Der Prophet Jeremia | Index und Gliederung

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Die Prophetenbücher

 

Biblia
 

Die gantze Heilige Schrifft Deudsch
D. Martin Luther, Wittenberg 1545

Die Bücher der Propheten

Der Prophet Jeremia

Index und Gliederung

 

 

Gliederung des Textes nach Themen und Sinnabschnitten

 
Auswahl der Beiträge und Kapitel

 

Inhaltliche Gliederung

Die Textabschnitte im Buch des Propheten Jeremia

 

Die Links hinter den Einträgen führen zu den Textstellen.

Ob zum Text in ein Kapitel Worterklärungen eingebunden sind, zeigt das Symbol »Wörter« an.

 

 

Nr.

Textstelle

Abschnitt | Link zum Text

 

→Kapitel I.

A

→TITELBILD:

 

Der Prophet Jeremia

 

 

1 - 25

 

ERSTER TEIL:
WEISSAGUNGEN ÜBER GOTTES AUSERWÄHLTES VOLK

 

1

1,1-3

→Einleitung

 

 

1,4-19

 

I. DIE BERUFUNG DES PROPHETEN

 

2

1,4-19

→Jeremias Berufung

 

 

2,1 - 6,30

 

II. Gottes Anklage gegen das Volk
Die Aufforderung zur Umkehr und die Ankündigung des Gerichts

 

3

2,1-3

→Gottes Auftrag für Jeremia, in Jerusalem zu predigen

 

→Kapitel II.

1

2,4 - 3,5

→Das untreue Gottesvolk

 

→Kapitel III.

1

3,6-13

→Gott klagt Juda an, sich wie das abtrünige Israel zu verhalten

2

3,14-22

→Gott verlangt Umkehr und bietet den Neuanfang an

2

3,23-25

→Israels Bußlied

 

→Kapitel IIII.

1

4,1-4

→Gottes Antwort auf Israels Bußlied

2

4,5-18

→Die Vision des Feindeinfalls von Norden her

2

4,19-31

→Jeremias Leiden unter der Gerichtsvision

 

→Kapitel V.

1

5,1-14

→Israels Schuld: Die Gründe für die Invasion

2

5,19

→Israels Strafe: Invasion und Vertreibung

3

5,20-24

→Die Undankbarkeit gegenüber Gott, der die Ernte behütet

4

5,25-31

→Gottlose Zustände in Israel

 

→Kapitel VI.

1

6,1-26

→Das Unheil von Norden

2

6,27-30

→Jeremia als Prüfer des Volkes

 

→Kapitel VII.

 

 

7,1 - 10,25

 

III. FALSCHE VORSTELLUNGEN VON DER SICHERHEIT DURCH DEN TEMPEL

 

1

7,1-15

→Die Tempelrede

2

7,16 - 8,3

→Gegen falschen Gottesdienst

 

→Kapitel VIII.

1

8,4-13

→Alle sind verblendet

2

8,14-23

→Der Feind naht

 

→Kapitel IX.

1

8,23

→Der Feind naht (Abschluss Kapitel 8)

2

9,1-8

→Betrug über Betrug

3

9,9-21

→Klage über Juda

4

9,22-23

→Das rechte Rühmen

5

9,24-25

→Gericht über Beschnittene und Unbeschnittene

 

→Kapitel X.

1

10,1-16

→Die leblosen Götzen aus Holz und der lebendige Gott

2

10,17-25

→Trauer über die Zerstörung des Landes

 

→Kapitel XI.

 

 

11,1 - 12,17

 

IV. DER BUNDESBRUCH DES VOLKES UND DAS GERICHT

 

1

11,1-17

→Der gebrochene Bund

2

11,1-15

→Verfolgung Jeremias in Anatot

→Jeremias erste Klage

 

→Kapitel XII.

1

12,1-6

→Das Glück der Gottlosen

2

12,7-13

→Gottes Klage über sein verwüstetes Land

3

12,14-17

→Gericht und Heil über die Nachbarvölker

 

→Kapitel XIII.

 

 

13,1-27

 

V. VIER WARNREDEN

 

1

13,1-11

→1. Der verdorbene Gürtel

2

13,12-14

→2. Die zerschlagenen Weinkrüge

3

13,15-17

→3. Die Verbannung als Folge des Ungehorsams

4

13,1-15

→4. Drohworte an den König, der das Volk nicht behütete

 

→Kapitel XIIII.

 

 

14,1 - 21,10

 

VI. JEREMIAS PROPHETENAMT UND GOTTES HANDELN IM GERICHT

 

1

14,1-27

→Die große Dürre

 

→Kapitel XV.

1

15,1-4

→Die große Dürre (2)

2

15,5-9

→Kein Mitleid mit Jerusalem

3

15,10-21

→Jeremias zweite Klage: Die Last des Prophetenamtes

 

→Kapitel XVI.

1

16,1-9

→Jeremias Einsamkeit als Vorzeichen des Gerichts

2

16,10-13

→Der Grund des Strafgerichts

3

16,14-15

→Die Heimkehr

4

16,16-18

→Es gibt kein Entkommen

5

16,19-21

→Die Völker werden Gott erkennen

 

→Kapitel XVII.

1

17,1-4

→Judas Sünde und Strafe

2

17,5-13

→Falsches und wahres Vertrauen

3

17,14-18

→Jeremias dritte Klage: Jeremias Gebet in Anfechtung

4

17,19-27

→Die Heiligung des Sabbats

 

→Kapitel XVIII.

1

18,1-17

→Das Gleichnis vom Töpfer

2

18,18-23

→Jeremias vierte Klage: Jeremias Gebet gegen seine Feinde

 

→Kapitel XIX.

1

19,1-13

→Der zerschmetterte Krug

2

19,14-15

→Jeremia weissagt am Tempel in Jerusalem

 

→Kapitel XX.

1

20,1-2

→Paschhur lässt Jeremia misshandeln

2

20,3-6

→Jeremia weissagt gegen Paschhur

3

20,7-18

→Jeremias fünfte Klage: Die Last des Prophetenamtes

 

→Kapitel XXI.

1

21,1-10

→Jeremia kündigt Zedekia die Zerstörung Jerusalems an

 

 

21,11 - 25,38

 

VII. FALSCHE HIRTEN UND PROPHETEN: DIE VISION VOM ENDE

 

2

21,1-14

→Mahnung an das Königshaus Juda

 

→Kapitel XXII.

1

22,1-9

→Erneute Mahnung an das Königshaus Juda

2

22,10-12

→Sprüche gegen Schallum (Joahas)

3

22,13-19

→Sprüche gegen Jojakim

4

22,20-24

→Jerusalems Sturz

5

22,25-30

→Sprüche gegen Jojachin (Kanja)

 

→Kapitel XIII.

1

23,1-8

→Gegen die bösen Hirten

Verheissung eines gerechten Königs

2

23,9-40

→Worte über die falschen Propheten

 

→Kapitel XXIIII.

1

24,1-10

→Die beiden Feigenkörbe

 

→Kapitel XXV.

1

25,1-11

→Die siebzigjährige Herrschaft Babels

2

25,12-14

→Die Wende im Schicksal der Völker nach siebzig Jahren

3

25,15-38

→Die Vision vom Becher des Zorns für alle Völker

 

→Kapitel XXVI.

 

 

26 - 52

 

ZWEITER TEIL:
GESCHICHTLICHE ERZÄHLUNGEN MIT PROPHETISCHEN WEISSAGUNGEN

 

 

 

26,1-24

 

VIII. DIE REGIERUNGSZEIT JOJAKIMS

 

1

26,1-17

→Jeremias Tempelrede und seine Gefangennahme

2

26,18-19

→Notiz über das Wirken des Propheten Micha

3

26,20-23

→Notiz über die Gefangennahme und Hinrichtung des Propheten Uria

4

26,24

→Jeremia kommt mit dem Leben davon

 

→Kapitel XXVII.

 

 

27,1 - 29,32

 

IX. WAHRE UND FALSCHE PROPHETIE
Das gesunde Uteilsvermögen Jeremias

 

1

27,1-22

→Das Joch Nebukadnezars

 

→Kapitel XXVIII.

1

28,1-17

→Jeremias Auseinandersetzung mit dem Propheten Hananja

 

→Kapitel XXIX.

1

29,1-4

→Jeremias Briefe an die Weggeführten in Babel

2

29,5-15

→Jeremias Worte für ein vernüftiges Ausharren in der Gefangenschaft

3

29,16-19

→Jeremias Worte gegen das in Jerusalem verbliebene Volk

4

29,20-23

→Jeremias Worte gegen Ahab und Zedekia

5

29,24-32

→Jeremias Worte gegen Schemaja

 

→Kapitel XXX.

 

 

30,1 - 34,22

 

X. HOFFNUNG MIT BLICK AUF DIE ZUKUNFT

 

1

30,1-11

→Israels Befreiung

2

30,12-17

→Die Wunden werden geheilt

3

30,18-24

→Der Wiederaufbau

 

→Kapitel XXXI.

1

31,1-14

→Die Heimkehr

2

31,15-26

→Die Klage hat ein Ende

3

31,27-30

→Die neue Saat

4

31,31-34

→Der neue Bund

5

31,35-40

→Das unverbrüchliche Heil

 

→Kapitel XXXII.

1

32,1-15

→Der Ackerkauf

2

32,16-25

→Jeremias Gebet

3

32,26-44

→Gottes erste Antwort

 

→Kapitel XXXIII.

1

33,1-13

→Gottes zweite Antwort an Jeremia

2

33,14-26

→Der ewige Bund mit David und den Leviten

 

→Kapitel XXXIIII.

1

34,1-7

→Jeremia prophezeit Gefangennahme und Tod König Zedekias

2

34,8-22

→Der Wortbruch Zedekias in der Angelegenheit der Sklavenfreilassung

 

→Kapitel XXXV.

 

 

35,1 - 36,32

 

XI. WEISSAGUNGEN UND EREIGNISSE WÄHREN DER REGIERUNG JOJAKIMS

 

1

35,1-19

→Das Beispiel des Gehorsams der Rehabiter

 

→Kapitel XXXVI.

1

36,1-3

→Gott beauftragt Jeremia,die Prophezeiungen in ein Buch niederzuschreiben

2

36,4-8

→Baruch schreibt die Prophezeiungen und Reden Jeremias auf

3

36,9-13

→Baruch liest im Tempel öffentlich aus dem Buch vor

4

36,14-26

→Die Verbrennung des Buchs im Kamin des Königs

5

36,27-31

→Jeremia prophezeit Jojakim Unglück und Tod wegen des Frevels der Buchverbrennung

6

36,32

→Jeremia lässt von Baruch ein neues Buch schreiben

 

→Kapitel XXXVII.

 

 

37,1 - 39,18

 

XII. WEISSAGUNGEN UND EREIGNISSE WÄHREN DER REGIERUNG ZEDEKIAS

 

1

37,1-10

→Jeremia warnt König Zedekia

2

37,11-16

→Jeremia wird verhaftet, geschlagen und ins Gefängnis gebracht

3

37,17-21

→König Zedekia befragt heimlich den Propheten Jeremia

 

→Kapitel XXXVIII.

1

38,1-6

→Jeremia wird von den Fürsten in eine Zisterne geworfen

A

→BILD:

 

Jeremia wird in die Grube hinabgelassen

2

38,7-13

→Zedekia lässt Jeremia aus der Zisterne befreien

3

38,14-23

→Jeremias letztes Gespräch mit König Zedekia

4

38,24-28

→König Zedekia bittet Jeremia um Stillschweigen über das Gespräch

 

→Kapitel XXXIX.

1

39,1-10

→Die Eroberung Jerusalems im 11. Jahr König Zedekias

2

39,11-14

→Jeremias Schicksal bei der Eroberung Jerusalems

3

39,15-18

→Ebed-Melechs Lohn für Rettung Jeremias aus der Zisterne

 

→Kapitel XL.

 

 

40,1 - 43,7

 

XIII. WEISSAGUNGEN UND EREIGNISSE NACH DEM FALL JUDAS

 

1

40,1-6

→Jeremia bleibt in Judäa, über das von den Chaldäern als Statthalter Gedelja eingesetzt wurde

2

40,7-12

→Judäa unter dem Statthalter Gedelja

3

40,13-16

→Gedelja wird von Johanan vor einem Attentat gewarnt

 

→Kapitel XLI.

1

41,1-3

→Gedelja wird von Ismael ermordet

2

41,4-10

→Ismael tötet Pilger und will nach Ammon fliehen

3

41,11-15

→Johanan verfolgt Ismael, der schließlich entkommen kann

4

41,16-18

→Johanan plant, mit den Menschen, die er aus den Händen Ismaels befreien konnte, nach Ägypten auszuwandern

 

→Kapitel XLII.

1

42,1-6

→Johanan fürchtet die Rache der Chaldäer und fragt Jeremia um Rat

2

42,7-22

→Jeremia warnt Johanan vor der Auswanderung nach Ägypten

 

→Kapitel XLIII.

1

43,1-7

→Johanan bezichtigt Jeremia der Lüge und zieht mit Jeremia im Tross nach Ägypten

 

 

43,8 - 44,30

 

XIV. WEISSAGUNGEN UND EREIGNISSE IN ÄGYPTEN

 

2

43,8-13

→Jeremia prophezeit Unheil für Ägypten

 

→Kapitel XLIIII.

1

44,1-14

→Jeremias letzte Predigt, gerichtet an alle Juden in Ägypten

2

44,15-19

→Die Juden lehnen Jeremias Rede ab und wollen an Gott Melechet festhalten

3

44,20-28

→Jeremia begründet das Unglück der Juden und bekräftigt Gottes Entscheidung

4

44,29-30

→Die Prophezeiung des Schicksals von Pharao Hophra (Pharao Apries)

 

→Kapitel XLV.

 

 

45,1-5

 

XV. JEREMIAS BOTSCHAFT AN BARUCH

 

1

45,1-5

→Trostwort für Baruch

 

→Kapitel XLVI.

 

 

46,1 - 51,64

 

XVI. WEISSAGUNGEN GEGEN FREMDE VÖLKER

 

1

46,1

→Einleitung zu den Reden gegen die fremden Völker

2

46,2-12

→Über Ägypten: Die Niederlage bei Karkemisch

3

46,13-26

→Die Babylonier fallen in Ägypten ein

4

46,27-28

→Trostwort an Israel

 

→Kapitel XLVII.

1

47,1-7

→Über die Philister

 

→Kapitel XLVIII.

1

48,1-47

→Über Moab

 

→Kapitel XLIX.

1

49,1-6

→Über die Ammoniter

2

49,7-22

→Über Edom

3

49,23-27

→Über Damaskus

4

49,28-33

→Über die arabischen Stämme

5

49,34-39

→Über Elam

 

→Kapitel L.

1

50,1-3

→Der Untergang Babels

2

50,4-7

→Die Israeliten kehren heim

3

50,8-16

→Der Kampf der Völker gegen Babel

4

50,17-20

→Israel wird heimgeführt

5

50,21-32

→Vergeltung für Babels Übermut

6

50,33-40

→Das Schicksal der Chaldäer und Babels ist besiegelt

7

50,41-46

→Ein Volk aus dem Norden erobert Babel

 

→Kapitel LI.

1

51,1-14

→Babel wird zerstört

2

51,15-19

→Lob auf Gott

3

51,20-26

→Babel, das verworfene Werkzeug Gottes

4

51,27-32

→Der Kampf der Völker gegen Babel

5

51,33-44

→Gott führt Israels Rechtsstreit

6

51,45-53

→Gottes Volk zieht aus Babel

7

51,54-58

→Babels endgültiger Untergang

8

51,59-64

→Die Schriftrolle im Euphrat

 

→Kapitel LII.

 

 

52,1-34

 

XVII. GESCHICHTLICHER ANHANG ZUM FALL JUDAS

 

1

52,1-30

→Bericht über die Zerstörung Jerusalems und die Wegführung nach Babel

2

52,31-34

→Bericht über die Begnadigung des Königs Jojachin

 
Ende des Propheten Jeremia.
 
Hintergründig

Die Gliederung der biblischen Texte

Die Tradition der Gliederung

Der Versuch, den Text der Bibel nach bestimmten Gesichtspunkten zu gliedern, folgt einer langen Tradition. Doch erst 1206 wurde der Text erstmals in Kapitel eingeteilt. Dies genügte als Hilfsmittel nur bedingt. Es gab keine Hinweise auf Inhalte von Kapiteln oder Textabschnitten. In alten Bibeln findet man daher bei der Kapitelnummer oft einen Satz, der kurz den Inhalt des jeweiligen Kapitels umreißt.

Die Verszählung ist erst seit etwa 1550 bekannt. Luther kannte sie noch nicht. Davor gab es unterschiedliche Versuche, ein Kapitel in Blöcke zu teilen. So gibt es alte Bibelausgaben, die in den Marginalspalten mit aufeinanderfolgenden Buchstaben, beginnend mit A, Abschnitte markieren, um Sätze leichter auffinden zu können. Eine ähnliche Vorgehensweise finden wir auch in der Lutherbibel von 1545 in etlichen Büchern oder Kapiteln, so beispielsweise im →Psalm 119. Luther markiert dort Abschnitte mit römischen Ziffern.

Sinnabschnitte wurden vom Schriftsetzer der Lutherbibel durch Versalien mit mehrfacher Zeilenhöhe am Anfang eingeleitet. Das ist ein guter Hinweis für uns, darüber nachdenken, ob hier eine passende Überschrift eingefügt werden könnte. Zusätzlich nutzte Luther (wie andere Herausgeber auch) die Marginalspalten, um kurze Hinweise auf den Inhalt zu geben, und sei es nur ein Name oder ein einziges Wort. Aus diesen Anmerkungen hatten sich schließlich Abschnittsüberschriften entwickelt, wie wir sie heute aus fast allen Bibelausgaben kennen.

Die Gliederung ist frei wählbar

Die Gliederung nach Themen und die Einteilung nach Sinnabschnitten wird dem Herausgeber einer Bibel überlassen. So unterscheiden sich die Bibeln auch darin, nach welchen Gesichtspunkten sie gliedern, wie stark sie den Text in Sinnabschnitte unterteilen und welche Überschriften sie dafür formulieren.

Zusätzlich findet man abweichende Gliederungen in vielen theologischen Werken, in denen Wissenschaftler die Gliederung ihren Erkenntnissen bei der Erforschung der Texte unterwerfen.

Unsere Gesichtspunkte für eine Gliederung

Die Berücksichtigung bestehender Ansätze

Wir sind bei unserer Gliederung unterschiedlichen Parametern gefolgt. Die Grundlage bildeten zwar die Lutherbibeln der Ausgaben von 1912, 1984 und 2017, doch haben wir ebenso kritisch geprüft, wie andere Bibeln, so beispielsweise die Jerusalemer Bibel und die Elberfelder Bibel, sowie Kommentare zu Altem und Neuem Testament aus der Bibelforschung den Text sehen.

Luthers Einteilung in Sinnabschnitte, wie er sie über das Druckbild der Ausgabe von 1545 angezeigt hatte, genoss besondere Beachtung.

Es war uns bei der Formulierung der Überschriften auch daran gelegen, dass der Leser der Themen- und Inhaltsverzeichnisse bereits einen zusammenhängenden und verständlichen Überblick über ein biblisches Buch erhält und so leichter erfassen kann, um was es geht.

Die Berücksichtigung elektronischer Verweise

Wegen der Möglichkeit, in diesem elektronischen Medium Verweise auf andere Textstellen sozusagen in Mausklicks zu übersetzen, war speziell in den Evangelien und in den Geschichtsbüchern ein weiteres Kriterium die sinnvolle Granularität für eine synoptische Vergleichbarkeit per Mausklick. Hier kann es durchaus vorkommen, dass ein Sinnabschnitt nur aus einem Satz besteht.

Die Berücksichtigung gängiger Sprache

Nicht zuletzt war es uns wichtig, abweichend von Traditionen, Überschriften zu formulieren, die dem heutigen Sprachgebrauch eher gerecht werden. Dies ist selbstverständlich ein mühsames Unterfangen und kann nicht befriedigend gelöst werden. Aber dort, wo herkömmliche Formulierungen und die geübte Wortwahl einer (oft veralteten) »Religionssprache« entsprangen, die heute durchaus in kritischer Weise bestens geeignet ist, eine angestaubte Frömmigkeit zu unterstellen, schien es uns oft unumgänglich, einzugreifen und neue Überschriften zu finden.

Die Berücksichtigung des Ziels

Es ist daher wahrscheinlich, dass unsere Gliederung und unsere Überschriften nicht Ihrem gewohnten Textverständnis entsprechen. Wir hoffen dennoch, dass diese Werkzeuge, dass unsere Beigaben zum Text der Lutherbibel von 1545 Ihnen als Leser dienlich sind. Sie sollen helfen, rote Fäden zu entdecken, Themen zu erkennen, Inhalte zu begreifen und Aussagen zu verstehen. Sie sollen anregen, den Text nicht nur runter zu lesen, sondern ihn oder eine Aussage auch kreuz und quer durch unsere Publikation bei Stilkunst.de zu verfolgen.

 
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