7), braucht es einen Körper (Materie), einen Geist (Denken und Handeln), eine Seele (das individuelle »Ich«) und das Leben an sich (das Luther Odem nennt).

 

Die Interpretation des Wortes Seele
in den biblischen Texten

 

Die heutigen, z. T. sehr weitgreifenden Interpretationen des Begriffs der Seele, die bemüht sind, das breite Wortspektrum in einem einzigen Bild zu vereinen, wie auch unser heutiges christliches Verständnis von Seele sind nur bedingt eine Basis für die Betrachtung der Bibelstellen, in denen das Wort Seele vorkommt. Hier können die Grundbedeutungen der hebräischen (AT) und griechischen (NT) Wörter nicht ausgeblendet werden.

 

Das Ergebnis wird sein, dass das Wort Seele sehr unterschiedliche Dinge, Eigenschaften und Zustände ausdrückt, die sich in unserer Vorstellungswelt, und damit in unserem Sprachgebrauch, nicht vereinen lassen.

 

Welche Bedeutung mit dem Begriff Seele in Luthers Übersetzungen verbunden ist, und welches heutige Wort den Sinn am besten ausdrückt, kann nur aus dem Kontext in der jeweiligen Bibelstelle erarbeitet werden.

 

 

SK Version 17.01.2019  

→Register

2

haddern

hadern (Verb)

streiten (im Streit mit Worten);

vor Gericht streiten, einen Prozess führen;

grollen, jemandem feindlich sein.

 

 

SK Version 04.08.2017  

→Register

3

thun

tun (Verb)

Mhd.: tuon (erweitert tuogen, tuonen)

allgemein machen, schaffen, verrichten, handeln in unterschiedlichsten Varianten und Bedeutungen

 

Formen

 

  Luther-Deutsch Deutsch
Infinitiv thun tun
Präsens ich thu ich tue
  du thuſt du tust
  er thut er tut
Präteritum ich thet ich tat
  er thet er tat
  wir theten wir taten
  jr thetet ihr tatet
  sie theten sie taten
Perfekt du haſt gethan du hast getan
  er hat gethan er hat getan
Plusquamperfekt er hatte gethan er hatte getan
  er hette gethan er hätte getan
Imperative thu (es)! tue (es)!
  haſtu gethan du hast getan!
 

 

→Ps 78,12

 

FVr jren Vetern thet er Wunder in Egyptenland

 

Vor ihren Vätern tat er Wunder in Ägypten

 

 

SK Version 16.01.2019  

→Register

3

Hand

Hand, die

 

Plural: Hende

 

→Ps 141,2

 

Mein Gebet müſſe fur dir tügen / wie ein Reuchopffer / Meine hende auffheben / wie ein Abendopffer.

 

Mein Gebet soll dir erscheinen wie ein Rauchopfer, das Erheben meiner Hände wie ein Abendopfer.

 

Oder kurz: Nimm mein Gebet als Rauchopfer und das Erheben meiner Hände als Abendopfer.

 

 

SK Version 16.01.2019  

→Register

3

Gottloſe

 

Gotloſe

Gottlose, der

Substantivierung von: →gottlos (Adjektiv)

 

Religiöser Begriff, der die Existenz Gottes voraussetzt:

 

1) Zustand: los von Gott; von Gott los [sein]; von Gott verlassen; ohne Gott.

2) religiöse Grundhaltung: Gott nicht dienend; die Ehre, den Willen, die Gebote Gottes missachtend

 

 

SK Version 16.01.2019  

→Register

3

Fürnemen

 

Furnemen

Fürnehmen, das (veraltet)

Substativierung des Verbs fürnehmen

 

a) die vom Willen gefasste Entscheidung zur Ausführung: das Vorhaben

b) Standpunkt (in einer Sache): Position beziehen, einnehmen

c) eine Unternehmung: das Unternehmen

 

folglich:

 

Fürnemer: Fürnehmer, der

 

a) einer, der sich etwas auszuführen vornimmt: der Unternehmer, der Veranstalter

b) einer von hohem Stande und Ansehen: der Vornehme

 

Fürneme: (abwertend:) Vornehmtuerei, die

 

sich den Schein des Vornehmen geben.

 

Hinweise:

a) Luther schreibt alle Formen (Verben und Substantive) ohne »h«: fürnemen

b) Variante: furnemen (»u« statt »ü«)

 

→Ps 5,11

 

Schüldige ſie Gott / das ſie fallen von jrem Furnemen

Sprich sie schuldig, Gott, dass sie abfallen von ihrem Vorhaben

... dass sie von ihren Unternehmenungen Abstand nehmen

... dass sie von ihrer Vornehmtuerei ablassen

 

→Ps 106,43

 

ER errettet ſie offtmals / Aber ſie erzürneten jn mit jrem fürnemen

Er rettete sie oft. Aber sie erzünten ihn mit ihren Vorhaben.

... Aber sie erzünten ihn mit ihrer Vornehmtuerei.

 

 

SK Version 16.01.2019  

→Register

4

haſtu

hast du (Verb)

haſtu
Vorkommen in der Lutherbibel von 1545

 

Gesamt AT Apokryphen NT
231 169 28 34

2. Person Singular Indikativ Aktiv von haben (Verb)

 

Präsens:

haſtu: hast du

 

Die Flexion mit dem angehängten »u« ist eine eigentümliche Form, die sonst nur noch aus älteren Texten bekannt ist und heute nicht mehr genutzt wird. Gebildet wurde sie aus der 2. Person, zusammengezogen mit dem Personalpronomen »du«, aus dem das »u« stammt. Diese Form impliziert eine gewisse Dringlichkeit und Direktheit der Ansprache, die unmittelbare Hinwendung zum Gegenüber. So kann es die unzweifelhafte Feststellung des Handelns, die dringliche Ansprache oder die unmittelbare Aufforderung zum Handeln bedeuten (Indikativ in der Aussage), die Erfüllung einfordern, mutmaßen bzw. unterstellen (Konjunktiv), oder zur Antwort und Erklärung auffordern (Verb in der Frage).

 

Heute ist stattdessen das Verb in seiner gebräuchlichen Flexion verbunden mit »du« zu verwenden. Die Direktheit oder eine Aufforderung kann bestenfalls durch eine Sinn tragende Beifügung umschrieben werden abhängig vom Kontext. Sie kann ggf. durch einen Imperativ herausgestellt oder durch ein Ausrufezeichen kenntlich gemacht werden.

 

haſtu?: (antworte mir!) hast du?

haſtu: hast du (ganz bestimmt, ohne Zweifel)!

 

→1Mos 4,10

 

Er aber ſprach / Was haſtu gethan?

 

Er aber sprach: Was hast Du getan!?

 

Der Text 1Mos 12,18-19 enthält eine ganze Reihe Verben mit der Endung -tu, die eindrücklich Vorwurf, Entrüstung und Befehlston des Pharaos ausdrücken:

 

1Mos 12,18-19:

 

18DA rieff Pharao Abram zu ſich / vnd ſprach zu jm / Warumb haſtu mir das gethan? Warumb ſageſtu mirs nicht / das dein Weib were? 19Warumb ſprachſtu denn / ſie were deine Schweſter? Derhalben ich ſie mir zum Weibe nemen wolt. Vnd nu ſihe / Da haſtu dein weib / nim ſie vnd zeuch hin.

 

a) 18Da rief der Pharao Abram zu sich und sprach zu ihm: »Warum <nur> hast du mir das angetan?! Warum <nur> sagtest du nicht, dass sie deine Frau sei?! 19Warum <nur> sprachst du denn, sie wäre deine Schwester?! Wegen all dem wollte ich sie mir zur Frau nehmen! Nun denn, hier hast du deine Frau! Nimm sie und verzieh dich!«

 

b) 18Da rief der Pharao Abram zu sich und sprach zu ihm: »Sag, warum nur hast du mir das angetan?! Wieso hast du mir verschwiegen, dass sie deine Frau ist?! 19Wie konnstest du nur behaupten, sie wäre deine Schwester?! Allein wegen dieser Behauptungen wollte ich sie doch zur Frau nehmen! Nun denn, hier hast du deine Frau zurück! Nimm sie und verzieh dich!«

 

 

SK Version 03.03.2019  

→Register

4

ſiheſtu

siehst du (Verb)

2. Person Singular Indikativ Aktiv von sehen (Verb)

 

Präsens:

ſiheſtu: siehst du

 

Die Flexion mit dem angehängten »u« ist eine eigentümliche Form, die sonst nur noch aus älteren Texten bekannt ist und heute nicht mehr genutzt wird. Gebildet wurde sie aus der 2. Person, zusammengezogen mit dem Personalpronomen »du«, aus dem das »u« stammt. Diese Form impliziert eine gewisse Dringlichkeit und Direktheit der Ansprache, die unmittelbare Hinwendung zum Gegenüber. So kann es die unzweifelhafte Feststellung des Handelns, die dringliche Ansprache oder die unmittelbare Aufforderung zum Handeln bedeuten (Indikativ in der Aussage), die Erfüllung einfordern, mutmaßen bzw. unterstellen (Konjunktiv), oder zur Antwort und Erklärung auffordern (Verb in der Frage).

 

Heute ist stattdessen das Verb in seiner gebräuchlichen Flexion verbunden mit »du« zu verwenden. Die Direktheit oder eine Aufforderung kann bestenfalls durch eine Sinn tragende Beifügung umschrieben werden abhängig vom Kontext. Sie kann ggf. durch einen Imperativ herausgestellt oder durch ein Ausrufezeichen kenntlich gemacht werden.

 

ſiheſtu: siehst du (ganz bestimmt, ohne Zweifel) !

ſiheſtu? (antworte mir!) ... siehst du ... ?

 

→Mt 7,3

 

Was ſiheſtu aber den Splitter in deines Bruders auge

 

Sag doch! Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders?

 

 

SK Version 03.03.2019  

→Register

5

Jar
Jare

Jahr, das
Jahre, die

Zeiraum von 12 Monaten

 

Luther verwendet jar sowohl als Singular, wie auch als Plural.

 

 

→Hiob 10,5

 

Oder iſt deine zeit wie eines Menſchen zeit? Oder deine jar wie eines Mans jare?

 

Oder ist deine [Gottes] Zeit wie die Zeit eines Menschen? Oder [sind] deine Jahre wie die Jahre eines Mannes?

 

 

 

SK Version 16.03.2019  

→Register

5

Man

Mann, der

erwachsene Person männlichen Geschlechts

 

Hinweis:

Das Wort Man kann auch »Himmelsbrot« oder »Engelbrot« meinen (lat: Manna).

Siehe →Man - Engelsbrot

 

Siehe auch: →Menlin

 

→Hiob 10,5

 

Oder iſt deine zeit wie eines Menſchen zeit? Oder deine jar wie eines Mans jare?

 

Oder ist deine [Gottes] Zeit wie die Zeit eines Menschen? Oder [sind] deine Jahre wie die Jahre eines Mannes?

 

 

 

SK Version 16.03.2019  

→Register

7

gottlos

gottlos (Adjektiv)

Religiöser Begriff, der die Existenz Gottes voraussetzt:

 

a) Zustand: los von Gott; von Gott verlassen; ohne Gott.

b) religiöse Grundhaltung: Gott nicht dienend; die Ehre, den Willen, die Gebote Gottes missachtend

 

→Ps 10,15

 

So wird man ſein gottlos weſen nimer finden.

 

So wird man sein gottloses Wesen niemals finden.

 

 

SK Version 16.01.2019  

→Register

8

vmb vnd vmb

um und um (Wendung)

Siehe auch: →vmb

 

Die Wendung verstärkt durch die paarige Nutzung von um dessen Bedeutung.

 

a) rundum, ringsum, von allen Seiten

b) zur Bezeichnung der vollständigen Erfassung einer Form oder Fläche: vollständig, komplett

c) zur Bezeichnung eines vollständig erfassten Vorgangs oder einer Idee: alles in allem, letzten Endes, letztendlich, schließlich

 

→Ps 17,9

 

Fur meinen Feinden / die vmb vnd vmb nach meiner Seelen ſtehen.

 

a) Vor meinen Feinden, die ringsum nach meiner Seele stehen

b) Vor meinen Feinden, die mir von allen Seiten nach dem Leben trachten.

 

c) Vor meinen Feinden, die mir letztendlich das Leben nehmen wollen.

 

 

 

 

SK Version 16.01.2019  

→Register

8

Leimen

Lehm, der

zähe, klebrige Erdart, die als Masse für einen Former (neben Ton in Töpfereien) und als Baumaterial für verschiedene Zwecke verwendet wird

 

ahd.: leimo, leim

mhd: leime, leim

 

 

→Hiob 10,9

 

Gedenck doch / das du mich aus Leimen ge­macht haſt / vnd wirſt mich wider zu Erden machen.

 

[Hiob an Gott:] Bedenke doch, dass du mich aus Lehm gemacht hast, und dass du mich wieder zu Erde machen wirst.

 

 

 

SK Version 16.03.2019  

→Register

10

Keſe

Käse, der

aus geronnener Milch gewonnenes Produkt, dass durch Ent­zug der Rest­flüs­sig­kei­ten un­ter­schied­lich fes­te Kon­sis­ten­zen (von streich­fä­hig bis schnitt­fest) er­hält und durch La­ge­rung in der Rei­fung Aro­men ver­än­dert ( mild/streng; zart/würzig; usw.).

 

Die lan­ge Halt­bar­keit ne­ben den re­la­tiv ge­rin­gen Pro­duk­tions­auf­wän­den mach­te Käse schon früh in der Mensch­heits­ge­schich­te ne­ben ge­trock­ne­tem Fisch oder Fleisch zur gün­sti­gen Nah­rung spe­ziell in Zei­ten, in de­nen es schwer war, fri­sche Le­bens­mit­tel zu ern­ten oder zu er­stehen.

 

→Hiob 10,10

 

Haſtu mich nicht wie Milch gemolcken / vnd wie Keſe laſſen gerinnen?

 

Hast Du [Gott] mich etwa nicht wie Milch gemolken, und wie Käse gerinnen lassen?

 

Anmerkung:

Hiob bringt hier eine Metapher der Käseherstellung bezüglich sei­ner Schöpfung: Die Menschen ent­ste­hen aus gött­li­cher Quelle jung und frisch, um dann im Lau­fe des Le­bens zu rei­fen. We­der Ent­ste­hung noch Rei­fung sind Zu­fall, son­dern ba­sie­ren auf Gottes Han­deln und fol­gen Gottes Ab­sich­ten.

 

 

 

SK Version 16.03.2019  

→Register

12

odem
Odem

Odem, der

der Atem

 

Das Wort othem war eine geläufige Nebenform zu athem.

 

Luthers Nebenform Odem hat sich zu einer feierlichen Form des Begriffs Atem (othem) verselbstständigt, der oft mit göttlichem Atem gleichgesetzt wird, also Atem meint, der »Leben« impliziert und nicht nur »Atemluft« bedeutet.

 

→1Mos. 2,7

 

Er blies jm ein den lebendigen Odem in ſeine Naſen.

 

Die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Atem (athem) ist neben Hauch und Luft im Umfeld der Seele und des Lebensgeistes angesiedelt. Da die Seele dem Menschen eingeblasen und wieder von ihm ausgeblasen wird, sind die Begriffe des Wehens, Hauchens, Blasens und Atmens mit der Vorstellung von einer Seele und dem Lebensgeist verbunden.

 

Luther verwendet die Nebenform Odem, um gegenüber dem einfachen Atem (Luft, die ein- und ausgeblasen wird) die grundlegende Lebenskraft zu beschreiben, die nötig ist, um den Menschen zu beleben. Sie wurde dem noch leblosen Körper des ersten Menschen von Gott eingeblasen und wird von da an vererbt und bei der Zeugung weitergegeben.

 

Dabei grenzt sich Odem eindeutig von Seele ab, die ursprünglich wohl auch eine Art Lebenskraft bezeichnet. Während aber Odem die grundlegende Fähigkeit zu leben, das Leben an sich bezeichnet, ist an Seele die Persönlichkeit, das »Ich« des Individuums gekoppelt. Neben Körper (die Materie), Geist (die Fähigkeit, zu denken und zu handeln) und Seele (das Individuum, das "Ich") ist Odem (das Leben) die vierte Komponente, die uns Menschen zu lebenden, handelnden Wesen mit eigener Persönlichkeit macht (1Mos 2,7).

 

→Hiob 10,12

 

Leben vnd wolthat haſtu an mir gethan / vnd dein auffſehen bewart meinen odem.

 

Leben und Wohltat hast du mir zukommen lassen, und deine Fürsorge bewart meinen Odem [mein Leben].

 

Luther erklärt in der Marginalspalte, wie der Begriff Odem hier zu verstehen sei:

 

(Odem) Das iſt / mein Le­ben / das der odem an­zeigt.

 

 

 

SK Version 16.03.2019  

→Register

14

merckſtu

merkst du (Verb)

2. Person Singular Aktiv von merken (Verb)

 

Präsens Indikativ: merckſtu, du merkst

 

Die Flexion mit dem angehängten »u« ist eine eigentümliche Form, die sonst nur noch aus älteren Texten bekannt ist und heute nicht mehr genutzt wird. Gebildet wurde sie aus der 2. Person, zusammengezogen mit dem Personalpronomen »du«, aus dem das »u« stammt. Diese Form impliziert eine gewisse Dringlichkeit und Direktheit der Ansprache, die unmittelbare Hinwendung zum Gegenüber. So kann es die unzweifelhafte Feststellung des Handelns, die dringliche Ansprache oder die unmittelbare Aufforderung zum Handeln bedeuten (Indikativ in der Aussage), die Erfüllung einfordern, mutmaßen bzw. unterstellen (Konjunktiv), oder zur Antwort und Erklärung auffordern (Verb in der Frage).

 

Heute ist stattdessen das Verb in seiner gebräuchlichen Flexion verbunden mit »du« zu verwenden. Die Direktheit oder eine Aufforderung kann bestenfalls durch eine Sinn tragende Beifügung umschrieben werden abhängig vom Kontext. Sie kann ggf. durch einen Imperativ herausgestellt oder durch ein Ausrufezeichen kenntlich gemacht werden.

 

→Hiob 10,14

 

Wenn ich ſündige / So merckſtus bald /

 

Wenn ich sündige, dann merkst du das wohl bald!

 

 

 

SK Version 16.03.2019  

→Register

15

turren

 

thar

 

durren

wagen (Verb; veraltet)

wagen, sich erkühnen, unterfangen, sich erdreisten, u. ä.

 

mit einem Verb im Infinitiv, das beschreibt, was gewagt wird.

 

 

 

thar: 3. Person Singular Indikativ Aktiv Präsens von turren:
er/sie/es wagt [es], zu ...

 

 

durren: alternative Schreibweise zu turren

 

→Spr 30,31

 

Vnd der König / wider den ſich niemand thar legen.

 

Und der König, gegen den sich niemand wagt, zu erheben.

 

→Hiob 10,15

 

Bin ich Gottlos / ſo iſt mir aber weh / Bin ich Gerecht / So thar ich doch mein heubt nicht auffheben /

 

Bin ich gottlos, dann tut es mir leid. Bin ich gerecht, dann würde ich es dennoch nicht wagen, mein Haupt zu erheben.

 

 

 

SK Version 16.03.2019  

→Register

16

auffrecken

aufrecken (Verb; veraltet)

zu recken (Verb),

 

emporrecken, emporrichten, aufrichten

 

1) vom Leib und von den Gliedern

2) von Tiren, die sich aufrichten

3) von entfalteten Fahnen bzw. Panieren

 

 

 

 

 

 

→Hiob 10,16

 

Vnd wie ein auffgereckter Lewe jageſtu mich /

 

Und wie ein aufgerichteter [im Sprung befindlicher] Löwe jagest du mich [dann ganz sicher].

 

 

 

SK Version 16.03.2019  

→Register

16

Lew
Lewe

Löwe, der

a) das Tier: der Löwe

b) die bildliche Übertragung auf Menschen, wobei oft die Stärke, die Kühnheit und die Raubgier des Löwen das Bild bestimmen.

 

Beide Schreibweisen, mit und ohne »e« am Ende sind möglich.

 

→Ps 10,9

 

Er lauret im verborgen / wie ein Lew in der hüle

 

Er lauert im Verborgenen wie ein Löwe in der Höhle.

 

→Hiob 10,16

 

Vnd wie ein auffgereckter Lewe jageſtu mich /

 

Und wie ein aufgerichteter [im Sprung befindlicher] Löwe jagest du mich [ ganz sicher].

 

 

 

SK Version 16.03.2019  

→Register

16

jageſtu

jagest du (Verb)

2. Person Singular Konjunktiv von jagen (Verb)

 

Präsens Konjunktiv: jageſtu, du jagest

 

Die Flexion mit dem angehängten »u« ist eine eigentümliche Form, die sonst nur noch aus älteren Texten bekannt ist und heute nicht mehr genutzt wird. Gebildet wurde sie aus der 2. Person, zusammengezogen mit dem Personalpronomen »du«, aus dem das »u« stammt. Diese Form impliziert eine gewisse Dringlichkeit und Direktheit der Ansprache, die unmittelbare Hinwendung zum Gegenüber. So kann es die unzweifelhafte Feststellung des Handelns, die dringliche Ansprache oder die unmittelbare Aufforderung zum Handeln bedeuten (Indikativ in der Aussage), die Erfüllung einfordern, mutmaßen bzw. unterstellen (Konjunktiv), oder zur Antwort und Erklärung auffordern (Verb in der Frage).

 

Heute ist stattdessen das Verb in seiner gebräuchlichen Flexion verbunden mit »du« zu verwenden. Die Direktheit oder eine Aufforderung kann bestenfalls durch eine Sinn tragende Beifügung umschrieben werden abhängig vom Kontext. Sie kann ggf. durch einen Imperativ herausgestellt oder durch ein Ausrufezeichen kenntlich gemacht werden.

 

→Hiob 10,16

 

Vnd wie ein auffgereckter Lewe jageſtu mich /

 

Und wie ein aufgerichteter [im Sprung befindlicher] Löwe jagest du mich [ ganz sicher].

 

 

 

SK Version 16.03.2019  

→Register

16

grewlich

gräulich (Adjektiv)

zum Substantiv: Gräuel

 

von Eindrücken, die durch die Sinne vermittelt sind:

a) Grauen, Abstoßung erregend

b) häßlich, ekelhaft, unreinlich

c) schrecklich, fürchterlich

 

 

→Ps 93,4

 

Die waſſerwogen im Meer ſind gros / Vnd brauſen grewlich

 

Die Wogen im Meer sind groß und sie brausen fürchterlich.

 

 

SK Version 16.01.2019  

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17

ernewern
ernewen

erneuern (Verb)

erneuen (Verb)

ernewern
Vorkommen in der Lutherbibel von 1545

 

Gesamt AT Apokryphen NT
5 3 0 2

ernewen
Vorkommen in der Lutherbibel von 1545

 

Gesamt AT Apokryphen NT
3 3 0 0

erneuren mhd: erniuwern

erneuen mhd: erniuwen

erneuern, renovieren

 

Die Schreibweise ernewern wird intransitiv gebraucht.

 

erneuern:

 

→Eph 4,23

 

Ernewert euch aber im geiſt ewers gemüts /

 

Erneuert euch aber im Geist eures Gemüts.

 

erneuen:

 

→Hiob 10,17

 

Du erneweſt deine Zeugen wider mich /

 

a) Du erneust deine Zeugen gegen mich.

 

b) Du beschaffst neue Zeugen, die gegen mich Aussagen.

 

 

 

SK Version 17.03.2019  

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17

zeplagen

zerplagen (Verb; veraltet)

Kompositum zu plagen (Verb)

 

Den Geist oder Körper mit Plagen völlig, gänzlich auseinander bringen, schädigen.

 

a) mit schwerer Plage heimsuchen

b) sehr quälen

 

 

Die Vorsile »ze-«

 

Bei der Vorsilbe »ze-« (ohne »r«) handelt es sich um eine mit­tel­hoch­deut­sche Form neben »zer-«, die später ver­lo­ren ge­gan­gen ist, bzw. als Kom­po­si­tum mit be­stimmten Ver­ben nicht mehr ge­bräuch­lich war.

 

Der übergeordete Sinn der Vorsilbe in Komposita mit Verben deu­tet in die Rich­tung etwas um­fas­send, voll­stän­dig, gänz­lich, grund­legend tren­nen, spal­ten, ab­son­dern, schei­den, usw,

 

Die Lutherbibel von 1545 kennt nur das Wort zeplagen.

In der Lutherbibel von 1912 taucht zeplagen nicht mehr auf und ist durch zerplagen ersetzt.

 

 

→Hiob 10,17

 

Es zeplagt mich eins vber das ander mit hauffen.

 

a) Es quält mich eines über das andere haufenweise.

 

b) Das alles qält mich extrem!

 

 

 

SK Version 17.03.2019  

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20

erquicken

erquicken (Verb; veraltet)

neu beleben, stärken, erfrischen

 

erquicken
Vorkommen in der Lutherbibel von 1545

 

Gesamt AT Apokryphen NT
53 42 2 9

 

→Jes 28,12

 

So hat man ruge / ſo erquickt man die Müden / ſo wird man ſtille /

 

 

SK Version 16.01.2019  

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21

Tunckel

Dunkel, das (veraltet)

 

Dunkelheit, die

Die Wörter »das Dunkel« und »die Dunkelheit« sind in der Bedeutung identisch.

 

Finsternis, Raum ohne Licht.

 

→Ps 97,2

 

Wolcken vnd Tunckel iſt vmb jn her

 

Wolken und Dunkelheit sind um ihn

 

→Jes 29,18

 

vnd die augen der Blinden werden aus dem tunckel vnd finſternis ſehen.

 

... und die Augen der Blinden werden aus der Dunkelheit und der Finsternis sehen.

 

 

SK Version 16.01.2019  

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21

Ordenung

Ordnung, die

von: orden (Verb), ordnen

 

a) in Reihenfolge gestellt, regelrecht nach- und nebeneinander, äußerliche oder innerliche Ordnung, regelrecht gemacht und behandelt, eingerichtet

b) korrekt besorgt, veranstaltet

c) Anordnung, Verordnung, Verfügung, Bestimmung, Festsetzung

 

→Ps 89,32

 

So ſie meine Ordenung entheiligen / Vnd meine Gebot nicht halten.

 

Wenn sie meine Ordnungen entweihen und meine Gebote nicht halten.

 

 

SK Version 16.01.2019  

→Register

Erläuterungen siehe →Das große Stilkunst.de–Wörterbuch zur Lutherbibel von 1545

 

 

Erläuterungen zum Satz und zur Typografie des Bibeltextes

Der Text aus der Luther­bi­bel auf die­ser Sei­te ist in An­leh­nung an das Druck­bild des Ori­gi­nals von 1545 wie­der­ge­ge­ben.

Den Sei­ten­auf­bau, die ver­wen­de­ten Schrif­ten, die Schreib­re­geln der Frak­tur­schrift und Luthers In­ten­tio­nen, mit der Ty­po­gra­fie Le­se­hil­fen be­reit­zu­stel­len, er­läu­tert dem in­ter­es­sier­ten Le­ser un­ser Ar­ti­kel »Satz und Ty­po­gra­fie der Luther­bi­bel von 1545«.

 
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